Rudi Altig will die Teams verkleinern

Eschborn-Frankfurt: Viermal über den Mammolshainer Berg

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Der Mammolshainer Berg | Foto: ROTH

25.02.2013  |  (rsn) - Viermal über den Mammolshainer Berg – der deutsche Klassiker „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ legt einen Zacken zu. Weil das frühere Henninger-Rennen in diesem Jahr erstmals wieder seit den 70er Jahren durch Bad Homburg führen wird, muss der kurze, aber bis zu 26 Prozent steile Stich ein viertes Mal von den Profis bewältigt werden.

„Dort warten mehr als zehntausend Fans auf die Weltklassefahrer, um sie wie bei der Tour de France anzufeuern. Die Bilder mit der Frankfurter Skyline im Hintergrund sind überwältigend“, freut sich Veranstalter Bernd Moos-Achenbach auf eine weitere Steigerung der Attraktivität seines Rennens, das traditionell am 1. Mai ausgetragen wird.

Inzwischen stören sich die Top-Teams nicht mehr am Termin, der wegen des Feiertags jedes Jahr auf einen anderen Wochentag wechselt. „Wir haben inzwischen 27 Anfragen“, sagte Moos-Achenbach stolz. Kopfzerbrechen bereitet dem Sulzbacher Feinkost-Fabrikanten aber, dass er so vielen Mannschaften absagen muss, weil die Strecke nur 22 Teams mit je acht Fahrern verträgt. Ex-Weltmeister Rudi Altig, der in Frankfurt Sportlicher Leiter ist, hat eine Idee: „Wir reduzieren die Teams auf sieben Teilnehmer, dann könnte wir mindestens zwei Mannschaften mehr aufnehmen.“ Er schränkt aber gleich ein: „Da müsste wohl aber die UCI zustimmen.“

Ob die Teams, die um den Sieg kämpfen wollen, gerne auf einen Helfer verzichten werden?

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