Giro d´Italia: Quick Step-Sprinter erneut erfolglos

Bei Ciolek und Chicchi läuft´s noch nicht

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Geald Ciolek (Quick Step) beim 94. Giro d´Italia Foto: ROTH

18.05.2011  |  (rsn) – Trotz einer Top Ten-Platzierung durch den Italiener Francesco Chicchi konnte das belgische Quick Step-Team mit der 10. Etappe des Giro d’Italia nicht zufrieden sein. „Heute habe ich mich gut gefühlt und ich hatte die Beine für einen guten Sprint“, erklärte Chicchi, nachdem er auf Rang sechs gelandet war. „Leider hatte ich falsches Timing im Sprint und konnte die Chance nicht nutzen. Ich werde versuchen, es übermorgen in Ravenna besser zu machen. Laut Streckenplan ist das die letzte echte Sprinteretappe.”

Auch Gerald Ciolek erging es nicht besser. Der Pulheimer mit Wohnsitz in der Schweiz war als Anfahrer für Chicchi vorgesehen. Nachdem er im Finale seinen Kapitän in Position gefahren hatte, versuchte der 24-Jährige, mit einem langen Sprint die Konkurrenten zu überraschen. Das misslang gründlich und Ciolek wurde auf den letzten Metern noch bis auf Platz 109 durchgereicht.

25 Kilometer vor dem Ziel musste das Team dazu noch eine Schrecksekunde durchleben, als ein auf der Straße liegender Ast in das Vorderrad von Kristof Vandewalle geriet. Der Belgier konnte nicht mehr reagieren und prallte mit dem Gesicht voran auf dem Asphalt auf. Nach der Etappe musste Vandewalle mit acht Stichen am Kinn genäht werden. Dazu kamen Schrammen an Armen und Händen sowie ein abgebrochener Schneidezahn. Der 26-Jährige wird aber zur 11. Etappe am Mittwoch antreten können.

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