--> -->
10.04.2026 | (rsn) – Auch zu Beginn seines zweiten Jahres im Trikot der französischen Cofidis-Equipe läuft es für Emanuel Buchmann noch nicht rund. In Folge eines Sturzes auf der 1. Etappe der Tour de la Provence war im Februar der Saisoneinstieg des gebürtigen Ravensburgers bereits nach wenigen Kilometern beendet.
Zwar zog sich Buchmann dabei nur geringere Blessuren zu – aufgrund von vielen verletzten Fahrern im Team musste der 33-Jährige statt wie geplant in Frankreich die Faun-Ardèche Classic zu bestreiten, in Griechenland bei zwei kleineren Eintagesrennen “aushelfen“. Weder beim Visit South Aegean GP (28. Februar) noch beim Region on Dodecanese GP (1. März) sprang Nennenswertes heraus.
Danach wurde es nicht besser: Aufgrund von Magenproblemen musste Buchmann Anfang April seinen Start beim GP Indurain absagen. Es reichte dann zwar für die Teilnahme an der zwei Tage später beginnenden Baskenland-Rundfahrt. Doch beim ersten echten Leistungstest fuhr Buchmann seit dem Auftaktzeitfahren hinterher, ehe er dann nicht mehr zur 4. Etappe antreten konnte.
“Ich war bei dem Sturz mit Del Toro (3. Etappe, d. Red.) dabei gewesen und habe mir meine Rippen geprellt. So konnte ich heute nicht mehr starten“, erklärte Buchmann auf Anfrage von RSN am späten Donnerstagabend und machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. “Ich war sehr motiviert für die Rundfahrt, aber dann war es nicht das Rennen, was ich mir erhofft habe“, sagte er, um mit Blick auf den Sieg seines Mannschaftskollegen Alex Aranburu anzufügen: “Immerhin läuft es super für unser Team.“
Von sich selber kann Buchmann das nicht behaupten. Am Freitag wird er nach Hause zurückkehren und “dann bin ich hoffentlich bald wieder normal im Training.“ An der Rennplanung soll sich durch die Verletzung nichts ändern. Mitte des Monats stehen in Frankreich die beiden Eintagesrennen Classic Grand Besancon Doubs (17. April) und Tour de Jura (18. April) im Programm des Tour-de-France-Vierten von 2019, ehe es Ende April zur Türkei-Rundfahrt geht.