Preisgeldliste der Vuelta am zweiten Ruhetag

Van Aert und Brennan lassen die Visma-Kasse klingeln

Von Paul Grosch

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Matthew Brennan und Wout van Aert sind die Topverdiener ihres Teams und sorgen dafür, dass Visma – Lease a Bike mit fünf Etappensiegen an der Spitze der Geldrangliste liegt. | Foto: Cor Vos

07.09.2026  |  (rsn) – Mit fünf Tagessiegen aus 15 Etappen bei der Vuelta a Espana 2026 sitzt Visma – Lease a Bike nach der zweiten Woche auch an der Spitze der Geldrangliste. UAE – Emirates – XRG konnte seinen Platz ganz oben nach der sturzbedingten Aufgabe von Kapitän Tadej Pogacar nicht verteidigen.

Die Topverdiener beim Visma-Team sind dabei der dreimalige Etappensieger Matthew Brennan und Wout van Aert. Der Belgier holte zwei Tagessiege und führt zudem auch die Punktewertung souverän an. Beide Fahrer waren als Anfahrer auch für die Siege des jeweils anderen mitverantwortlich und sammelten dabei beiläufig weiteres Preisgeld für Etappenplatzierungen in den Top 5. Das niederländische Team holte 42.690 Euro und damit noch mehr als in der ersten Woche. Insgesamt kassiert die Mannschaft nun 79.435 Euro.

Dahinter musste UAE nach Pogacars Aufgabe während der 8. Etappe auch beim Preisgeld kleinere Brötchen backen. Das beste Team der vergangenen drei Jahre konnte seit dem ersten Ruhetag lediglich 4.745 Euro verdienen, auf den ersten neun Etappen kam die Mannschaft aus den Emiraten noch auf 46.595 Euro, wovon die Mehrheit auf das Konto den dreifachen Etappensieger und ehemaligen Gesamtführenden Pogacar gehen. Nach weiteren Aufgaben treten lediglich vier Fahrer des Teams die Schlusswoche an.

Dennoch ist der Vorsprung auf den Drittplatzierten Bahrain Victorious noch beträchtlich. Im Vergleich zur ersten Woche verbesserte sich das Team jedoch um sechs Positionen. Der erst 20-jährige Etappensieger aus Slowenien, Jakob Omrzel, und Bergkönig Santiago Buitrago schraubten das Konto um mehr als das Dreifache auf 33.640 Euro nach oben. Auch Groupama – FDJ United gehörte nach dem überraschenden Sprintsieg von Bastien Tronchon auf dem zehnten Abschnitt zu den Gewinnern auf der Geldrangliste. Die französische Equipe belegt mit nun 19.095 Euro den 10. Platz.

Tudor machte sogar acht Plätze gut und holte 13.395 Euro. Hauptverantwortlicher dafür war der Premieren-Etappensieg für Team und Fahrer durch den Deutschen Marco Brenner. Der 24-Jährige holte auf der Bergetappe am Samstag den größten Sieg seiner Karriere. Die Ausreißersiege von Brenner & Co. zeigen auch, dass Movistar, das Team des Gesamtführenden Enric Mas, nicht wirklich auf Etappensiege aus ist, was sich auch mit dem Abrutschen des spanischen Teams auf Rang fünf der Geldrangliste verdeutlichen lässt.

Zu den Verlierern gehört jedoch weiterhin Picnic – PostNL. Das niederländische Team rutschte gar um zwei Plätze ab und ist nun das Schlusslicht. In der zweiten Woche verdiente die Mannschaft lediglich 835 Euro und muss zudem drei Aufgaben beklagen. Burgos – Burpellet – BH hingegen konnte die rote Laterne abgeben und ihr Preisgeld in der zweiten Woche fast verdreifachen. Die vermehrten Chancen für die Ausreißer bieten jedoch auch den schlechter platzierten Teams in der Schlusswoche mehr Möglichkeiten, ihre Kasse aufzubessern.

Die Geldrangliste der Vuelta a Espana nach 15 Etappen:

1. Visma – Lease a Bike, 79.435 €

2. UAE – Emirates – XRG, 51.340 €

3. Bahrain Victorious, 33.640 €

4. Uno-X Mobility, 31.495 €

5. Movistar, 26.260 €

6. XDS – Astana, 24.655 €

7. Red Bull – Bora – hansgrohe, 21.980 €

8. Soudal – Quick-Step, 19.965 €

9. Cofidis, 19.215 €

10. Groupama – FDJ United, 19.095 €

11. Decathlon – CMA – GM, 16.625 €

12. Netcompany – Ineos, 16.180 €

13. Lidl – Trek, 16.025 €

14. Tudor, 15.375 €

15. Equipo Kern Pharma, 11.500 €

16. Lotto – Intermarché, 10.750 €

17. EF Education – EasyPost, 10.630 €

18. NSN, 7.370 €

19. Alpecin – Premier Tech, 6.825 €

20. Pinarello – Q36.5, 6.440 €

21. Jayco – AlUla, 4.235 €

22. Burgos – Burpellet – BH, 3.145 €

23. Picnic – PostNL, 2.895 €

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