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13.05.2026 | (rsn) – Nach dem spektakulären ersten Tag im Apennin geht es zurück an die Küste des Tyrrhenischen Meeres. Zum fünften Mal in Folge ist Neapel Ziel einer Etappe der Italien-Rundfahrt. In den letzten drei Jahren endeten die Rennen am Golf von Neapel jeweils mit einem Massensprint. Das Profil spricht auch diesmal für ein ähnliches Szenario, obwohl der letzte Kilometer durchaus anspruchsvoll ist - er wurde anders angelegt, als in den vergangenen Jahren.
Der inoffizielle Start erfolgt an der historischen Ruinenstätte Paestum an der Küste des Tyrrhenischen Meeres. Direkt an der Küste geht es weiter in die historische Hafenstadt Salerno. Dort wartet die einzige Bergwertung des Tages, von der aus es in die kampanische Ebene um den Vesuv geht. Östlich am Vulkan vorbei verläuft die Strecke ab Nola ausschließlich durch das Stadtgebiet von Neapel. ___STEADY_PAYWALL___
Auf den letzten 70 Kilometern gibt es daher viele Hindernisse wie Straßenschilder, Verkehrsinseln oder Straßenverengungen. Stürze sind bei diesem Streckenverlauf praktisch vorprogrammiert, und auch die Klassementfahrer sind davor nicht sicher. Nach dem Bonussprint und einer Runde durch das Zentrum führen die letzten vier Kilometer durch den Hafen. Die Strecke verläuft dabei geradlinig entlang der Uferpromenade.
Etwa 650 Meter vor dem Ziel geht es nach links auf eine Straße mit gepflasterten Steinplatten. Die Steigung beträgt hier bis zu vier Prozent. Dann folgt eine 180-Grad-Wende, die auf die 400 Meter lange und leicht ansteigende Zielgerade führt. Für die Sprinterzüge und Klassementfahrer ist es wichtig, vorne im Feld zu fahren. Das technisch anspruchsvolle, ansteigende Profil lädt aber auch zu späten Attacken ein.
Die Streckenkarte der 6. Etappe | Foto: RCS Sport
Paestum – Neapel, 142 km
Startzeit: 14:05
Zielzeit: 17:13
Sprintwertung:
Brusciano (Kilometer 92,0)
Red-Bull-Kilometer:
Napoli (Kilometer 117,2)
Bergwertungen:
Cava de‘ Tirreni (Kilometer 40,1)
Das Streckenprofil der 6. Etappe | Foto: RCS Sport
Die letzten Kilometer in Neapel in der Detailkarte | Foto: RCS Sport
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