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01.03.2026 | (rsn) – Bei bestem Frühlingswetter konnte sich nach dem gestrigen Erfolg von Paul Seixas mit Romain Grégoire (Groupama – FDJ United) bei der 14. Faun Drome Classic (1.Pro) erneut ein junger Franzose durchsetzen. In Abwesenheit des Vorjahressiegers Juan Ayuso (Lidl – Trek) gewann der 23-Jährige den Sprint gegen Matteo Jorgensen (Visma – Lease a Bike). Beide hatten sich 16 Kilometer vor dem Ziel in Étoile-sur-Rhone erfolgreich vom Peloton absetzen können und einen Vorsprung von zwei Sekunden auf den Drittplatzierten Lenny Martinez (Bahrain – Victorius) ins Ziel gerettet.
Martinez gewann den Sprint aus einer siebenköpfigen Verfolgergruppe, dahinter folgten Quinten Hermanns (Pinarello - Q36.5) und der Sieger der Tour des Alpes-Maritimes (1.1), Paul Lapeira (Decathlon CMA CGM), auf den Plätzen. Das in den vergangenen beiden Jahren erfolgreiche Team von UAE – Emirates – XRG ging diesmal leer aus und konnte keinen seinen Fahrer in den Top 15 platzieren.
Für den noch jungen Grégoire, der sein viertes Jahr in der WorldTour bestreitet, war es bereits der 13. Sieg in seiner Profikarriere. Alleine im Vorjahr feierte er sechs Erfolge, darunter mit einem Etappengewinn bei der Tour de Suisse seinen ersten Triumpf auf WorldTour-Niveau.
Nach der gestrigen Austragung der Faun-Ardéche Classic (1.Pro) bildete die Faun-Drome Classic den Abschluss des Rennwochenendes in der Drome-Region. Bei strahlendem Sonnenschein stellten die bis zu einem Kilometer langen Anstiege, die es auf einem Rundkurs mehrfach zu überfahren galt, die 143 Starter zunächst vor keine wirklichen Schwierigkeiten. So zog schnell eine siebenköpfige Spitzengruppe auf und davon, in der mit Sjoerd Bax (Pinarello - Q36.5) und Valentin Retailleau (TotalEnergies) die wohl bekanntesten Namen saßen.
Als 61 Kilometer vor dem Ziel mit dem Cole de Trataiquille (4,3 km/4,4%), Cole de La Grande Limite (4 km/6,2%) und der Cote de Roberts (1,6 km/7,5%) die größten Hürden des Tages auf die Ausreißer warteten, hatten diese noch eine Lücke von 2:17 Minuten auf das Feld, in das so langsam Bewegung kam. Unter dem Tempodiktat von Decathlon - CMA CGM verkleinerte sich der Abstand zusehends und nach 146 Rennkilometern war es kurz vor der Kuppe des Cole de La Grande um die Fluchtgruppe geschehen.
Sofort erfolgte die Konterattacke aus dem Peloton und mit Mattias Skjelmose (Lidl – Trek), Ben Tulett (Visma – Lease a Bike) und Martinez suchten drei Fahrer das Weite, denen der Sieg auf den verbleibenden Kilometern zuzutrauen war. Hätte nicht das Team des Vorjahressiegers etwas dagegen gehabt und die zwischenzeitliche Lücke von 20 Sekunden schnell wieder geschlossen. Doch die “Killer-Bees“ hatten sich offensichtlich an diesem Tag etwas vorgenommen – immer wieder attackierte wechselnd ein Fahrer von Visma aus dem stark reduzierten Peloton.
Mit Erfolg, Jorgenson gelang mit Romain Grégoire am Hinterrad 16 Kilometer vor Rennende der entscheidende Vorstoß. Dem verzweifelt anschlusssuchenden Benoit Cosnefroy (UAE – Emirates – XRG) gelang es nicht mehr zu dem Duo aufzuschließen, so dass erstmal seit 2019 wieder ein Franzose das Rennen gewinnen konnte.
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