92. Giro d´Italia: Favoriten-Check

Ärgern Leipheimer und Armstrong die Italiener?

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Ivan Basso und Lance Armstrong bei der Giro-Teampräsnetation

Foto: ROTH

08.05.2009  |  (rsn) - Wenige Tage vor dem Beginn des Giro d`Italia analysiert Radsport News die Aussichten der Favoriten auf den Gesamtsieg - Armstrong, Basso, Cunego &Co. im Favoriten-Check:

***** Ivan Basso (Liquigas, 31 Jahre): Ivan Basso ist beim Jubiläums-Giro die große Hoffnung der Italiener. Der 31-Jährige feierte im vergangen Oktober nach abgelaufener Dopingsperre sein Comeback und will in seiner Heimat dort anknüpfen, wo er im Jahr 2006 aufgehört hat. Damals gewann er souverän den Giro. Seine danach publik gewordene Verwicklung in den spanischen Fuentes-Dopingskandal lässt allerdings an Bassos Aussagen zweifeln, wonach bei seiner Triumphfahrt alles mit rechten Dingen zugegangen ist. In diesem Jahr ist der Giro Bassos alles überragendes Saisonziel. Die Form scheint zu stimmen, wie der Ex-CSC-Profi Ende April bewies, als er den anspruchsvollen Giro del Trentino (Kat. 2.HC) gewann. Die schwere Strecke - selbst das lange Zeitfahren führt über bergiges Terrain - dürfte dem Italiener liegen.

Levi Leipheimer (Astana, 35 Jahre): Der kleine Kalifornier ist wohl Bassos schärfster Rivale im Kampf um das "maglia rosa". Vielleicht ist der 92. Giro d'Italia Leipheimers letzte Chance, bei einer großen Landesrundfahrt auf eigene Rechnung zu fahren. Diese Gelegenheit will der 35-Jährige nutzen. In diesem Jahr gewann Leipheimer bereits zwei schwere Rundfahrten, die Tour of California und die Castilla y Leon. Zudem war er bei der Tour of the Gila erfolgreich, seinem letzten Härtetest vor der Italien-Rundfahrt. Auch Leipheimer, der eine starke Mannschaft hinter sich hat, wird mit der Strecke gut zurecht kommen. Zudem ist er der stärkste Zeitfahrer unter den Top-Favoriten. Und dass er auch zu den besten Kletterern zählt, bewies Leipheimer zuletzt bei der Vuelta 2008, als er sich denkbar knapp nur seinem spanischen Teamkollegen Alberto Contador geschlagen geben musste..

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Damiano Cunego (Lampre, 27 Jahre): Wie sein Landsmann Ivan Basso möchte auch Damiano Cunego beim 100. Giro-Geburtstag zum zweiten Mal ganz oben auf dem Podium stehen. Seit 2004, als Cunego im Alter von 22 Jahren völlig überraschend die Rundfahrt gewann, konnte der "kleine Prinz" die hohen Erwartungen der Tifosi nicht mehr erfüllen und verpasste regelmäßig das Podium. Mit dem Gesamtsieg bei der Settimana Coppi e Bartali stellte der 27-jährige Lampre-Kapitän Ende März seine Qualitäten zumindest bei kürzeren Rundfahrten unter Beweis. Seine Kletterfähigkeiten zeigte Cunego wieder einmal in den drei Ardennenklassikern, die er jeweils unter den besten Sechs beendete. Die Form scheint zu passen. Diesmal müsste für den dreifachen Gewinner der Lombardei-Rundfahrt zumindest eine Podiumsplatzierung drin sein.

Carlos Sastre (Cervelo, 34 Jahre): Der Toursieger 2008 hat seinen Saisonhöhepunkt in diesem Jahr in den Mai verlegt. Carlos Sastre hat beim Giro das Podium im Visier - auch oder gerade weil dem 33-jährigen Spanier bei seinen bisherigen Starts nicht viel gelang. Bei seinen letzten beiden Teilnahment kam Sastre nicht über die Plätze 38 und 43 hinaus. In diesem Jahr wird es für den Kletterspezialsten, der in der laufenden Saison noch auf eine Spitzenplatzierung wartet, sicherlich besser laufen. In den Bergen wird Sastre aber wohl auf sich allein gestellt sein, in seinem Team sucht man vergeblich nach ausgewiesenen Bergfahrern.

Denis Mentschow (Rabobank, 31 Jahre): Im letzten Jahr bestritt Denis Mentschow den Giro als Tour-Vorbereitung und beendete ihn auf einem sehr guten fünften Platz. Reicht es diesmal sogar für das Podium? Der zweifache Vuelta-Gewinner weiß jedenfalls, wie man große Landesrundfahrten gewinnt. Allerdings wird es für den Rabobank-Kapitän schwer genug werden, den beiden Triumphen in Spanien einen dritten in Italien hinzuzufügen. In dieser Saison gewann der Russe bereits ein Mehretappenrennen (Murcia-Rundfahrt) und zeigte sich auch vor wenigen Tagen mit Rang elf bei der Tour de Romandie in guter Verfassung.

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Franco Pellizotti (Liquigas, 31 Jahre): Mit Ivan Basso bildet Franco Pellizotti bei Liquigas zunächst eine Doppelspitze. Erst im Rennverlauf soll nach dem Willen der Teamleitung die Frage nach der Kapitänsrolle beantwortet werden. Wenn es hart auf hart kommt, wird sich Pellizotti aber wohl unterordnen müssen. Sollte Basso aber einbrechen, könnte Pellizottis Stunde schlagen. Im Vorjahr verpasste der 31-Jährige nur um zwei Sekunden das Giro-Podium - diesmal soll zumindest der Sprung aufs Treppchen gelingen. Allerdings war von Pellizotti im bisherigen Saisonverlauf noch nicht viel zu sehen. Vielleicht setzt er ja alles auf die Karte Giro.

Danilo Di Luca (LPR, 33 Jahre): Vor zwei Jahren zeigte Danilo Di Luca mit seinem Giro-Gesamtsieg, dass er nicht nur ein Mann für schwere Eintagesrennen ist. 2008 stotterte dann aber Di Lucas Motor, der Italiener musste sich mit Rang acht zufrieden geben. Angesichts der starken Konkurrenz ist dem 33-Jährigen eher eine Platzierung vergleichbar der aus dem Vorjahr als ein zweiter Coup zuzutrauen, zumal das lange Zeitfahren nichts für ihn sein dürfte. In der Vorbereitung konnte Di Luca mit Gesamtplatz acht und einem Etappensieg beim Giro del Trentino allerdings überzeugen.

Gilberto Simoni (Serramenti PVC, 37 Jahre): Mit seinem 37 Jahren ist Gilberto Simoni der Dauerbrenner unter den Giro-Favoriten. Simoni ist immer noch ein überragender Kletterer, was er in diesem Jahr mit dem sechsten Gesamtplatz beim Giro del Trentino bewies. Aber selbst für einen Simoni in Bestform wird es sehr schwer werden, gegen die jüngere Konkurrenz zu bestehen. Schon nach dem Mannschaftszeitfahren dürfte er sich einen deutlichen Rückstand auf Basso, Cunego & Co. eingehandelt haben. Im letzten Jahr reichte es mit Mühe und Not noch zu Platz zehn, nicht einmal der heiß ersehnte Etappensieg wollte gelingen. Ein dritter Gesamtsieg nach 2001 und 2003 wäre mehr als nur eine kleine Sensation.

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Stefano Garzelli (Acqua e Sapone, 35 Jahre): Auch Stefano Garzellis allerbeste Zeiten liegen schon etwas zurück. Allerdings will der 35-jährige Italiener beim diesjährigen Giro zeigen, dass er und sein Team im Vorjahr zu unrecht nicht berücksichtigt worden waren. Bei seiner letzten Teilnahme im Jahr 2007 konnte der Giro-Gesamtsieger von 2000 gleich zwei Etappen gewinnen. In der Gesamtwertung reichte es aber nur zu Rang 16. Garzellis letzte Spitzenplatzierung beim Giro datiert aus dem Jahr 2004, als er Sechster wurde. Allerdings erlebt der glatzköpfige Kletterspezialist in diesen Tagen offenbar seinen zweiten Frühling: Platz zwei beim Tirreno-Adriatico und Platz vier beim Giro del Trentino sind Ergebnisse, mit denen nicht unbedingt zu rechnen war. Garzelli darf also auf einen erfolgreichen Giro hoffen. Auch wenn es wohl kaum für eine Platzierung ganz vorne reichen wird.

Frederik Kessiakoff (Fuji Servetto, 28 Jahre): In seiner ersten Profisaison zählt Frederik Kessiakoff zu den großen Überraschungen. Der 28-jährige Mountainbike-Spezialist überzeugte 2009 mit guten Rundfahrtenergebnissen. So belegte er bei der Tour de Romandie den neunten Gesamtrang. Mit Basso, Leipheimer und Co. wird der Schwede, der seine erste große Landesrundfahrt bestreitet, zwar nicht mithalten können. Vielleicht ist er aber für eine Überraschung gut und landet am Ende unter den besten Zehn.

Michele Scarponi (Serramenti PVC, 29 Jahre): In dieser Saison lief es bisher rund für Michele Scarponi. Nach Rang fünf bei der Andalusien-Rundfahrt konnte der Italiener, der genau wie sein Landsmann Ivan Basso wegen seiner Verwicklung in die "Operacion Puerto" eine Dopingsperre absitzen musste, überraschend Tirreno-Adriatico gewinnen. Trotzdem wird der 29-Jährige aber zunächst die Rolle des Edelhelfers von Gilberto Simoni übernehmen müssen. Sollte der Routinier aber einen schwarzen Tag haben, könnte Scarponi in die Bresche springen. Bei freier Fahrt ist ihm eine Top-Ten-Platzierung durchaus zuzutrauen.

Lance Armstrong (Astana, 37 Jahre): Auch wenn er nicht der Top-Favorit ist, so heißt der Star des 92. Giro d'Italia Lance Armstrong. Ob er den riesigen Medienwirbel um seine Person sportlich rechtfertigen kann, muss sich erst noch zeigen. Die Vorbereitung auf seinen ersten Giro lief für den siebenfachen Toursieger alles andere als optimal. Ein Schlüsselbeinbruch bei der Castilla y Leon brachte die Vorbereitung des Astana-Kapitäns kräftig durcheinander. Die Form des mittlerweile 37 Jahre alten Texaners wird deshalb nicht optimal sein. Aufgrund seiner bisherigen Saisonergebnisse und nach der langen Pause durfte man von Armstrong ohnehin nicht den Gesamtsieg bei der Italien-Rundfahrt erwarten. So wird der Teamkollege von Andreas Klöden den Giro vor allem zur Tour-Vorbereitung nutzen und seinen Landsmann Levi Leipheimer unterstützen.

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Tadej Valjavec (Ag2r, 32 Jahre): Seit Jahren bringt Tadej Valjavec bei den großen Landesrundfahrten konstant gute Leistungen. Der große Wurf ist dem Slowenen bisher aber noch nicht gelungen. Der wird Valjavec auch in diesem Jahr nicht gelingen. Bei gutem Verlauf ist für den 32-Jährigen eine Platzierung um Rang zehn drin, mehr wohl nicht - zumal die bisherige Saison noch nicht sonderlich erfolgsversprechend lief.

Mauricio Soler (Barloworld, 26 Jahre): Der 92. Giro mit seinen zahlreichen schweren Etappen wird ganz nach dem Geschmack von Mauricio Soler sein. Allerdings steht hinter der Form des zuletzt oft verletzten Kletterspezialisten ein großes Fragezeichen. Anfang April ließ der Sieger der Tour-Bergwertung 2007 aber mit einem zweiten Gesamtrang bei der Lombardischen Woche aufhorchen.

David Arroyo (Caisse d`Epargne, 29 Jahre): In Abwesenheit von Alejandro Valverde, Oscar Pereiro und Luis Leon Sanchez nimmt David Arroyo bei Caisse d`Epargne die Kapitänsrolle ein. Dass dem 29-Jährigen dreiwöchige Landesrundfahrten liegen, zeigte er im Jahr 2007, als er den Giro auf Rang zehn und die Tour de France auf Platz 13 abschloss. Im Vorjahr verpasste Arroyo wegen eines gebrochenen Arms den Giro. Bleibt er in diesem Jahr von einem Sturz verschont, könnte wieder eine Platzierung um Rang zehn herausspringen.

Konstantin Siutsou (Columbia High Road, 26 Jahre): Während seine Teamkollegen Michael Rogers und Thomas Lövkvist den Giro d`Italia zum Formaufbau für die Tour de France nutzen, soll Konstantin Siutsou auf Gesamtwertung fahren. Dass er durchaus ein Kandidat für eine Platzierung unter den besten 15 ist, hat der Weißrusse in diesem Jahr schon bei der Tour de Romandie (10.) und bei Tirreno-Adriatico (9.) bewiesen. Bei seiner Giro-Premiere musste Siutsou am vorletzten Tag aufgeben. Besser lief es für den Gewinner der Georgia-Rundfahrt 2008 bei der Tour de France, die er auf Platz 16 beendete.

Christian Vande Velde (Garmin-Slipstream, 32 Jahre): Bei der Tour de France 2008 gelang Christian Vande Velde mit Rang vier der große Durchbruch. Zuvor hatte er schon beim Giro für Furore gesorgt - wenn auch nur für einen Tag. Gemeinsam mit seinem Garmin-Team gewann der US-Amerikaner zum Auftakt das Teamzeitfahren und trug für einen Tag das Rosa Trikot. Auch in diesem Jahr zählt Garmin im Mannschaftszeitfahren von Venedig zu den großen Favoriten. Dabei wird Vande Velde wieder eine wichtige Rolle spielen. Die Gesamtwertung ist für den US-Amerikaner allerdings zweitrangig. Sein Saisonhöhepunkt kommt mit der Tour de France erst im Juli.

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