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24.07.2025 | (rsn) - Vom ersten Kilometer dieser 112. Tour de France an hat Visma – Lease a Bike den Kampf gegen den scheinbar übermächtigen Tadej Pogacar und dessen Team UAE – Emirates – XRG angenommen. Doch die Niederländer konnten bisher nichts ausrichten, Kapitän Jonas Vingegaard liegt vor der Königsetappe 4:15 Minuten hinter Titelverteidiger Pogacar zurück.
Doch am Schicksalsberg des Slowenen, dem Col de la Loz wo Pogacar 2023 fast sechs Minuten auf den späteren Toursieger Vingegaard verlor, soll sich das Blatt endlich wenden. "Ich fühle mich im Moment sehr gut und heute haben wir wieder eine Chance. Es ist eine harte Etappe, bei der alles passieren kann. Wir werden wieder bis zum Ende kämpfen“, gab sich Vingegaard vor dem Start der Königsetappe in Vif gegenüber Eurosport kämpferisch, während er locker an einem Müsliriegel knabberte.
Die Frage nach den Plänen seines Teams beantwortete der 28-Jährige etwas geheimnisvoll. "Es geht vom Fuße des ersten Anstieges los. Ich verrate nicht, was heute unser Plan ist. Ich werde aber jedes Risiko nehmen!“
Nichts anderes erwartet der Gesamtführende. “Sie (Visma) werden schon früh attackieren, wie sie es bisher immer versuchten und einige Jungs in die Ausreißergruppe schicken, die dann versuchen, bis zu einem bestimmten Punkt zu kommen. Es gibt da ja heute nur drei heute: erster Anstieg, zweiter Anstieg, dritter Anstieg. Aber um einen größeren Vorsprung rauszufahren, müssen sie schon vor dem ersten Anstieg gehen“, sagte Pogacar und lag damit richtig.
Doch das schreckte deb Mann im Gelben Trikot nicht: "Ich bin auf alles vorbereitet und bereit für die Etappe. Ich habe sehr gut geschlafen. Wir werden sehen. Es ist die dritte Woche und die Königsetappe, aber ich denke, ich bin bereit", so der 26-Jährige, der auf die Frage, welchen von den drei Bergen der Ehrenkategorie er am meisten möge: "Ich denke, den Madeleine-Anstieg mag ich von den dreien am meisten.“
Dort erwartet Pogacars Edelhelfer und Team-Lokomotive Nils Politt die Eröffnung des Rennens. "Wir rechnen schon am Col de Madeleine mit Attacken. Ich denke, da werden sie versuchen, das Rennen schwer zu machen, um die anderen zu eliminieren. Wir sind darauf vorbereitet und werden auf jeden Fall Leute in die Spitzengruppe schicken“, vermutete der Hürther gegenüber der ARD vor dem Start.
Wo sich zwei streiten, ist vielleicht Platz für einen dritten. Red Bull – Bora – hansgrohe hat mit dem Drittplatzierten Florian Lipowitz und dem Fünften Primoz Roglic zwei heiße Eisen im Ofen.
"Unser Plan ist, auf dem Podium in Paris zu stehen und wenn es möglich ist, eine Etappe zu gewinnen. Wie wir fahren werden, hängt von der Situation ab. Wir haben zwei sehr starke Fahrer, Ich denke, das Rennen um den dritten Platz ist offen. Wie passen unsere Taktik dem Rennen an“, erläuterte Mick van Dijke gegenüber RSN den Plan der 'Roten Bullen'. Er selbst wird sein Team nur am Anfang unterstützen können. "Ich versuche, so gut es geht, bis zum ersten Berg zu helfen. Mehr ist nicht realistisch. ich wiege 87 Kilo“, meinte der Niederländer mit einem Augenzwinkern.
Sollten die Favoriten zusammenbleiben, folgt wohl der entscheidende Kampf der Giganten erst am Col de la Loz, dem letzten der drei Bergen des Tages. "Die letzten fünf, sechs Kilometer der Etappe sind sehr steil, mit einer kleinen flachen Passage. Aber insgesamt ist es ein sehr langer und harter Anstieg“, wusste Vingegaard, was ihn erwartet.
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