Karenzzeit-Überschreitung wohl nur laut Zielbogen

Zeitnahme-Auswertung hält Denz beim Dauphiné im Rennen

Von Felix Mattis

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Nico Denz (Bora - hansgrohe) bei seiner Führungsarbeit während der 2. Etappe der Critérium du Dauphiné an der Spitze des Feldes. | Foto: Cor Vos

03.06.2024  |  (rsn) – Nico Denz ist am Ende der 2. Etappe beim Critérium du Dauphiné (2.UWT) auf dem Col de la Loge kurz vor dem letzten Teamfahrzeug von Bora – hansgrohe und dem Besenwagen ins Ziel gekommen. Zwischen den Podiumszeremonien schnitt das TV-Bild noch einmal aufs Ziel um und zeigte den 30-Jährigen beim Überqueren der Linie sowie über ihm am Zielbogen die abgelaufene Karenzzeit.

20:11 Minuten betrug die Deadline laut der Tissot-Zeitnahme-Anzeige. Und darunter stand die verheerende Zahl: +13" leuchtete auf, als Denz über den Strich rollte. Das Aus für den in der Frühphase der Etappe als Helfer von Primoz Roglic an der Spitze des Feldes fahrenden Schwarzwälder?

Das dachten zunächst alle Zusehenden. Und auch in den ersten vollständigen Ergebnissen, die online die Runde machten, wurde Denz mit einem Rückstand von 20:24 Minuten auf Tagessieger Magnus Cort Nielsen (Uno-X Mobility) geführt. Trotzdem aber wird Denz am Dienstag zur 3. Etappe antreten, und für ihn sowie sein Team ist das auch keine Überraschung. Beim Raublinger Rennstall nämlich kam von offizieller Seite gar keine Nachricht an, der Deutsche könne aus dem Rennen sein.

Etwas später wurde auch das offizielle Tagesergebnis veröffentlicht – mit einem Rückstand von nun 20:08 Minuten hinter dem Name Denz und einer Karenzzeit von 20:10 Minuten, was dem Zeitlimit von 110% der Siegerzeit entspricht.

Offenbar lag also ein Fehler bei der laufenden Zeit an der Anzeigetafel des Zielbogens am nebligen Col de la Loge vor. Das Team Bora – hansgrohe versicherte gegenüber radsport-news.com jedenfalls: Denz geht es gut, er ist nicht krank und eigentlich war auch in Sachen Zeitlimit alles unter Kontrolle.

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