Denk: “Entscheidung diese Woche“

Nach Tour-Aus noch Fragezeichen hinter Roglics Vuelta-Start

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Primoz Roglic (Red Bull - Bora - hansgrohe) erreicht das Ziel der 12. Tour-Etappe vom Sturz schwer gezeichnet. | Foto: Cor Vos

23.07.2024  |  (rsn) – Nachdem er die Tour de France in Folge von zwei Stürzen binnen 24 Stunden vorzeitig verlassen musste, befindet sich Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe) noch in der Erholungsphase. Ob der Slowene rechtzeitig zur am 17. August in Lissabon beginnenden Vuelta a Espana fit wird, ist noch offen.

Wie Team-Manager Ralph Denk im Podcast Inside Red Bull - Bora - hansgrohe ankündigte, werde sich diese Woche entscheiden, ob Roglic zur letzten Grand Tour des Jahres werde antreten können. “Es wäre toll, wenn wir dann noch einen starken Primoz Roglic sehen könnten. Wir müssen abwarten, wie der Regenerationsprozess verläuft.“

Der 34-jährige Roglic konnte nach zwei Stürzen innerhalb kurzer Zeit nicht mehr zur 13. Etappe der Tour de France antreten. Zuvor war bereits sein Edelhelfer Aleksandr Vlasov mit einem Knöchelbruch ausgeschieden. Im zweiten Teil der Frankreich-Rundfahrt musste Red Bull – Bora – hansgrohe deshalb seinen Plan umstellen, doch auch bei der folgenden Jagd nach Etappensiegen ging das Team trotz einiger starker Auftritte von Jai Hindley leer aus. 

“Wenn alles perfekt gelaufen wäre und wir Siebter, Achter, Neunter (im Gesamtklassement, d. Red.) geworden wären, wäre das mega fatal gewesen, weil wir dann alles hinterfragen müssten, was schief gelaufen ist. So haben wir eine Begründung, warum wir mit leeren Händen dastehen“, sagte Denk zur bescheidenen Tour-Bilanz seiner Mannschaft, die mit leeren Händen nach Hause zurückkehrte. 

Bis zu Roglics Ausscheiden sah Denk den Slowenen allerdings im Plan. “Er war ein Contender für das Podium. Als er ausschied, war er auf Platz vier auf Tuchfühlung mit dem Podium“, erklärte er. “Wir haben alles auf die super schwere letzte Woche ausgerichtet und ich denke, dass er sich noch mal hätte steigern können. Ich glaube, der dritte Platz wäre machbar gewesen. Damit hätten wir auch leben können“, fügte der Raublinger an.

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