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19.06.2023 | (rsn) - Am letzten Tag der 86. Tour de Suisse (2.UWT) reichte es für Cian Uijtdebroeks (Bora – hansgrohe) nur noch zum 22. Platz. Mit 1:16 Minuten Rückstand auf den gleichaltrigen Etappengewinner Juan Ayuso (UAE Team Emirates) beendete der erst 20-jährige Belgier das 25,7 Kilometer lange Zeitfahren von Abtwil nach St. Gallen. Dennoch verbesserte sich Uijtdebroeks noch vom achten auf den siebten Platz der Gesamtwertung.
Ein starkes Ergebnis für den jüngsten Teilnehmer der Rundfahrt mit einem Team, dass auf Etappensiege ausgerichtet war. “Cian Uijtdebroeks konnte seine Resultate bei der Tour de Romandie und der Volta Catalunya wiederholen, wo er beide Male in den Top 10 in der Gesamtwertung war. Sein siebter Platz in der Gesamtwertung bezeugt seine harte Arbeit und ist Lohn für seine gute Vorbereitung auf dieses Rennen“, lobte der Sportliche Leiter Jens Zemke, der auch mit der Teamarbeit sehr zufrieden war, in einer Pressemitteilung Uijtdebroeks.
Uijtdebroeks überzeugte vor allem als Fünfter und Vierter der Hochgebirgsetappen nach Villars-sur-Ollon und Leukerbad. “Es waren hier viele starke Fahrer am Start und die Rundfahrt mit einem so guten Ergebnis abzuschließen, ist sehr erfreulich. Ich möchte mich sehr herzlich bei allen im Team bedanken, die mich in den letzten acht Tagen so gut unterstützt haben. Natürlich verlasse ich aber die Tour de Suisse mit schweren Herzen, denn der tragische Tod von Gino (Mäder) ging uns allen sehr nahe und ich werde die Ereignisse nie vergessen“, erinnerte das große Talent an die dramatischen Ereignisse der 5. Etappe, als der Schweizer in der Abfahrt vom Albulapass tödlich verunglückte.
Auch für Zemke überschattete Mäders Schicksal alle anderen Aspekte der Schweiz-Rundfahrt 2023, die der Däne Mattias Skjelmose (Trek - Segafredo) für sich entschied. “Die Tour de Suisse war natürlich vom tragischen Unfalltod von Gino Mäder überschattet, der die sportliche Bedeutung des Rennens in den letzten Tagen in den Hintergrund treten ließ. Die Ereignisse werden uns noch lange in Erinnerung bleiben und wir werden Gino, seine Liebe für den Sport und seine Menschlichkeit nie vergessen“, erklärte er.
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