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21.02.2013 | (rsn) – Katusha hat vorläufig den Spanier Ángel Vicioso suspendiert. Der Spanier soll sein Team im Zusammenhang mit dem Prozess um die Operacion Puerto angelogen haben, wie Manager Wjatscheslaw Ekimow laut Biciciclismo erklärte. Vicioso hätte bereits in der vergangenen Woche in Madrid als Zeuge aussagen sollen, war aber nicht aufgetuacht.
„Vicioso ist vom Wettkampf suspendiert. Ich hatte ihn gefragt, ob er vor Gericht gehen will, um auszusagen, aber er versicherte mir, dass er das das Problem auf seine Weise gelöst habe: Er habe seinen offiziellen Repräsentanten angerufen und alle erforderlichen Dokumente zur Verfügung gestellt, aber das ist nicht wahr. Also wird er nicht bei Tirreno-Adriatico starten, bis er sein Problem nicht aus der Welt geschafft hat“, sagte Ekimow. „Das schädigt jetzt wirklich unserem Image. Wir sind gerade dabei, mit der UCI in allen Belangen zu kooperieren, ihnen alle Protokolle über unsere teaminterne Arbeit zukommen zu lassen, aber ein solches Verhalten ist absolut unentschuldbar“, ärgerte sich der Teammanager über Vicioso.
Die Aufregung begann, als die Richterin Julia Patricia Santamaria erklärte, dass Vicioso in seinem Haus in Alhama de Aragón nicht anzutreffen gewesen sei. Der Fahrer erklärte danach seinem Team jedoch, dass er schon vor zwei Monaten nach Andorra umgezogen sei. Unklar ist, warum die Polizei ihn in seinem ursprünglichen Wohnsitz gesucht hat, denn normalerweise muss jeder Fahrer dem RadsportweltverbandI mitteilen, wo er sich aufhält und welches sein Domizil ist. Auf Anfragen teilt die UCI dann diese Daten mit.
Nun soll der 35-Jährige morgigen Freitagvormittag als Zeuge aussagen. Vicioso wird per Video aus Lleida zugeschaltet sein.