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24.01.2022 | (rsn) – Kim Heiduk war im letzten Jahr der Aufsteiger in der deutschen U23-Szene. Eine Reihe guter Leistungen, gekrönt vom Deutschen Meistertitel im U23-Straßenrennen, bescherte dem 21-Jährigen schließlich einen Profivertrag bei Ineos Grenadiers.
"Jetzt mit Leuten wie Egan Bernal, Richard Carapaz, Geraint Thomas oder Tom Pidcock, die vor einem Dreivierteljahr noch ganz weit weg waren, in einem Team zu fahren, davon konnte ich damals nur träumen. Es ist einfach nur krass und ich freue mich jetzt auch, an ihrer Seite Rennen zu fahren“, erklärte Heiduk gegenüber radsport-news.com.
Seine ersten Eindrücke von seinem neuen Arbeitgeber, mit dem er gerade zum zweiten Mal im Trainingslager ist, sind durchweg positiv. "Beeindruckend, das trifft es am meisten. Wie viele Leute sich um einen kümmern, es wird wirklich versucht, aus allem das Optimum herauszuholen, sei es in Sachen Ernährung, Material oder auch Organisation“, berichtete der Ex-Fahrer von Lotto – Kern Haus.
Um von seinen hochklassigen neuen Teamkollegen im Training und auch in den ersten Rennen nicht abgehängt zu werden, legte Heiduk im Wintertraining auch eine Schippe drauf. "Ich bin mehr auf dem Rad gesessen, habe deutlich mehr Kilometer gemacht und habe vielleicht auch ein bisschen intensiver trainiert“, so der endschnelle Allrounder, der Anfang Februar beim Etoile de Besseges (2.1) in die Saison einsteigen wird.
Seinen aktuellen Formzustand kann Heiduk noch nicht abschließend beurteilen. "Ich würde sagen, ich bin besser drauf als die Jahre zuvor. Wäre ja auch schlecht wenn nicht“, fügte er mit einem Lachen an. "Wie ich im Vergleich zu den anderen Fahrer stehe, wird man aber erst in den ersten Rennen sehen.“
Auf die Frage, ob er sich in seiner ersten Profisaison auf ein bestimmtes Rennen gezielt vorbereite oder ob es vielmehr einfach nur darum gehe, erst einmal konstant durch das Jahr zu kommen, entgegnete Heiduk mit "weder noch. Aber klar, es gibt das eine oder andere Highlight, eventuell die Deutschland Tour oder ein paar Klassiker", so der gebürtige Herrenberger.
In den ersten Saisonrennen wird Heiduk vornehmlich mit Helferdiensten betraut sein. "Ich will zu 100 Prozent die Aufgaben erfüllen, die ich in den Rennen bekomme, und mich gut präsentieren“, so die Zielsetzung. Diese könnte sich gegebenenfalls im Saisonverlauf etwas verschieben. "Je nachdem, wie ich mich entwickele, ist der Plan, irgendwann im Jahr auch mal ein gutes Ergebnis einzufahren“, so Heiduk, der aber nachschob: "Erst einmal konzentriere ich mich auf den Saisonstart, dann wird man weitersehen.“
Second training camp with @INEOSGrenadiers ? Can’t wait to race with the boys ??
— Kim Heiduk (@kimheiduk) January 19, 2022
???? mr.pinko pic.twitter.com/uetLNqJ1b7
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