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04.09.2022 | (rsn) – Zum bereits dritten Mal schaffte es Marco Brenner (DSM) bei der diesjährigen Vuelta a Espana in die Gruppe des Tages, zum zweiten Mal gemeinsam mit Richard Carapaz (Ineos Grenadiers), der erneut die Etappe gewann. Während Brenner beim ersten Coup des Olympiasiegers am Ende der 12. Etappe noch Fünfter wurde, endeten die Träume des 20-Jährigen auf dem Weg zur Sierra de la Pandera bereits vor dem Schlussanstieg – die lange Aufholjagd, um noch zu den Ausreißern aufzuschließen, hatte ihn aufgerieben.
“Heute war die Gruppe sehr gefragt. Jeder wollte drin sein und so dauerte es ungefähr zwei Stunden, bis sie gegangen ist“, blickte der Augsburger auf Anfrage von radsport-news.com auf die ersten rund 80 Kilometer der 14. Etappe zurück. Mit dem Spanischen Zeitfahrmeister Raul Garcia Pierna (Kern – Pharma) schloss er nach einer langen Verfolgungsjagd schließlich noch zur Spitzengruppe um Carapaz auf.
“Ich habe es geschafft reinzukommen, aber leider war der Kampf so schwer, dass ich mich nicht mehr erholen konnte. Darum hatte ich im Finale nicht mehr wirklich die Beine“, erklärte der Vuelta-Debütant weiter. 19 Kilometer vor dem Ziel fiel er am Puerto de Los Villares nach einer Attacke von Alexey Lutsenko (Astana Qazaqstan) aus der Spitzengruppe heraus. “Die Gruppe ist aber sowieso nicht durchgekommen, außer Carapaz, aber der ist auch noch mal ein bisschen stärker als die anderen, die dabei waren“, wusste Brenner sich zu trösten.
Auch wenn der Tag nicht das erhoffte Ergebnis gebracht hatte, blickte Brenner positiv auf die nächsten Tage. “Grundsätzlich fühle ich mich ganz gut und hoffe noch, die eine oder andere Chance zu bekommen“, meinte der ehemalige Weltranglistenerste der Junioren.
Ob er gleich am Sonntag eine Gelegenheit bekommen wird, ist fraglich, denn dann muss der DSM-Profi zum vierten Mal in seiner Profilaufbahn die 2000-Höhenmeter-Marke überqueren. Das Etappenziel in der Sierra Nevada liegt mit 2501 Meter Höhe dabei allerdings nochmal rund 400 Meter höher als sein bisheriger persönlicher Rekord.
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