Cross-WM: Walsleben Neunter

Niels Albert krönt den Tag der Belgier


Niels Albert ist neuer Cross-Weltmeister. | Foto: ROTH

29.01.2012  |  Koksijde (dpa/rsn) - Die überlegenen belgischen Profis haben ihr Heimspiel bei der Cross-WM in Koksijde zu einem Volksfest gemacht und die ersten sieben Plätze belegt. Über 60. 000 ausgelassene Zuschauer feierten Niels Albert als neuen Weltmeister.

Rob Peeters (+0:24 Sekunden) und Kevin Pauwels (+0:30) machten das belgische Siegertreppchen komplett. Olympiasiegerin Marianne Vos aus den Niederlanden holte sich in Abwesenheit der vierfachen Weltmeisterin Hanka Kupfernagel ihren fünften Cross-Titel.

Bester deutscher Profi war Philip Walsleben auf Rang neun. Im Vorjahr in St. Wendel hatte er noch Platz fünf erkämpft. Dennoch war der Kleinmachnower, hinter dem Tschechen Radomír Šimůnek zweitbester Nicht-Belgier, zufrieden mit seinem Abschneiden.

"Auf dem tiefen Geläuf lief es bei mir gut, wenn man meine semi-optimale Vorbereitung mit einigen Krankheiten berücksichtigt", sagte Walsleben nach dem Rennen. Hinter dem 24-Jährigen landete der Schweizer Simon Zahner auf dem zehnten Platz. Titelverteidiger Zdeněk Štybar aus Tschechien kam nicht über Platz 13 hinaus. Marcel Meisen kam auf Rang 19 ins Ziel, der Deutsche Meister Christoph Pfingsten musste sich mit Platz 24 begnügen.

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Nach Kupfernagels Absage waren auch die deutschen Crosserinnen chancenlos. Gesa Brüchmann (Nordheide) belegte im Rennen der Frauen Platz 17. Sabrina Schweizer (Wangen) musste nach einem Defekt das Rennen vorzeitig beenden. Platz eins holte sich unangefochten die Titelverteidigerin Marianne Vos. Daphny van den Brand sorgte mit 37 Sekunden Rückstand für einen niederländischen Doppelerfolg. Dritte wurde Sanne Cant aus Belgien.

Die in Staufen wohnende Kupfernagel konzentriert sich in dieser Saison auf die Olympischen Spiele in London. Dort will die Zeitfahr-Weltmeisterin von 2007 im Kampf gegen die Uhr an den Start gehen. Außerdem hatte sich die vielfache deutsche Meisterin nach zwei Infektionen nicht fit genug für eine optimale WM gefühlt. "Es tat weh, abzusagen. Aber es hätte nicht für einen Topplatzierung gereicht", hatte sie in der vergangenen Woche erklärt.

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