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18.03.2026 | (rsn) - Ein ehemaliges Mitglied der spanischen Guardia Civil steht derzeit wegen versuchten Totschlags am spanischen Nationalcoach Alejandro Valverde vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von 15 Jahren und drei Monaten, wie unter anderem die Zeitung AS berichtete. Die vom zuständigen Gericht in der Provinz Murcia einberufene Anhörung zu einer außergerichtlichen Einigung sei ergebnislos verlaufen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe der pensionierte Polizist im Juli 2022 auf einer Straße in Murcia den dort trainierenden Valverde und ein weiteres Mitglied seiner Radfahrergruppe mit seinem Auto angefahren.
Bei dem Zusammenstoß erlitt der 45-jährige Valverde Verletzungen, die ihn zu einer Pause von mehr als einem Monat zwangen. Die Rehabilitation seines Begleiters zog sich sogar über ein Jahr hin. In ihrer Anklage wirft die Staatsanwaltschaft dem Autofahrer versuchten Totschlag und rücksichtsloses Fahren vor.
Dagegen bestreitet der Anwalt des Angeklagten eine Tötungsabsicht und sprach gegenüber der Nachrichtenagentur EFE von Körperverletzung. Sein Mandant sei entschlossen, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, die Gespräche darüber würden in Kürze wieder aufgenommen.