Italien, 06.05. - 28.05.2023

Giro d´Italia (2.UWT)

Buitrago ist der König der Drei Zinnen, Kämna jetzt Achter

(rsn) – Die Königsetappe des Giro d’Italia endete mit einem Ausreißercoup und wenig Action bei den Favoriten. Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) setzte sich am Ende des 19. Teilstücks nach 183 Kilometern an den Drei Zinnen (Tre Cime di Lavaredo) gegen Derek Gee (Israel – Premier Tech) durch. Der Kanadier lag bis 1,5 Kilometer vor dem Ziel solo in Führung, musste sich letztendlich aber 51 Sekunden hinter Buitrago mit seinem vierten zweiten Rang bei dieser Italien-Rundfahrt zufrieden geben. Dritter wurde mit 1:46 Minuten Rückstand Magnus Cort (EF Education – EasyPost), der sich knapp vor dem heranstürmenden Primoz Roglic (Jumbo – Visma) ins Ziel rettete und dem Slowenen so vier Bonussekunden wegnahm. Roglic schien zunächst Zeit auf den Gesamtführenden Geraint Thomas ... Jetzt lesen

26.05.2023: 19. Etappe, Longarone - Tre Cime di Lavaredo, 183,0 km

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Informationen zur Etappe

Die Giganten der Dolomiten warten

Das Beste der Rundfahrt sparen sich die Giro-Organisatoren üblicherweise für die letzten Etappen auf – dieses Mal mit einer harten Dolomiten-Etappe, die fünf ernst zu nehmende Gipfel umfasst. Der Löwenanteil der 5.300 Höhenmeter wird auf den letzten 100 Kilometern abgespult. Nacheinander folgen die berühmten Anstiege des Passo Campolongo (2. Kategorie), des Passo Valparola (1. Kategorie) und des Passo Giau (1. Kategorie). Auf die Abfahrt zum Skigebiet Cortina d’Ampezzo folgt der Aufstieg zu den Drei Zinnen – eine berühmte Bergkette, auf der in der Vergangenheit Größen wie Felice Gimondi (1967), Eddy Merckx (1968), José Manuel Fuente (1974), Lucho Herrera (1989) und Vincenzo Nibali (2013) siegreich waren. Um das Ziel zu erreichen, müssen die Fahrer erst den Passo Tre Croci (2. Kategorie) überqueren, ehe es auf den letzten 7,2 Kilometern wieder bergauf zum Ziel in Rifugio Auronzo (1. Kategorie) geht. Vor allem die letzten vier Kilometer sind mit einer durchschnittlichen Steigung von 11,7 Prozent und steilen Abschnitten von bis zu 18 Prozent heftig.

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© RCS
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