--> -->

01.09.2026 | (rsn) – Wer die Wahl hat, hat die Qual. Mit Matthew Brennan und Wout van Aert kann Visma – Lease a Bike bei der Vuelta a Espana auf gleich zwei sehr endschnelle Fahrer bauen. Der 21-jährige Brite war bereits auf zwei Tagesabschnitten der mit Abstand Beste, der zehn Jahre ältere Belgier bereitete ihm dabei den Weg und führt seinerseits in der Punktewertung mit deutlichem Vorsprung an.
Auf der schweren Sprintetappe am zehnten Renntag der Spanien-Rundfahrt nach Elche de la Sierra stellte sich erneut die Frage, für wen die Niederländer diesmal fahren würden. ___STEADY_PAYWALL___
Die wurde allerspätestens rund drei Kilometer vor dem Ziel beantwortet, als Walter Calzoni (Pinarello – Q36.5) dem dezimierten Feld bergauf davongefahren war. Plötzlich war es Brennan, der die Lücke zum Italiener zufuhr – und damit natürlich alle Chancen auf den Tagessieg ad acta legen konnte. Zudem war der Youngster kurz darauf nicht mehr in der Lage, van Aert den Sprint anzufahren. Bis auf den Gesamtsiebten Sepp Kuss hatte Visma auch keinen anderen Fahrer mehr vorne dabei.
Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike) schuftete auf der 11. Vuelta-Etappe schwer für seinen Teamkollegen Wout van Aert. | Foto: Cor Vos
“Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Jeder hat alles gegeben“, urteilte van Aert, der schließlich auf Rang vier spurtete, im Gespräch mit Sporza. “Wir haben es auf einer Etappe versucht, die schwer zu kontrollieren war – und das ohne wirkliche Verbündete, abgesehen von Cofidis. Das sind die schwierigsten Tage. Hut ab vor meinen Teamkollegen. Ich bin unglaublich dankbar für diese Chance, auch wenn es am Ende nicht geklappt hat“, sagte der Flame weiter.
“Lange Zeit hatten wir die Etappe gut im Griff, doch die letzten 30 Kilometer waren chaotisch. Ich war wirklich auf alle meine Teamkollegen angewiesen, um sicherzustellen, dass es auf einen Sprint hinauslief“, erklärte er. Doch im Finale fehlte Visma, das bei Brennans Siegen mit van Aert und Christophe Laporte auf dem letzten Kilometer eine uneinnehmbare Festung war, mindestens ein Mann. Van Aert war zu weit hinten, als es ans Eingemachte ging.
“Ich muss mir das noch einmal ansehen, aber vielleicht habe ich mich bei der Positionierung falsch entschieden. In der letzten Kurve, 650 Meter vor dem Ziel, lag ich definitiv zu weit hinten. Ich musste schon einen halben Sprint hinlegen, nur um mich in Position zu bringen. Danach hatte ich keine Kraft mehr für einen richtigen Sprint. Das ist wirklich schade“, befand der 31-Jährige.
So vergab van Aert eine der wenigen Chancen, die in Anwesenheit des schnellen Briten in seiner Mannschaft wohl nur bekommen wird. “Zunächst war ich frustriert, aber jetzt bin ich vor allem enttäuscht. Ich wollte das Rennen natürlich gewinnen, aber im Sprint fehlte mir am Ende die Kraft in den Beinen“, so der dreifache Cross-Weltmeister, der auf der leichteren 11. Etappe am Mittwoch vermutlich wieder in die Rolle des Anfahrers rücken wird.
Im Grünen Trikot musste sich van Aert im Zielsprint schließlich mit Rang vier begnügen.| Foto: Cor Vos
Das zumindest vermutete man bei Sporza, wo auch die Kapitänsfrage gestellt wurde. “Ich weiß nicht, woher diese Fragen immer kommen“, reagierte van Aert etwas irritiert und betonte, dass es keine Differenzen mit Brennan gäbe. “Schließlich war es Matthew, der mich bei Paris-Roubaix in die Trouée d‘Arenberg geführt hat. Er ist ein toller Typ, und wir haben uns schon oft gegenseitig geholfen. Ich habe nie daran gezweifelt, dass meine Zeit noch kommen würde. Das ganze Team hat alles gegeben, und wenn wir so weitermachen, werden wir auch weiterhin erfolgreich sein. Da bin ich mir sicher“, blickte der Paris-Roubaix-Sieger optimistisch voraus.
13.09.2026Johannessen: “Ich habe schon so lange an diese Tür geklopft“(rsn) – Zum Abschluss der Vuelta a Espana 2026 gab es eine Premiere. Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility) holte sich auf der 21. Etappe seinen ersten Tagessieg bei einer Grand Tour vor Alessa
13.09.2026Die Highlight-Videos der Vuelta a Espana(rsn) – Für Leser und Leserinnen, die lieber schauen statt lesen, bietet radsport-news.com die Highlight-Videos. Die Eurosport-Mitschnitte aller 21 Teilstücke der diesjährigen Vuelta a Espana (2.
13.09.2026Liste der ausgeschiedenen Fahrer / 21. Etappe(rsn) - 184 Fahrer aus 23 Teams nahmen die Vuelta a Espana 2026 beim Auftaktzeitfahren in Monaco in Angriff. Nicht alle werden das Ziel an der Alhambra in Granada im Süden Spaniens erreichen. Stürz
13.09.2026Mas am Ziel seiner Träume: Spanier erstmals Vuelta-Sieger(rsn) – Nach drei zweiten Plätzen hat Enric Mas (Movistar) im achten Anlauf erstmals die Spanien-Rundfahrt für sich entschieden. Auf der abschließenden 21. Etappe der 81. Vuelta a Espana (2.UWT)
13.09.2026Vuelta 2027 beginnt in Santiago de Compostela(rsn) - In wenigen Worten zu vermelden, deshalb aber nicht weniger wichtig: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Kurznachrichten des Tages aus der Welt des R
13.09.2026Schlussrunde der 21. Vuelta-Etappe wird neutralisiert ausgetragen(rsn) – Am Schlusstag der Vuelta a Espana haben die Organisatoren den Forderungen der Teams zumindest teilweise entsprochen. Wie die gewöhnlich gut informierte spanische Sportzeitung AS berichtet,
13.09.2026Auch zum Finale in Granada haben es die Sprinter schwer(rsn) – Nach den letztjährigen Protesten in Madrid haben die Organisatoren das Vuelta-Finale in den Süden des Landes verletzt. Die 21. Etappe der 81. Spanien-Rundfahrt wird rund um Granada ausgetr
13.09.2026Teams fordern Neutralisierung der Vuelta-Schlussetappe(rsn) – Nach der gestrigen Königsetappe haben zahlreiche Teams die Organisatoren der 81. Vuelta a Espana aufgefordert, das abschließende Teilstück, dessen zweite Hälfte auf einem Rundkurs durch
12.09.2026Gall mit Helferpech und der Frage nach dem Möglichen(rsn) - Richtig gelöst wirkte Felix Gall (Decathlon - CMA CGM) nach dem Ziel am Collado del Alguacil noch nicht. Der Österreicher sicherte sich auf der 20. Etappe der Vuelta a Espana (2.UWT) zwar wa
12.09.2026Kuss: “Ich hatte den ganzen Tag Gänsehaut“(rsn) – Mikel Landa (Soudal – Quick-Step) hat die Königsetappe der Vuelta a Espana gewonnen und seine Rundfahrt gerettet. Der Spanier setzte sich am Schlussanstieg der 20. Etappe zum Collado del
12.09.2026Emotionaler Landa rettet seine Vuelta auf der Königsetappe(rsn) - Oldie but Goldie: Der Spanier Mikel Landa (Soudal – Quick-Step) hat die 20. Etappe der Vuelta a Espana mit Bergankunft am Collada de Alguacil (HC) gewonnen. Aus einer Spitzengruppe heraus se
11.09.2026Wirbelt die Königsetappe das Klassement noch durcheinander?(rsn) – Wie auch bei der Tour de France, so steht auch die Königsetappe bei der Vuelta a Espana 2026 erst am vorletzten Tag auf dem Programm. In der Sierra Nevada warten fast 5000 Höhenmeter und
13.09.2026Del Toro setzt beim GP de Montréal die UAE-Serie fort (rsn) - Zum fünften Mal in Serie hat UAE – Emirates – XRG den GP de Montréal (1.UWT) gewonnen. Nach Tadej Pogacar (2022, 2024), Adam Yates (2023) und Brandon McNulty im Vorjahr feierte nun Isaac
13.09.2026Johannessen: “Ich habe schon so lange an diese Tür geklopft“ (rsn) – Zum Abschluss der Vuelta a Espana 2026 gab es eine Premiere. Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility) holte sich auf der 21. Etappe seinen ersten Tagessieg bei einer Grand Tour vor Alessa
13.09.2026Die Highlight-Videos der Vuelta a Espana (rsn) – Für Leser und Leserinnen, die lieber schauen statt lesen, bietet radsport-news.com die Highlight-Videos. Die Eurosport-Mitschnitte aller 21 Teilstücke der diesjährigen Vuelta a Espana (2.
13.09.2026Liste der ausgeschiedenen Fahrer / 21. Etappe (rsn) - 184 Fahrer aus 23 Teams nahmen die Vuelta a Espana 2026 beim Auftaktzeitfahren in Monaco in Angriff. Nicht alle werden das Ziel an der Alhambra in Granada im Süden Spaniens erreichen. Stürz
13.09.2026Mas am Ziel seiner Träume: Spanier erstmals Vuelta-Sieger (rsn) – Nach drei zweiten Plätzen hat Enric Mas (Movistar) im achten Anlauf erstmals die Spanien-Rundfahrt für sich entschieden. Auf der abschließenden 21. Etappe der 81. Vuelta a Espana (2.UWT)
13.09.2026Müller muss sich in Fourmies nur de Kleijn geschlagen geben (rsn) – Tobias Müller (Unibet – Rose Rockets) ist beim GP Fourmies (1.Pro) knapp an einer Sensation vorbeigesprintet. Der Neoprofi war nach 200 Kilometern in Fourmies früh losgespurtet und musst
13.09.2026Loland schlägt diesmal bei der Trofeo Matteotti zu (rsn) – Als Neoprofi hatte Sakarias Loland (Uno-X Mobility) letzte Saison sensationell die Veneto Classic (1.Pro) gewonnen. Seitdem war es ziemlich still um den Norweger geworden. Doch bei der Trofe
13.09.2026Wlodarczyk schließt 32-km-Solo erfolgreich ab, Koch Vierte (rsn) – Nach drei italienischen Siegen in Folge hat eine Polin die 4. Ausgabe Grand Prix Region Stuttgart (1.Pro) für sich entschieden. Die 25-jährige Dominika Wlodarczyk (UAE - L´IMAD) setzte si
13.09.2026Vuelta 2027 beginnt in Santiago de Compostela (rsn) - In wenigen Worten zu vermelden, deshalb aber nicht weniger wichtig: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Kurznachrichten des Tages aus der Welt des R
13.09.2026Kasper über Mammutdistanz zum zweiten Sieg binnen acht Tagen (rsn) – Romy Kasper (PAS Racing) präsentiert sich wenige Wochen vor den Gravel-Weltmeisterschaften am 11./12. Oktober in Nannup/Australien in bestechender Form. Die 38-Jährige nahm den Schwung au
13.09.2026Schlussrunde der 21. Vuelta-Etappe wird neutralisiert ausgetragen (rsn) – Am Schlusstag der Vuelta a Espana haben die Organisatoren den Forderungen der Teams zumindest teilweise entsprochen. Wie die gewöhnlich gut informierte spanische Sportzeitung AS berichtet,
13.09.2026Auch zum Finale in Granada haben es die Sprinter schwer (rsn) – Nach den letztjährigen Protesten in Madrid haben die Organisatoren das Vuelta-Finale in den Süden des Landes verletzt. Die 21. Etappe der 81. Spanien-Rundfahrt wird rund um Granada ausgetr