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04.03.2026 | (rsn) – Diverse Individual-Sportler wie Wout van Aert oder Thomas Pidcock sponsert Red Bull bereits, dazu das Team Tudor und – natürlich – als Hauptsponsor auch Red Bull – Bora – hansgrohe. Dazu gab es beim Giro d`Italia im vergangenen Jahr noch den Red-Bull-Kilometer, an dem Bonussekunden zu holen waren. Der österreichische Getränkehersteller ist bereits vielfältig vertreten, will sein Engagement im Radsport aber noch weiter ausbauen. Und zwar im Peloton der Frauen. Wie der gut informierte britische Journalist Daniel Benson berichtet, will Red Bull bei FDJ – Suez einsteigen.
Allerdings nicht als namensgebender Sponsor. “Alles deutet darauf hin, dass eine Zusammenarbeit mit Red Bull dem Beispiel von Tudor folgen wird und nicht dem von Red Bull – Bora - hansgrohe“, schreibt Benson. “Red Bull wird wahrscheinlich auf dem Trikot und möglicherweise auf dem Fahrrad zu sehen sein, aber nicht als Titelsponsor auftreten.“ Passieren soll das schon zur Tour de France Femmes in diesem Jahr.
Schon jetzt ist FDJ – Suez eines der besten Team in der Women’s WorldTour. 2025 schloss das Team sogar an der Spitze des UCI-Ranking ab – noch vor SD Worx – Protime, das jahrelang den Spitzenplatz innehatte. Das lag vor allem auch an der Verpflichtung von Demi Vollering, die von der niederländischen Mannschaft zum in Frankreich beheimateten Team wechselte.
Wie Stephen Delcourt, Manager des Team, bereits zuvor in einem Interview mit Benson erklärte, hat er laufende Verträge mit seinen beiden Hauptsponsoren bis ins Jahr 2028. “Nach zwanzig Jahren (das Team wurde 2006 unter dem Namen Vienne Futuroscope gegründet, seit 2017 ist FDJ dabei, seit 2022 auch Suez) sind wir an einem entscheidenden Punkt angelangt. Wir beschäftigen etwa fünfzig Mitarbeiter, darunter die Fahrerinnen, und wollen nun den nächsten Schritt gehen“, so Delcourt. “Ich habe den ganzen Winter mit unseren Sponsoren verbracht, um zu klären, ob sie nach 2028 weitermachen wollen. Wir haben viel Zeit damit verbracht, gemeinsam die Zukunft zu planen. Dazu gehört die Verlängerung der Verträge der Fahrerinnen und der Sponsoren, aber es geht auch darum, wie wir den Frauenradsport in Bezug auf Leistung und Marketing weiterentwickeln und verändern können“, sagte er Mitte Februar.
Seitdem hat sich offenbar noch einiges getan. Ob Red Bull ab 2029 dann die Rolle als namensgebender Hauptsponsor einnehmen könnte, bleibt vorerst ein ungelüftetes Geheimnis.