18. Aug. - Zürich - 1000 km - Spenden-Projekt

Tortour: Strampeln für sauberes Wasser in Mosambik

Foto zu dem Text "Tortour: Strampeln für sauberes Wasser in Mosambik"
Gilbert Fisch, Stiftungsrats-Präsident und Gründer von “Summits4Hope“, bei der AlpenChallenge | Foto: Summits4Hope

12.08.2022  |  (rsn, nm) - In einer Woche geht's los, über 1000 Kilometer und 21.000 Höhenmeter - und das mit einem Wasserkanister auf Rücken. Bei dem am kommenden Donnerstag (18.) in Zürich beginnenden Ultra-Radrennen Tortour ist eine recht auffällige Gruppe von Fahrer/innen dabei: Mit gelben Wasserkanistern auf dem Rücken wollen sie ein Zeichen für das Recht auf Wasser und Sanitär-Anlagen setzen, und sie sammeln damit Geld für die Renovierung einer Schule in Mosambik; das Ziel sind 100 000 Franken.

Rückblende: "Ohne den Kanister auf dem Rücken hätte ich aufgegeben.
Aber für die Kinder machen wir alles", sagte Rolf Rohr nach der "AlpenChallenge" im Juni, über 195 Kilo- und 4500 Höhenmeter. Er war einer von zwölf Fahrer/innen, die das Rennen im Team der Zürcher Stiftung "Summits4Hope" absolviert haben, drei davon mit einem gelben Wasserkanister auf dem Rücken. Die "AlpenChallenge" ist eines von vier Rad-Events 2022, bei denen das Team "Summits4Hope" für sauberes Wasser an den Start geht.

Mit der "Tortour" steht nun eine der anspruchsvollsten Jedermann-Strecken der Welt auf dem Programm des Teams; hier sind sechs Fahrer/innen mit den gelben Kanistern auf dem Rücken dabei. Gilbert Fisch (65), Stiftungsrats-Präsident und Gründer von "Summits4Hope", radelt selbst bei allen Rennen mit: "Den Antrieb finde ich bei 700 Kindern in Mosambik, denen Summits4Hope mit den Spenden eine neue Wasserversorgung verschafft, mit gendergerechten Sanitär-Anlagen und Hygiene-Unterricht." (Hier können auch Sie mit einer Spende dazu beitragen; mehr über das Projekt unter dem zweiten Link hier unten).)

In allen vier Rennen sollen über 100 000
Schweizer Franken gesammelt werden, die in vollem Umfäng an die Primar-Schule Inhaca Nkalane in Maputo in Mosambik gehen. "Summits4Hope" arbeitet hier mit der international tätigen Non-Profit-Organisation "Wasser für Wasser" zusammen, um Kindern Zugang zu Wasser, sanitären Anlagen und Hygiene-Schulungen zu verschaffen.

So wird eine Lernumgebung geschaffen, die einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung fördert - denn das Thema Hygiene in der Schule betrifft besonders Mädchen: "Ein Grossteil der Schülerinnen in den von uns unterstützten Primar-Schulen hat keinen Zugang zu Hygiene-Produkten. Wenn sie sich nicht auf eine Toilette zurückziehen und waschen können, bleiben sie während der Menstruation oft zu Hause, was Ungleichheiten weiter verschärft”, weiß Lior Etter, Co-Gründer und Geschäftsführer von "Wasser für Wasser".

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