--> -->
19.09.2026 | (rsn) – Seit 2020 dominieren Filippo Ganna und Remco Evenepoel – mit Ausnahme von 2022, als Tobias Foss überraschend das Regenbogentrikot holte – die WM-Zeitfahren. Der Italiener gewann 2020 und 2021 zweimal in Folge das Regenbogentrikot und wurde 2023 und 2024 Zweiter – jeweils hinter dem Belgier, der damals die ersten beiden seiner mittlerweile drei Goldmedaillen einfuhr.
Im Zeitfahren in Montréal, dem zweiten der insgesamt 13 Wettbewerbe der diesjährigen UCI-Straßen-Weltmeisterschaften, könnte der mittlerweile 26-Jährige mit einem vierten Sieg in Serie Geschichte schreiben, denn das ist zuvor noch keinem Fahrer seit der WM-Premiere 1994 gelungen. Den Rekord teilen sich bisher Tony Martin und Fabian Cancellara, die bisher je vier Regenbogentrikots einheimsten – aber eben nicht ohne Unterbrechung.
“Ich freue mich sehr darauf“, sagte Evenepoel mit Blick auf das 39,3 Kilometer lange Zeitfahren. “Ich könnte der Erste sein, der den Weltmeistertitel viermal in Folge gewinnt. Das macht es natürlich zu etwas ganz Besonderem.“ Den letzten Feinschliff holte sich der Red-Bull-Profi in Spielberg, wo er auf der dortigen Formel-1-Strecke, dem Red Bull Ring, an seiner Sitzposition, dem Material und der Aerodynamik feilte.
Der Status des Top-Favoriten bereitet Evenepoel nach eigenen Angaben jedoch keinen besonderen Stress. “Der Großteil des Drucks, den ich verspüre, ist der, den ich mir selbst mache. Ich lege die Messlatte hoch“, sagte der Titelverteidiger, der im vergangenen Jahr in Kigali die Zeiten der Konkurrenten förmlich pulverisierte - darunter die des diesmal verletzt fehlenden Tadej Pogacar - und mit 1:14 Minuten Vorsprung auf Jay Vine seine dritte Goldmedaille in Serie holte.
Der flache Kurs von Montréal dürfte ganz nach seinem Geschmack sein. Gleiches gilt auch für Ganna und den Stefan Schweizer Küng, die aufgrund ihrer kraftvollen Fahrweise als aussichtsreichste Podiumskandidaten hinter Evenepoel gelten. Der 30-jährige Ganna gewann in dieser Saison vier Rennen in seiner Spezialdisziplin, darunter eine Etappe des Giro d’Italia. Im vergangenen Herbst verzichtete er auf die WM-Teilnahme in Ruanda, wo Küng nicht über den zehnten Platz hinauskam.
Der Schweizer fiel mit einem Oberschenkelbruch, den er sich beim Omloop Het Nieuwsblad zu Saisonbeginn zugezogen hatte, monatelang aus und gab erst zu den Schweizer Meisterschaften im Juni sein Comeback. Beim dortigen Zeitfahren reichte es auf Anhieb zu Rang vier, ehe Küng dann noch zwei Siege in seiner Spezialdisziplin feiern konnte: Zunächst gewann er das abschließende Einzelzeitfahren der Polen-Rundfahrt, ehe er auf der 18. Etappe der Vuelta a Espana erstmals in seiner Karriere ein Zeitfahren im Rahmen einer Grand Tour für sich entscheiden konnte. Nun greift der 32-Jährige nach seinem dritten Edelmetall bei einer WM – nach Bronze 2020 und Silber zwei Jahre später.
Dahinter rechnet sich eine ganze Reihe weiterer Kandidaten Chancen auf eine Medaille aus, an erster Stelle der französische Jungstar Paul Seixas. Der 19-Jährige ist der jüngste Starter im Feld und gewann vor zwei Jahren in Zürich das WM-Zeitfahren der Junioren. Bereits in Kigali gab er sein Debüt in der Elite und beendete das Rennen auf Rang 16. Seixas, der am 24. September 20 Jahre alt wird, feierte auch schon bei den Profis einen Zeitfahrsieg, als er im April den Auftakt der Baskenland-Rundfahrt für sich entschied.
Stark einzuschätzen sind auch der letztjährige U23-Weltmeister Jakob Söderqvist aus Schweden, der Tscheche Mathias Vacek, der US-Amerikaner Brandon McNulty, der Brite Ethan Hayter, Evenepoels Landsmann Alec Segaert, der dreimalige Französische Zeitfahrmeister Bruno Armirail, der Mexikaner Isaac Del Toro, Ex-Weltmeister Foss, der Niederländer Daan Hoole, der zweite Schweizer Starter Stefan Bissegger sowie Hayters Landsmann Callum Thornley, der im Vuelta-Zeitfahren nur zwei Sekunden hinter Küng Rang zwei belegt hatte.
German Cycling schickt mit Max Walscheid und Jasha Sütterlin zwei Routiniers ins Rennen. Vor allem dem 33-jährigen Walscheid sollte der Kurs gut liegen. Der Heidelberger hat die Top Ten als sein Ziel ausgegeben. Für den gleichaltrigen Sütterlin wäre ein Platz unter den besten 20 ein Erfolg.
29.10.2026McNulty hat das Regenbogentrikot - UAE aber eben auch Pogacar(rsn) – Nach seinem WM-Coup von Montréal wird Brandon McNulty im Regenbogentrikot die Saison 2027 bestreiten. An seiner Rolle bei UAE – Emirates – XRG wird das allerdings nichts ändern, wie s
02.10.2026McNulty erstmals im Regenbogen gesichtet(rsn) – Einen Tag vor seinem offiziellen Debüt als UCI-Weltmeister hat Brandon McNulty (UAE – Emirates – XRG) sein Regenbogentrikot sowie ein Colnago Y1RS mit Speziallackierung des Weltmeisters
01.10.2026Saisonende für Le Court-Pienaar nach Sturz bei der WM(rsn) – Kim Le Court-Pienaar wird in dieser Saison kein Rennen mehr bestreiten. Das hat die Tour-de-France-Etappensiegerin aus Mauritius in Abstimmung mit ihrem Team AG Insurance – Soudal entschie
30.09.2026WM-Massensturz: Andersson mit komplizierter Schlüsselbeinfraktur(rsn) – Nach dem Massensturz, bei dem etwa zur Mitte des WM-Straßenrennens der Frauen zahlreiche Fahrerinnen zu Boden gegangen waren, musste neben Titelverteidigerin und Lokalmatadorin Magdeleine V
29.09.2026El Pais: Junioren-Weltmeister Noval musste Sperre befürchten(rsn) – Mit den beiden Weltmeistertiteln im Zeitfahren und Straßenrennen krönte Benjamin Noval seine herausragende Saison bei den Junioren. Der 17-jährige Spanier – Sohn des gleichnamigen früh
29.09.2026“Entspannter“ Roglic überraschte sich in Montréal selbst(rsn) – Primoz Roglic kam im WM-Straßenrennen von Montréal nach 273 schweren Kilometern 3:29 Minuten hinter dem neuen Weltmeister Brandon McNulty ins Ziel und hatte mit dem Kampf um die Medaillen
28.09.2026Van der Poel setzt Fragezeichen hinter seinen Cross-Winter(rsn) – Mathieu van der Poel hatte gerade erst die Bronzemedaille im Straßenrennen bei der WM in Montreal gewonnen, da wurde er schon nach seinen Winterplänen gefragt. Ob der achtfache Weltmeiste
28.09.2026Österreicher beim “survival of the fittest“ in Montreal nicht fit genug(rsn) – Mit Felix Großschartner, Patrick Konrad und Felix Gall hatte Österreich ein kleines, aber nominell schlagkräftiges Team am Start des Männer-Rennens der Straßen-WM in Montreal. Vor allem
28.09.2026Mit gewagter Taktik kam Pedersen aus der Tiefe des Raums(rsn) – Als Mads Pedersen vor dem Weltmeisterschafts-Rennen gegenüber Eurosport ankündigte, dass er eine Medaille holen möchte, auch wenn die Chancen, dafür nicht sehr gut stünden, konnte man s
28.09.2026Pogacar huldigt dem “König von Montreal“(rsn) – Tadej Pogacar konnte nur zuschauen, als der neue Weltmeister gekürt wurde. Der slowenische Titelverteidiger erholt sich noch von seinen Vuelta-Sturzverletzungen. Immerhin bleibt das Regenb
28.09.2026Van der Poel und Del Toro brachten sich in Probleme, USA dominierten(rsn) - “Bei der WM gewinnt immer der Stärkste. So ist das Leben“, resümierte der Belgier Remco Evenepoel enttäuscht nach der Weltmeisterschaft in Montreal. Doch wer das Rennen gesehen hat, dü
28.09.2026Silber?! Stehaufmännchen Matthews “kann es kaum glauben“(rsn) – Erst einen Rennsieg hat Michael Matthews in diesem Jahr auf seinem Konto, aber ausgerechnet bei einem seiner Saisonhighlights, dem Straßenrennen der Weltmeisterschaften in Montreal, präsen
04.11.2026Nieuwenhuis hat EM seit Jahren rot im Kalender eingekreist (rsn) – Das deutsche Heizomat – Cube hofft am Sonntag eine EM-Medaille in den Teambus hängen zu können. Bei den Cross-Europameisterschaften im niederländischen Zeddam gehört Joris Nieuwenhuis
04.11.2026Schreurs darf endlich zurück in die Niederlande (rsn) - In wenigen Worten auf den Punkt gebracht, deshalb aber nicht weniger interessant: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Nachrichten aus der Welt des R
04.11.2026Sorgen Motorsportstrecken tatsächlich für sichereren Giro? (rsn) – Eine ”moderne Route” wurde die Strecke des Giro d’Italia 2027 von Luca Guercilena genannt. Der Rundfahrt-Direktor berief sich bei dieser Einschätzung unter anderem auf die drei Rennst
04.11.202699 Stufen bis zum höchsten Podest (rsn) – Am Donnerstag steht in Middelkerke, wo letztes Jahr die Em ausgetragen wurde, beim Nordzeecross der zweite Lauf der Superprestige an. Doch die Blicke in der Cyclocrosswelt richten sich schon
04.11.2026Beförderungen bei EF Education gehen in nächste Runde (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
03.11.2026Guillen: Gravel-Passagen am legendären Angliru denkbar (rsn) – Könnte einer der härtesten Anstiege im Radsport noch anspruchsvoller werden? Der Renndirektor der Vuelta a Espana will zwei alternative Routen auf den Alto de L’Angliru untersuchen lass
03.11.2026Unibet vermeldet neuen Head of Racing (rsn) - In wenigen Worten auf den Punkt gebracht, deshalb aber nicht weniger interessant: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Nachrichten aus der Welt des R
03.11.2026Alle Etappen des Giro d´Italia im Detail (rsn) - Die Strecke des Giro d´Italia 2027 steht fest. Die Fahrer erwarten insgesamt 3419 Kilometer und 50.250 Höhenmeter von Trieste nach Rom. Die Strecke wurde in Rom präsentiert. Nicht weni
03.11.2026Alle Etappen des Giro d´Italia Women 2027 im Detail (rsn) – Der Giro d’Italia Women wird 2027 über neun Etappen vom 29. Mai bis zum 6. Juni ausgetragen und führt von Viareggio an der ligurischen Küste zum Colle San Carlo. Dort findet zum Abschl
02.11.2026Nach 15 Jahren: Wegelius verlässt EF Education (rsn) -Weitere Personalrochade bei EF Education – EasyPost: Der langjährige Sportdirektor Charles Wegelius verlässt das US-Team und schließt sich wohl der Schweizer Equipe Tudor ab der kommend
02.11.2026Lidl – Trek Future Racing gibt Aufgebot für 2027 bekannt (rsn) – Lidl – Trek Future Racing, der U23-„Unterbau“ des deutschen WorldTour-Teams, hat sein Aufgebot für die kommende Saison bekanntgegeben. Unter den 16 Fahrern für 2027 sind elf Natio
02.11.2026Teutenberg wechselt zu Rembe – rad-net Lea Lin Teutenberg wechselt nach zwei Jahren beim Team Lotto – Intermarché zur deutschen Equipe Rembe – rad-net. Nach neun Jahren als Profi auf WorldTour- oder ProTour-Level geht die 27-Jährig