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10.07.2014 | (rsn) – Am sechsten Tag der 101. Tour de France konnte André Greipel (Lotto Belisol) erstmals jubeln. Der Deutsche Meister entschied die 6. Etappe über 194 Kilometer zwischen Arras und Reims im Sprint vor dem Norweger Alexander Kristoff (Katusha) und dem Franzosen Samuel Dumoulin (Ag2R) für sich und sorgte damit für den vierten Tageserfolg eines Deutschen bei der Frankreich-Rundfahrt 2014.
„Das ist ein großartiger Tag und ein ganz wichtiger Sieg für uns. Wir standen unter großem Druck, haben aber die Ruhe bewahrt. Das Team hat mich heute aus allem Ärger rausgehalten und im Finale war ich am Hinterrad von Renshaw und habe dann 60 Meter vor dem Ziel alles gegeben“, kommentierte der 31-jährige Greipel seinen sechsten Tour-Etappensieg.
Vierter wurde der Australier Mark Renshaw (Omega Pharma-Quick Step) vor dem Slowaken Peter Sagan (Cannondale), der damit weiter auf seinen ersten Tagessieg wartet, aber seine Führung in der Punktewertung ausbaute, und Dumoulins Landsmann Romain Feillu (Bretagne-Séché Environnement).
Für den dreifachen Etappengewinner Marcel Kittel (Giant-Shimano), der diesmal keine Rolle spielte, sprang der Niederländer Tom Veelers in die Bresche und kam auf Rang acht, gefolgt von Bryan Coquard (Europcar), einem weiteren der geschlagenen französischen Sprinter, und dem Belgier Sep Vanmarcke (Belkin).
Im Gegensatz zu gestern hatte der Ausgang der heutigen Etappe keine Auswirkungen auf das Gesamtklassement, das weiterhin der Italiener Vincenzo Nibali (Astana) anführt. Zweiter bleibt sein dänischer Teamkollege Jakob Fuglsang (+0:02) vor Sagan (+0:44), dem Polen Michal Kwiatkowski (Omega Pharma-Quick Step/+0:50) und dem Schweizer Fabian Cancellara (Trek/+1:17).
Es folgen mit je 1:45 Minuten Rückstand der Belgier Jurgen Van den Broeck und der Franzose Tony Gallopin (beide Lotto Belisol). Rang acht belegt der Australier Richie Porte (Sky/+1:54), Neunter ist der US-Amerikaner Andrew Talansky (Garmin Sharp/+2:05), auf Platz zehn liegt der Spanier Alejandro Valverde (Movistar/+2:11).
Sagan behauptete nicht nur sein Grünes Trikot, sondern trägt weiter das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers, der Franzose Cyril Lemoine (Cofidis) bleibt im Bergtrikot.
Kittel fiel in der Punktewertung hinter den Coquard auf den dritten Platz zurück, wogegen sich Greipel auf Rang fünf verbesserte. Zwischen den beiden liegt Kristoff auf Platz vier.
Die beiden besten deutschen Sprinter haben allerdings bereits großen Rückstand auf das Grüne Trikot: Kittel 82 Zähler, Greipel sogar deren 126.
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