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05.04.2026 | (rsn) – Schon zum 12. Mal hat Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) ein Monument gewonnen. An seinem dritten Renntag des Jahres feierte er bei der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) seinen dritten Saisonsieg.
Der Weltmeister verwies über 278,2 Kilometer von Antwerpen nach Oudenaarde den dreimaligen Ronde-Sieger Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) mit 34 Sekunden auf Rang zwei.
Debütant Remco Evenepoel (Red Bull – Bora – hansgrohe) zeigte ein starkes Rennen und wurde als Dritter bester Belgier vor seinem Landsmann Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) und dem Vorjahreszweiten Mads Pedersen (Lidl – Trek).
Tadej Pogacar (UAE-Emirates-XRG / Sieger / Flash-Interview): “Es war ein verrücktes Rennen heute. Es war schon sehr früh super hart. Danach war es ein bisschen abwartender, aber man musste trotzdem den Druck auf den Pedalen aufrechterhalten nach dem Split am Molenberg. Ich war froh, dass die Gruppe einigermaßen kooperiert hat. Ich fahre gerade nicht wirklich viele Rennen, deswegen ist der Druck da zu gewinnen, wenn ich fahre. Bis jetzt lief alles gut für mich, ich kann mehr als zufrieden sein. Für Roubaix nächste Woche bin ich motiviert und versuche, das Kopfsteinpflaster zu genießen."
Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech / Zweiter / Eurosport): "Ich dachte nicht, dass das Rennen über den Molenberg entschieden wird. Jeder weiß, dass es immer eine Schlüsselstelle ist, aber ich glaube nicht, dass irgendjemand dachte, dass es der erste entscheidende Moment ist. Ich habe direkt mit der Gruppe zusammengearbeitet, weil dann die Positionierung für den zweiten Kwaremont wegfällt, wenn die Gruppe kleiner ist. Leider wurde ich dann aber von ein paar Fahrern geblockt, obwohl ich in guter Position war. Dann musste ich von ganz hinten zurückkommen. Das hat mich ziemlich viel Energie gekostet, um wieder an Tadejs Hinterrad zu kommen. Ich gebe immer alles für mich, aber am Ende war er einfach stärker.">
Wout van Aert (Visma – Lease a Bike / Vierter / Eurosport): “Ehrlich gesagt, war ich schon überrascht, dass das Finale schon am Molenberg eröffnet wurde. Ich war etwas zu weit zurück und muss meinen Teamkollegen danken, dass sie mich in eine akzeptable Position gebracht haben. Für mich war es danach aber keine schlechte Situation, ich hatte immerhin Christophe (Laporte) an meiner Seite. Es gab für uns aber keinen Grund mitzuführen, so konnten wir uns zurücklehnen. Ich bin glücklich über meine Leistung, hatte aber auf ein etwas besseres Ergebnis gehofft. Mehr war aber nicht möglich.“
Mads Pedersen (Lidl - Trek / Fünfter / Eurosport): “Ich weiß nicht genau, was er (Pogacar) gemacht hat. Er hat das Rennen gewonnen. Gute Arbeit! Wenn man ihn dann im Ziel wieder sieht, ist das mindeste, was man tun kann, zu gratulieren. Wenn ich besser gekonnt hätte, wäre ich weiter vorn gelandet. Mehr hatte ich nicht im Tank. Es ist, was es ist. Letztendlich ist es okay und jetzt schaue ich auf nächste Woche.“
Florian Vermeersch (UAE – Emirates - XRG / Siebter / Eurosport): “Deswegen bin ich Radsportler geworden. Als ich jung war, hätte ich mir nie vorstellen können, an einem Rennen wie der Flandern-Rundfahrt teilzunehmen und die rennentscheidende Situation zu kreieren. Einen Leader wie Tadej zu haben, ist fantastisch. Auch das Leadout von Nils (Politt) zum Molenberg war gewaltig. Es war eine tolle Teamleistung, alle haben ihren Teil geliefert.“
Gianni Vermeersch (Red Bull – Bora – hansgrohe / Zehnter / Eurosport): "Ich habe zu unserer Gruppe ständig gesagt, dass wir kooperieren müssen, weil es für jeden eine Chance war, hier ein gutes Resultat zu erzielen. Wenn du (nach dem Molenberg) in so einer Gruppe bist, kannst du weit kommen im Rennen. Wir hatten Remco in der Gruppe, deswegen wollten wir, dass alle zusammenarbeiten, um eine Lücke zu schaffen."
Remco Evenepoel (Red Bull – Bora – hansgrohe / Dritter / Eurosport): "Ich will auf jeden Fall wiederkommen. Es war eine mehr oder weniger perfekte erste Teilnahme für mich. Das Team war überragend, mich für den Molenberg und Eikenberg so in Position zu bringen. Es war sehr hektisch, aber wir haben es sehr gut gemanaged."