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23. Juli - Alzenau/ Unterfranken - Charity-Event von Besi & Friends/ Rad statt Rollstuhl

12 Stunden Hohler Buckel: Höhenmeter und Spenden sammeln

Foto zu dem Text "12 Stunden Hohler Buckel: Höhenmeter und Spenden sammeln"
| Foto: rad-statt-rollstuhl.de

21.05.2017  |  (rsn, bf) - In gut zwei Monaten, am 23. Juli, findet das große Charity-Event von Besi & Friends und seiner Aktion "Rad statt Rollstuhl" statt: ein Zwölf-Stunden-Rennen in Alzenau in Unterfranken, mit dem schönen Namen "12 Stunden Hohler Buckel".

Rund 250 Radsportler - darunter etliche Prominente - treten dann an, um in zwölf Stunden möglichst viele Höhenmeter zu fahren. Für jeden gefahrenen Höhenmeter spenden die Fahrer, ihre Freunde, Fans oder Kollegen einen vorher selbst festgelegten Betrag. Der geht dann als Spende an die Nathalie-Todenhöfer-Stiftung (siehe zweiter Link), die sich für Multiple-Sklerose-Erkrankte in Not einsetzt.

Gefahren wird ein rund 15 km langer Rundkurs mit 367 Höhenmetern am Hohlen Buckel in der Nähe von Alzenau in Unterfranken. Zugelassen sind alle verkehrstüchtigen Fahrräder, Ausnahme: S-Pedelecs, Räder mit Anhängern oder Packtaschen.

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Die Online-Anmeldung läuft seit einer Woche (https://anmeldung.rad-statt-rollstuhl.de), bis einschließlich Donnerstag, 13. Juli. Die Runden können am Veranstaltungstag im Zeitraum von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr abends gefahren werden. Es findet kein Massenstart statt.

Die Teilnehmer können in eigener Zeiteinteilung auch nach sechs Uhr auf die Strecke gehen, jedoch spätestens um 12/30 Uhr. Es steht den Teilnehmern frei, beliebig oft und beliebig lange Pausen einzulegen.

Über Andreas "Besi" Beseler

Als er 1992 die Diagnose Multiple Sklerose (MS) erhielt, schien für ihn ein Leben im Rollstuhl programmiert. Aber er nahm den Kampf gegen die Krankheit auf, und entdeckte, dass ihm Bewegung auf dem Rad half, die Symptome zurückzudrängen.

Im Jahr 2011 gewann Besi den Mallorca-Marathon "M312". Bis zu diesem Zeitpunkt wussten nur seine engsten Freunde von seiner Erkrankung. Im selben Jahr wurde er gemeinsam mit Nicole Töpfer und Steffen Swoboda Vize-Europameister in der Mixte-Staffel "Ironman 70.3".

Im Jahr 2013 fuhr er unter dem Motto "Rad statt Rollstuhl" mit dem Rennrad über 3000 km durch Kanada. Im Anschluss entstand die Idee zu "Besi & Friends", und 2014 fuhren 40 Radsportler mit und ohne MS unter diesem Slogan 1700 km von Frankfurt nach Barcelona.

Für die ARD produzierte Christian Gropper darüber einen viel beachteten Dokumentarfilm. Aus der halbstündigen Dokumentation wurde dann ein Kinofilm unter dem Titel "Die Tour fürs Leben" produziert, der im Februar 2016 Premiere hatte.

Schon am Ende der Barcelona-Tour wurde weiter geplant: 2016 hieß es dann "Von St. Tropez am Baggersee nach St. Tropez am Mittelmeer", in Anlehnung an einen alten Hit der Band "Rodgau Monotones". Diesmal ging es mit 70 Radsportlern von Rodgau bei Frankfurt nach St. Tropez - drei Länder, 12 Etappen, über die Alpen und mit einem Abstecher zum legendären Mt. Ventoux.

Auf allen Touren wurden Spenden für die Nathalie-Todenhöfer-Stiftung gesammelt, die sich für MS-Kranke in Not einsetzt. Dank dem Einsatz von Besi & Friends, Sponsoren und vielen Unterstützern konnte so bereits ein Betrag von über 150 000 Euro an die Stiftung übergeben werden.

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