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14.05.2026 | (rsn) - Muss das sein? Jeder weiß, dass die Straßen in Neapel bei Regen spiegelglatt werden können. Erwartet worden war auch, dass es in der Stadt unter dem Vesuv zu einem Sprint Royal kommen würde.
Doch warum muss dann die 6. Etappe des Giro auf Kopfsteinpflaster enden? Für mich war das ein Lotteriespiel des Veranstalters mit der Gesundheit der Fahrer in der Hoffnung, dass dass es schon gut ausgehen werde!
Denn ohne Regen ist die 180-Grad-Kurve auf Kopfsteinpflaster vielleicht machbar, bei Nässe aber nicht, was Dylan Groenewegen (Unibet – Rose Rockets) leidvoll erfahren musste.
Der Niederländer lag mit seinem Anfahrer Elmar Reinders in Führung, als er die kritische Stelle erreichte. Es hatte gerade zu nieseln begonnen, deshalb gingen sie mit einer gewissen Vorsicht auf der Außenbahn diese Schlüsselstelle an. Doch sie hatten keine Chance. Ihre Vorderräder rutschen auf dem glitschigen Pflaster weg und sie stürzten.
Die Wette des Veranstalters auf gutes Wetter war nicht aufgegangen!