Geschkes Down Under-Tagebuch / 1. Etappe

Im Finale ein bisschen zu entspannt

Von Simon Geschke

Foto zu dem Text "Im Finale ein bisschen zu entspannt"
Simon Geschke (Giant-Alpecin) | Foto: Cor Vos

20.01.2015  |  (rsn) – Heute haben wir uns im Finale ganz klassisch verzockt. Eigentlich sollte uns als Sprinterteam so was nicht passieren, aber so ist das nunmal manchmal im Radsport.

Aber von Anfang an. Dass die Gruppe sehr stark war, wussten wir, deswegen haben wir zusammen mit Sky den Abstand klein gehalten. Die Gruppe hatte nie mehr als 2:30 Minuten Vorsprung auf das Feld.

Nach dem einzigen kategorisierten Berg des Tages, den Marcel gut überstanden hatte, sahen wir die Gruppe auch schon vor uns, obwohl es noch 30 Kilometer bis ins Ziel waren.

Danach waren wir dann zugebenermaßen ein bisschen zu entspannt und ließen andere Teams das Rennen kontrollieren. Durch die vielen Kurven im Finale war es aber kaum möglich, noch Zeit gut zu machen.

Am Ende war es dann ziemlich chaotisch und unorganisiert und im Ziel waren wir natürlich enttäuscht. Die Chance auf den Etappensieg durch Marcel ist uns durch die Lappen gegangen und auch im Gesamtklassement haben Tom (Dumoulin) und ich jetzt durch die Zeitboni schon 13 Sekunden Rückstand. Auf einen Fahrer wie Jack Bobridge ist das eine ganze Menge.

Morgen wird es hoffentlich besser, noch ist ja nichts verloren.

Grüße aus Down Under
Simon


Der Freiburger Simon Geschke (Giant-Alpecin) führt auf radsport-news.com Tagebuch von der Tour Down Under.

 

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