Drei Eritreer auf dem Podium

Le Court und Girmay Afrikas Radsportler des Jahres

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Kim Le Court (AG Insurance – Soudal) ist Afrikas Radsportlerin des Jahres. | Foto: Cor Vos

30.11.2025  |  (rsn) - Biniam Girmay (Intermarché – Wanty) und Kim Le Court (AG Insurance – Soudal) sind Afrikas Radsportler des Jahres. Der 25-jährige Eritreer erhielt diese Auszeichnung nach 2020, 2021, 2022 und 2024 zum bereits fünften Mal in seiner Karriere, obwohl er in der abgelaufenen Saison ohne Sieg geblieben war. 

Bei der Tour de France, deren Grünes Trikot er im vergangenen Jahr mit drei Etappensiegen als erster Afrikaner gewann, reichte es diesmal zu einem zweiten Etappenplatz und zu Rang drei in der Punktewertung.

Bei der Wahl zu Afrikas Radsportlert des Jahres verwies Girmay, der nach viereinhalb Jahren das belgische Intermarché-Team verlassen wird, seine Landsleute Henok Mulubrhan (XDS - Astana) und Natnael Tesfazion (Movistar) auf die Plätze.

Dagegen feierte die 29 Jahre alte Le Court gleich sechs Saisonsiege. Im Frühjahr triumphierte sie als erste afrikanische Fahrerin beim Ardennenklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. Im Sommer entschied sie die 5. Etappe der Tour de France für sich und trug danach vier Tage das Gelbe Trikot – ebenfalls als erste Afrikanerin.

Bei der Wahl zu Afrikas Radsportlerin des Jahres setzte sich die Mauritierin vor der 39 Jahre alten die Südafrikanerin Ashleigh Moolman (AG Insurance - Soudal) und die künftig für das Canyon-SRAM-Development-Team fahrende, erst 18-jährige Äthiopierin Tsige Kahsay Kiros durch.

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