Die 19. Etappe der Vuelta a Espana 2026

Am zweitlängsten Tag geht es wieder in die Berge

Von Paul Grosch

Foto zu dem Text "Am zweitlängsten Tag geht es wieder in die Berge"
| Foto: Cor Vos

10.09.2026  |  (rsn) – Die erste der beiden finalen schweren Bergetappen der Vuelta a Espana 2026 endet am Penas Blancas. Der Anstieg wurde zuletzt auf der 12. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2022 befahren. Damals gewann Richard Carapaz, die Abstände zwischen den restlichen GC-Favoriten waren eher gering. In diesem Jahr ist der Tagesabschnitt vor dem Schlussanstieg deutlich schwieriger und weist insgesamt 4.190 Höhenmeter auf. Mit 210 Kilometern ist die Etappe zudem die zweitlängste der Rundfahrt.

Der Start erfolgt außerhalb der Küstenstadt Vélez-Málaga, danach führt die Strecke  immer am Mittelmeer entlang nach  Málaga, das nach 25 Kilometern erreicht wird. Nach weiteren 55 flachen Kilometern geht es zum ersten Mal in die Berge. In der Sierra de las Nieves. warten zwei Bergwertungen und einige unkategorisierte Anstiege.

Nach 148 Kilometern führt eine kurvenreiche Abfahrt zurück zur Küste. Von dort geht es flach weiter nach Estepona, wo der Zwischensprint ausgetragen wird. Kurz darauf beginnt der fast 19 Kilometer lange Schlussanstieg. Die ersten Kilometer sind besonders steil.

Vor allem im oberen Teil steigt die Straße dann aber gleichmäßig bis auf 1260 Metern Höhe an. Die durchschnittliche Steigung beträgt 6,5 Prozent. Etwa vier Kilometer vor dem Ziel erreichen die Fahrer den Puerto de Penas Blancas. Anschließend biegt die Strecke auf eine schmalere Straße ab, das Ziel liegt an einem Aussichtspunkt.

Die Streckenkarte der 19. Etappe | Foto: ASO

Die 19. Etappe der Vuelta a España kompakt:

Vélez-Málaga – Peñas Blancas. Estepona, 210 km, 4190 Höhenmeter

Startzeit: 12:06

Zielzeit: 17:30

Sprintwertung:
Estepona (Kilometer 186,1)

Bergwertungen:
Puerto de Las Abejas (Kat. 2, Kilometer 91,0)
Puerto del Viento (Kat. 2, Kilometer 111,3)
Peñas Blancas. Estepona (Kat. 1, Kilometer 210,0)

Das Streckenprofil der 19. Etappe | Foto: ASO

Der Schlussanstieg im Detailprofil | Foto: ASO

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