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06.04.2026 | (rsn) – Traditionell haben die Sprinter bei der Baskenland-Rundfahrt (2.UWT) wenig Grund zum Jubel. Das wird auch bei der am Ostermontag in Bilbao beginnenden 65. Ausgabe der “Itzulia“ (6. – 11. April) nicht anders sein. Zwar geht es auch diesmal nicht ganz hoch hinaus, doch sämtliche sechs Etappen führen über schweres Terrain mit zahlreichen steilen Anstiegen und enden – mit einer Ausnahme - mit Bergauf-Passagen.
Das gilt selbst für das Auftaktzeitfahren, das über 13,8 Kilometer rund um Bilbao führt und in dem es schon gleich nach dem Start einen 2,6 Kilometer langen Anstieg der 3. Kategorie hinauf geht und das nach einer langen Abfahrt an einer knackigen 9-Prozent-Schlussrampe endet. Der Parcours ist identisch mit dem des Auftaktzeitfahrens von 2021, das Primoz Roglic vor seinem damaligen Visma-Teamkollegen Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar gewann.
Das Streckenprofil der 1. Etappe der Baskenland-Rundfahrt Flandern-Rundfahrt | Foto: Veranstalter
Schon am zweiten Tag stehen auf dem Weg von Pamplona-Iruna nach Cuevas de Mendukilo rund 3.300 Höhenmeter an. Auch hier bleibt den Profis kaum Zeit zum Einrollen, denn kurz nach dem Start geht es den 6,6 Kilometer langen Etxauri-Anstieg hinauf. Nach einigen weiteren nicht-kategorisierten Steigungen und dem anspruchsvollen Mittelteil über den Zuarrarate (7,3 km, 4,7 %) und den Aldatz (4,8 km, 3,5 %) wird knapp 20 Kilometer vor dem Ziel der Anstieg nach San Miguel de Aralar (9,5 km, 7,7 %) überquert. Das Ziel wird über mehrere bergauf führende Stufen von insgesamt vier Kilometern Länge erreicht.
Das Streckenprofil der 2. Etappe der Baskenland-Rundfahrt Flandern-Rundfahrt | Foto: Veranstalter
Kaum leichter wird die 3. Etappe, die rund um Basauri ausgetragen wird und die auf ihren 152,8 Kilometern 2.800 Höhenmeter aufweist. Im Finale warten zwei Anstiege der 2. Kategorie: Barrelila (5 km, 6,5 %) und Bikotx-Gane (8 km , 4,9 %), denen zwei weitere nicht-kategorisierte Steigungen sowie die letzten 400 Meter folgen, die auch noch mal neun Prozent aufweisen.
Das Streckenprofil der 3. Etappe der Baskenland-Rundfahrt Flandern-Rundfahrt | Foto: Veranstalter
Gleich sieben kategorisierte Anstiege gilt es am vierten Tag rund um Galdakao zu meistern. Heute müssen die Fahrer nicht weniger als sieben kategorisierte Anstiege bewältigen. Nach wieder ständigem Auf und Ab geht es 70 Kilometer vor dem Ziel auf einen Rundkurs, auf dem zweimal der Elorritxueta-Anstieg von verschiedenen Seiten aus (7,9 km, 4,3 % und 4,3 km, 8,3 %) überquert werden muss. Danach folgen noch der Legina-Anstieg (3,2 km, 8 %) sowie eine finale 1-km-Rampe ins Ziel.
Das Streckenprofil der 4. Etappe der Baskenland-Rundfahrt Flandern-Rundfahrt | Foto: Veranstalter
Auch diesmal haben die Organisatoren wieder die traditionelle Eibar-Etappe in den Streckenplan eingebaut. Am vorletzten Tag geht es über gleich acht kategorisierte Anstiege, wobei vor allem das Doppel aus Izua (4,1 km, 9,2 %) und Urkagei (5,2 km, 4,7 %) für zahlreiche Attacken auf den letzten 25 Kilometern sorgen düften, ehe es erneut auf ansteigender Strecke ins Ziel geht.
Das Streckenprofil der 5. Etappe der Baskenland-Rundfahrt Flandern-Rundfahrt | Foto: Veranstalter
Zum großen Finale der Baskenland-Rundfahrt müssen nochmals rund 3.000 Höhenmeter unter die Räder genommen werden – und das auf nur 135 Kilometern. Alle sechs Anstiege des Tages sind kategorisiert, Höchstschwierigkeiten sind der gleich zweimal im Programm stehende Elosua-Anstieg (7,2 km, 7,5 %) sowie der 7,3 Kilometer lange und bis zu acht Prozent steile Asentzio, von dessen Gipfel es eine zehn Kilometer lange Abfahrt hinab nach Bergara geht, wo der Gesamtsieger der Rundfahrt gekürt werden wird.
Das Streckenprofil der 6. Etappe der Baskenland-Rundfahrt Flandern-Rundfahrt | Foto: Cor Veranstalter