Engelhardt vor 6. Etappe ausgestiegen

“Giro-Schubser“ müssen sich vor Gericht verantworten

14.05.2026  |  (rsn) - In wenigen Worten zu vermelden, deshalb aber nicht weniger wichtig: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Kurznachrichten des Tages aus der Welt des Radsports zusammen, die keiner ausführlicheren Erklärung bedürfen. Kurz scrollen, schnell informiert.

"Giro-Schubser" müssen sich vor Gericht verantworten

Die beiden jungen Männer, die auf der 6. Giro-Etappe versucht hatten, an ihnen vorbeifahrende Profis von ihren Rädern zu stoßen, sind von der Polizei schnell identifiziert worden und werden sich vor Gericht verantworten müssen. Wie die Zeitung Corriere della Sera berichtete, werden die beiden 19-Jährigen wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit bei Sportveranstaltungen angeklagt. Einer der Männer hatte einem Soudal-Fahrer am Ende des Feldes noch einen Schubser verpasst. Glücklicherweise kam es bei keinem der Angriffe zu einem Sturz.

Engelhardt nicht mehr zur 6. Giro-Etappe angetreten

Vor dem Start der 5. Giro-Etappe hatte sich Felix Engelhardt (Jayco – AlUla) noch zuversichtlich gezeigt, sich den Folgen eines Magen-Darm-Infekts erholen zu können. "Die Beine sind offensichtlich gut und das macht schon etwas Hoffnung, dass ich es jetzt nur durchschaffen muss und dass dann vielleicht doch noch was geht“, hatte der Ulmer gegenüber Eurosport erklärt. Rund 24 Stunden später war der 109. Giro d’Italia (2.UWT) aber für Engelhardt beendet: Der 25-Jährige konnte nicht mehr zum Start des sechsten Teilstücks in Paetum antreten. Zwar gab es noch keine Angaben seines Teams, doch darf davon ausgegangen werden, dass Engelhardt, einer von acht deutschen Giro-Teilnehmern dieses Jahres, noch immer an dem Infekt leidet.

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