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Im Kampf um die Gesamtwertung änderte sich heute nichts. Damit darf ich mich von einem äußerst spannenden Finale verabschieden und zeige euch noch die Bilder des Siegers Alec Segaert. Bis bald.
Im Sprint um Platz zwei setzt sich Toon Aerts (Lotto - Intermarché) vor Guillermo Thomas Silva (XDS - Astana) durch. Vernon belegt vor Jasper Stuyven (Soudal - Quick-Step) Platz vier. Die weiteren großen Favoriten um den Sieg belegen die weiteren Plätze in den Top zehn. Aular wird Sechster, Mihkels Siebter, Narvaez Achter, und die Top zehn runden Edoardo Zambanini (Bahrain Victorious) sowie Sakarias Koller Loland (Uno-X Mobility) ab.
Was war das für eine Finale. Eine unwiderstehliche Attacke von Alec Segaert verhilft ihn zu seinem ersten Etappensieg bei einer Grand Tour.
Der letzte Kilometer und Segaert hat noch Vorsprung. Dahinter hat es auch noch Fabio Van den Bossche (Soudal - Quick-Step) versucht. Es sieht nach einem Sieg für Segaert aus.
Alec Segaert (Bahrain Victorious) attackiert und kann sich vom Peloton absetzen. Die guten Sprinter sind eher im hinteren Bereich des Pelotons, und damit sieht der Belgier nun seine Chance. Er hat schon einige Meter Vorsprung zwischen sich und dem Peloton geschafft.
Dieser kurze Ausreißversuch hielt nicht lange. Beide wurden vom Feld wieder eingeholt, das aktuell von Visma - Lease a Bike angeführt wird.
In einer kurzen Steigung versucht nun Giulio Ciccone (Lidl - Trek) noch einen späten Ausreißversuch. Er kann sich ein paar Meter absetzen. Igor Arrieta (UAE - Emirates - XRG) schafft den Anschluss. Der Vorsprung auf das Feld beträgt allerdings nur wenige Sekunden.
Ben Turner hat den Anschluss gemeinsam mit Haig wieder geschafft, doch ist es bis zur Spitze noch ein weiter Weg, denn das Feld ist weit in die Länge gezogen. Jetzt geht es ans Positionieren für den finalen Sprint. Leicht steigend geht es auf den letzten drei Kilometern völlig gerade ins Ziel. Magnier und Milan haben hingegen eingesehen, dass sie heute nicht um den Sieg mitkämpfen können. Die Gruppe liegt bereits drei Minuten zurück.
Der RB-Kilometer ist erreicht. Die Bonussekunden sind natürlich für Afonso Eulalio (Bahrain Victorious) interessant. Der Mann in Rosa holt sich sechs Sekunden. Auch Ben O`Connor sprintet mit und gewinnt als Zweiter noch vier Sekunden.
Ben Turner hat womöglich doch keine Chance, denn der Brite hat aufgrund eines Defekts den Anschluss ans Peloton verloren. Teamkollege Jack Haig versucht, ihn nun wieder zurückzubringen. Keine leichte Aufgabe.
Für Milan und Magnier scheint der Zug abgefahren zu sein. Der Vorsprung zum Peloton und damit zur Spitze des Rennens wird nicht kleiner. Weiterhin sind es 1:20 Minuten, die sie zurückliegen. Damit sind Aular, Vernon, Mihkels, Turner und Narvaez die größten Favoriten für den Etappensieg.
Wir haben zuvor über Corbin Strong gesprochen, doch auch Ethan Vernon (NSN) ist noch im Peloton vertreten. Auch er könnte ebenso wie der gestrige Etappensieger Jhonatan Narvaez (UAE - Emirates - XRG) im Sprint um den Etappensieg mitmischen können.
Über das Wetter haben wir heute noch kaum gesprochen. Es ist doch deutlich wärmer als in den letzten Tagen. Mit 28 Grad Celsius und Sonnenschein rasen die Profis dem Etappenziel Novi Ligure im Piemont entgegen. Größere Schwierigkeiten sind auf den letzten Kilometern nicht mehr enthalten. Trotzdem müssen noch einige kleine Rampen befahren werden, wie am Red-Bull-Kilometer 14 Kilometer vor dem Ende.
Bevor wir ins spannende Finale dieser Attacke hineingehen, können wir von einem weiteren Rennen berichten. Vor kurzem ging die 1. Etappe der Vuelta a Burgos Feminas zu Ende. Eine Favoritin setzte sich hier im Massensprint durch.
Nick Schultz (NSN) hat in der Abfahrt wohl etwas zu viel Risiko genommen. In einer Linkskurve verschätzt er sich und fährt damit in die Büsche hinaus und stürzt bei langsamem Tempo. Zum Glück kann er das Rennen sofort wieder aufnehmen und versucht wieder die Lücke zum Peloton zu schließen.
Movistar und NSN bekommen nun auch noch Unterstützung vom Team EF Education - EasyPost. Sie haben mit Madis Mihkels auch noch einen guten Sprinter im Peloton dabei. Ebenso müssen wir Ben Turner (Netcompany - Ineos) im Finale auf der Rechnung haben, denn aktuell sieht es bei einem Abstand von 1:20 Minuten auf die Gruppe mit Milan und Magnier nicht danach aus, dass sie zurückkommen könnten.
???? 50 KM
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 21, 2026
???????? @Movistar_Team storms through Bric Berton, and the peloton leads the favourites by 1' ????
Can Milan, Magnier and co come back?
???? Follow the #Giroditalia on TV, and on socials, wherever you are ???? pic.twitter.com/eezehOk5j3
So sah es vor wenigen Augenblicke aus, als der Passo Bric Berton überfahren wurde.
Milan und Magnier haben sich nun in einer größeren Gruppe mit Casper Van Uden (Picnic - PostNL) zusammengefunden. Der Abstand zum Peloton beträgt in diesem Moment eine Minute. Es ist auf keinen Fall unmöglich, wieder zurückzukommen, aber keineswegs eine leichte Aufgabe.
Enric Mas (Movistar) fährt als Erster über die Bergwertung am Bric Berton. Der Abstand zu Milan beträgt auf der Kuppe etwa 50 Sekunden. Knapp dahinter befindet sich Magnier. Die weiteren Sprinter liegen noch weiter zurück.
Noch ein Kilometer bis zur Bergwertung, muss Milan durchhalten. Der Italiener hat nun aber schwer zu kämpfen. Eine Abfahrt gibt es danach auch nicht sofort. Etwa zehn Kilometer geht es hügelig weiter, ehe es wieder bergab geht. Jetzt ist auch eine Lücke zu ihm aufgegangen.
Jetzt ist es wieder so weit. Magnier fällt 2,5 Kilometer vor der Bergwertung zurück. An der Spitze des Pelotons hilft nun auch die Mannschaft NSN bei der Tempoarbeit. Ihr endschneller Fahrer Corbin Strong ist noch vorne dabei.
Magnier und Milan haben es in der Abfahrt wieder an das Peloton herangeschafft, werden aber im Anstieg vermutlich wieder Probleme bekommen. Unterdessen haben wir von einer Aufgabe erfahren. Javier Romo (Movistar) musste den Giro d`Italia vorzeitig beenden.
Die kurze Abfahrt wurde bereits abgeschlossen, damit beginnt nun die Steigung zum Passo Bric Berton. Movistar wird hier versuchen das Tempo weiter hochzuhalten, um den Abstand auf die Sprinter zu vergrößern, damit sie auf den letzten flachen 50 Kilometern nicht mehr zurückkommen können.
Van der Lee gewinnt die Bergwertung am Colle Giovo. Der Niederländer ist alleine unterwegs. Dahinter rollt bereits das Peloton mit dem Movistar-Express heran. Im letzten Teil dieses Anstiegs mussten nun auch Milan sowie der zweifache Etappensieger Paul Magnier (Soudal - Quick-Step) einsehen, dass das Tempo zu hoch ist. Damit ist zunächst mal der Plan des spanischen Teams perfekt aufgegangen.
Auch Jonathan Milan (Lidl - Trek) hält sich bereits im hintersten Teil des Hauptfeldes auf. Er hätte sicherlich darauf gehofft, dass es etwas ruhiger über die Berge geht. Die Spitzengruppe wird durch das hohe Tempo auch wieder sehr früh eingeholt. Das Peloton ist beinahe schon dran.
Der nächste Sprinter fällt zurück. Dylan Groenewegen (Unibet - Rose Rockets) hat keine Chance, dranzubleiben. Noch sind es drei Kilometer bis zur Abnahme der Bergwertung am Colle Giovo.
Tobias Lund (Decathlon - CMA CGM) bekommt bereits Probleme und kann dem hohen Tempo von Movistar nicht folgen. Der Däne wird in einem Sprintfinale womöglich nicht mehr eingreifen können. Auch Filippo Ganna (Netcompany - Ineos) fällt zurück.
Tarozzi gewinnt die Sprintwertung in Stella und baut mit weiteren zwölf Punkten damit seinen Vorsprung in der Zwischensprintwertung dieses Giros aus. Das Tempo von Movistar sorgt auch dafür, dass der Abstand wieder auf 1:15 Minuten schmilzt.
Das Team Movistar hat sich nun an die Spitze des Pelotons gespannt und will offenbar das Tempo hochhalten. Denn ihr Sprinter Orluis Aular ist ganz klar der beste Bergfahrer unter den Sprintern. Wir dürfen gespannt sein, wie groß die Gruppe am Bric Berton noch sein wird.
Weg von der Via Aurelia geht es jetzt in die Berge und damit in Richtung Piemont und dem Etappenzielort Novi Ligure. Auf den nächsten 25 Kilometern steht zunächst noch eine Sprintwertung in Stella auf dem Programm, ehe zwei Bergwertungen der dritten Kategorie folgen. Zuerst wird der Colle Giovo mit 11,4 Kilometern auf 4,2 % im Schnitt bezwungen. Danach folgt eine Bergwertung am Passo Bric Berton, der auch die Grenze zum Piemont darstellt. 5,5 Kilometer mit 5,9 % Durchschnittsteigung warten hier. Zwei Minuten Vprsprung hat die Spitzengruppe auf das Hauptfeld.
Nachdem es jetzt wieder ruhig ist, möchten wir nochmals auf den Start der Etappe zurückblicken. Hier ein paar Bilder von der ligurischen Küstenstadt Imperia.
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 21, 2026
Nicht mehr dabei waren hier übrigens der nach seinem gestrigen Sturz an der Hand verletzte Lennard Van Eetvelt (Lotto - Intermarché), sowie Sjoerd Bax (Pinarello - Q36.5) sowie die beiden Uno-X Mobility-Profis Erlend Blikra und Martin Tjotta. Alle Infos dazu gibt es hier.
Nach dieser kurzen Aufregung hat sich das Rennen nun wieder beruhigt. Aus fünf wurden sechs Ausreißer, aber auch das Personal hat sich etwas geändert, obwohl Geens, Van der Lee und Tarozzi weiterhin dabei sind. Der Abstand zum Peloton geht wieder auf über eine Minute auf.
In dieser großen Spitzengruppe wird erneut das Tempo verschärft, und damit haben wir aktuell ein Spiegelbild der Anfangsphase. Jacobs fährt solo an der ersten Position. Dahinter versuchen Van der Lee und Geens, ihm zu folgen. Auch Tarozzi sowie Jonas Rutsch (Lotto - Intermarché) und Fredrik Dversnes Lavik (Uno-X Mobility) möchten in die Gruppe.
Plötzlich wird es sehr unübersichtlich. Einige Gruppen haben sich vom Hauptfeld abgesetzt und versuchen nun, die Spitzenreiter einzuholen. Das Feld dahinter hält das Tempo hoch und versucht damit, den Abstand gering zu halten. Etwa 20 Profis fahren nun gemeinsam mit knapp 30 Sekunden Vorsprung an der Spitze.
Jetzt wird es einigen zu bunt: Uno-X, Alpecin und Groupama attackieren und versuchen jetzt, die 50-Sekunden-Lücke zur Spitzengruppe zu überwinden, um das Rennen nochmal neu zu beleben. Dadurch kommt natürlich auch nochmal Zug ins Hauptfeld. Die Sprinter-Teams reagieren sofort!
Jonas Vingegaard rollt an die Spitze des Feldes zu den Rockets- und Soudal-Helfern, die nun völlig das Tempo rausgenommen haben. Will er sie bitten, vielleicht doch etwas schneller zu fahren, weil es für alle dahinter wirklich arg langsam ist? 32 km/h stehen gerade auf dem Tacho.
50 Sekunden - die fünf Spitzenreiter bekommen hier heute wirklich kaum Luft. Jetzt stellt man aber auch im Peloton fest, dass man wohl zu schnell näherkommt, als man will. Unibet und Soudal machen das Tempo und drosseln das nun deutlich. Mit weniger als 40 km/h rollt man aktuell die Via Aurelia entlang.
Momentan geht es flach aufs Meer zu und dann die Via Aurelia entlang in Richtung Savona. Das Rennen verläuft sehr, sehr ruhig - fünf Mann vorne, das Feld hält sie aber bei 1:10 Minuten an der sehr kurzen Leine.
Das Peloton macht den Ausreißern früh deutlich: `Wir lassen Euch heute nicht durchkommen!` Schon jetzt wurde der Rückstand zur Spitze wieder auf 1:25 Minuten verkürzt. Die Führungsarbeit teilen sich die Rockets, Soudal-Quick-Step und auch Lidl-Trek mit je einem Mann.
1:50 Minuten Vorsprung - das Ausreißer-Quintett setzt sich langsam weiter ab, während dahinter im Peloton momentan vor allem die Unibet-Rose Rockets das Geschehen kontrollieren.
Die ersten sechs Ausreißer sind gestellt worden, kurz darauf haben sich aber die nächsten fünf abgesetzt. Über die Kuppe des ersten, nicht kategorisierten Anstiegs machen Decathlon, Unibet, Lidl und Visma gemeinsam die Straße zu - sie fahren nebeneinander, so dass nun niemand weiteres mehr angreifen kann.
Dadurch steht die Ausreißergruppe des Tages mit folgenden fünf Mann: Jonas Geens (Alpecin-Premier Tech), Manuele Tarozzi (Bardiania-CSF), Jardi Van der Lee (EF Education-EasyPost), Juan Pedro Lopez (Movistar) und Mattia Bais (Polti-Visit Malta). Das Quintett hat jetzt bereits eine Minute Vorsprung.
Fünf Mann schließen jetzt zum Schweizer Spitzenreiter Johan Jacobs (Groupama-FDJ United) auf. Das Sextett hat aber nur zehn Sekunden Vorsprung auf das Hauptfeld - denn dort ist doch keine Ruhe eingekehrt, noch ist man sich offensichtlich nicht einig, ob diese Ausreißergruppe so gewollt ist, oder man es doch gerne anders hätte.
Kurz war Hektik drin und jetzt ist Johan Jacobs (Groupama-FDJ United) allein an der Spitze. Hinter ihm folgt noch Mirco Maestri (Polti-Visit Malta), aber dann ist das Hauptfeld jetzt erstmal breit gestaffelt - die Sprinter-Teams versuchen abzuriegeln und die Attacken zu unterbinden!
Los geht`s! Kilometer 0 ist passiert, die Flagge wird gesenkt und sofort hagelt es Attacken aus dem Hauptfeld, das sich direkt in die Länge zieht. Die 12. Giro-Etappe läuft!
Das Peloton setzt sich in Imperia in Bewegung. Die ersten sechs Kilometer führen jetzt neutralisiert durch die malerisch gelegene Küstenstadt, bevor das Rennen dann bei Kilometer 0 eröffnet wird und die Straße sofort anzusteigen beginnt.
Die Etappe heute ist im ersten Teil entlang der Küste relativ flach, im zweiten Teil stehen dann zwei Anstiege der 3. Kategorie an. Die spannende Frage wird sein, ob die Sprinter über diese Bergwertungen kommen bzw. danach die Lücke bis zum Ziel wieder schließen können. Denn auch Ausreißer werden heute ihre Chance suchen - zumal es vom Start weg etliche Kilometer unklassifiziert leicht bergan geht, ideal für Attacken.
Herzlich willkommen zum Liveticker des Giro d`Italia 2026 - auf der heutigen 12. Etappe scheint der Boden bereitet für die Sprint-Stars um Paul Magnier oder auch Jonathan Milan. Der Grund liegt auf der Hand: Das 175 Kilometer lange Teilstück von Imperia nach Novi Ligure ist großtenteils flach, am Ende dürfte es somit zum Zielsprint kommen. Wir sind hier im Ticker live für Euch dabei - viel Spaß!
Um 13:15 Uhr beginnt die Etappe, vom Start an halten wir Euch hier mit den wichtigsten Infos auf Stand, bevor wir ab 15:15 Uhr mit Vollgas in den Ticker einsteigen.