“Ich erinnere mich nicht an viel“

Albert Philipsen im Training “mit 80km/h“ gestürzt

Von Kevin Kempf

Foto zu dem Text "Albert Philipsen im Training “mit 80km/h“ gestürzt"
Albert Philipsen (Lidl - Trek) bei der Ronde van Limburg im April. | Foto: Cor Vos

13.05.2026  |  (rsn) – Seit der Ardennenwoche lief es für Albert Philipsen (Lidl – Trek) wie geschmiert. Der 19-Jährige wurde Achter beim Amstel Gold Race (2.UWT) und der Tour de Romandie (2.UWT), wo er zudem auf fünf der sechs Etappen jeweils unter den besten Sieben landete. Letzten Freitag wurde der Däne aber geerdet – und zwar buchstäblich, denn auf einer Trainingsfahrt landete er in einer schnellen Abfahrt auf dem Asphalt, wie er auf seinem Instagram-Kanal berichtete.

“Ich erinnere mich nicht an viel – ich fuhr mit 80km/h ab und im nächsten Moment liege ich auf dem Boden – alleine“, schrieb Philipsen. Seinen Text illustrieren drei Fotos, zwei von ihnen im Krankenhaus aufgenommen, eines zu Hause. Sein Gesicht, der Oberkörper sowie beide Arme und Beine sind teils schwer lädiert.

“Halb bei Bewusstsein versuchte ich, das kleine Zeitfenster des Adrenalinrauschs zu nutzen, um den Notruf zu wählen, während Blut mein Gesicht herabtropfte“, blickte er zurück. “Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich nach einem Sturz wirklich Angst hatte“, fügte Philipsen an. Glücklicherweise hätten isich mehrere Personen bis zur Ankunft des Krankenwagens um ihn gekümmert.

Mitlerweise ist der Youngster wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. “Ich schätze mich extrem glücklich, wieder zu Hause zu sein – ohne innere Verletzungen und ohne Knochenbrüche – auch wenn ich momentan noch ziemlich lädiert bin. Man weiß, dass es ein ordentlicher Crash war, wenn der Klinik nach zwei Tagen die Verbände ausgehen“, so Lidl-Profi.

Wann er wieder Rennen wird bestreiten können, ist noch nicht bekannt. “Die Genesung wird einige Zeit in Anspruch nehmen, aber ich werde stärker zurückkommen“, versicherte Philipsen abschließend.

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