--> -->
23.05.2026 | p>(rsn) – Zum Ende der zweiten Giro-Woche findet in den Alpen die erste klassische Hochgebirgsetappe statt. Der vierzehnte Tagesabschnitt führt durch das Aostatal. Den ganzen Tag über geht es dabei bergauf und bergab. Auf nur 133 Kilometern werden nicht weniger als 4.350 Höhenmeter überwunden. Die Anstiege verlaufen, typisch für die Alpen, relativ gleichmäßig.
Von Aosta, einem zentralen Ausgangspunkt in den italienischen Alpen, beginnt gleich der erste Anstieg des Tages. Eine schmale Straße führt mehr als 15 Kilometer mit einer Steigung von etwas über sechs Prozent an der Flanke des Seitentals Saint-Barthélémy entlang. Danach geht es zurück ins Aostatal. Die Strecke führt dann erneut in ein Seitental zum Zwischensprint in Roisan. ___STEADY_PAYWALL___
Nach einem flachen Anstieg in das kleine Dorf Doues geht es an der Flanke des Valpelline-Tals nach Lin Noir. Dort wartet der steilste Anstieg des Tages mit einer Steigung von fast acht Prozent. Nach einem kurzen flachen Abschnitt folgt der vierte Berg des Tages nach Verrogne.
Danach kommt eine lange Abfahrt erneut zurück ins Aostatal. Nach dem Bonussprint in Gressan beginnt der Schlussanstieg nach Pila. Der Skiort ist erst zum dritten Mal Ziel eines Tagesabschnitts der Italien-Rundfahrt. Zuletzt gewann dort Udo Bölts die 19. Etappe des Giro d’Italia 1992.
Auf 16 Kilometer überwinden die Fahrer 1.173 Höhenmeter. Das Ziel liegt auf einer Höhe von 1.793 Metern. Der Anstieg verläuft sehr gleichmäßig mit etwa sieben Prozent Steigung. Eine Lücke aufzureißen ist deswegen nicht ganz einfach. Trotzdem ist die Etappe schwer genug, um Unterschiede zu machen.
Die Streckenkarte der 14. Etappe | Foto: RCS Sport
Aosta – Pila, 133 km
Startzeit: 13:05
Zielzeit: 17:15
Sprintwertung:
Roisan (Kilometer 53,9)
Red-Bull-Kilometer:
Gressan (Kilometer 116,0)
Bergwertungen:
Saint-Barthélémy (Kat. 1, Kilometer 18,1)
Doues (Kat. 3, Kilometer 61,8)
Lin Noir (Kat. 1, Kilometer 82,3)
Verrogne (Kat. 2, Kilometer 92,1)
Pila (Kat. 1, Kilometer 133,0)
Das Streckenprofil der 14. Etappe | Foto: RCS Sport
Der Schlussanstieg nach Pila auf der Detailkarte | Foto: RCS Sport