Münsterland-Giro - Rennbericht

Team Lübbering: Erfolgreiches Saison-Finale

Von Tobias Steinhauer

Foto zu dem Text "Team Lübbering: Erfolgreiches Saison-Finale"
Christiane Stefanic (links) fuhr über 95 km auf den zweiten Platz. | Foto: Tobias Steinhauer

08.10.2017  |  Gleich mehrfach ging es für Fahrerinnen und Fahrer des Teams Lübbering beim Münsterland-Giro aufs Treppchen. Zwar verpassten sie knapp einen Tagessieg, dafür sorgten einige Podiumsplatzierungen für gute Laune im Team.

Das Jedermannrennen im Rahmen des Münsterland-Giro
ist traditionell für viele Hobbyfahrer das Finale einer langen Renn-Saison. Auch für das Team Lübbering ist die Saison am 3. Oktober im Münsterland zu Ende gegangen. Zwischen drei Streckenlängen konnten die Jedermänner wählen – und auf allen drei Distanzen zeigte das Team Lübbering Präsenz.

Auf der Langstrecke von 125 km kam Tanja Dittrich als elfte ins Ziel. Auf der 95-km-Strecke verpasste Marius Bocker, der zur Spitzengruppe des Tages gehörte, als Vierter nur knapp eine Podiums-Platzierung; dafür konnte er als Zweiter in seiner Altersklasse aufs Treppchen steigen. Im Feld dahinter überquerten Renzo Calligaro (13. Platz, 3. Platz AK), Malte Beversdorff (15.) und Michael Weise (60.) die Ziellinie.

Die weiteren Platzierungen bei den Männern:
Jörg Pohlmann wurde 112., Ulrich Terschlüsen 122., und Marco Bastiaansen beendete das Rennen auf dem 173. Rang. Ein Ausrufezeichen konnte bei den Frauen über 95 km Gastfahrerin Christiane Stefanic zu setzen, die für das Team Lübbering auf den zweiten Platz fuhr (2. AK). Merle Kaase wurde 35. (10. AK).

Lohn der guten Teamleistung war der dritte Platz in der Team-Wertung des Tages – erneut ging es bei der Siegerehrung aufs Podium. Darüber hinaus stand Tanja Hennes noch auf der Kurzstrecke über 65 km am Start: Sie belegte den 13. Platz (4. AK).

Mit dem Münsterland-Giro ist auch die Renn-Serie
„German Cycling Cup“ beendet. In der Gesamtwertung 2017 konnten sich vor allem die Frauen des Teams Lübbering hervortun: Tanja Dittrich belegte den fünften Platz und wurde Dritte in ihrer Altersklasse. Vorjahressiegerin Manuela Freund wurde durch eine Verletzung ausgebremst. Sie belegte den zwölften Platz in der Gesamtwertung – und in ihrer Altersklasse ebenfalls den dritten Rang.

Die Teilnahme am Rennen in Münster bedeutet auch für das Team Lübbering das Ende der Renn-Saison. Nun steht das Training im Mittelpunkt, um im Frühjahr 2018 wieder erfolgreich an vielen Rennen teilzunehmen.

Weitere Jedermann-Nachrichten

04.09.2026Team Velolease: Zum vierten Mal auf dem Stockerl

Mehr als 4000 Starter jedes Jahr - der Ötztaler Radmarathon gehört für viele Radsportler/innen zum Höhepunkt der Saison. Für das Team Velolease war die 45. Auflage des Klassikers noch einmal etwa

02.09.2026Team Strassacker: Trotz Verpflegungs-Problemen am Podium

227 Kilometer, 5500 Höhenmeter, vier Pässe - schon die blanken Zahlen des Ötztaler Radmarathons sprechen für sich. Am vergangenen Sonntag stellten sich fünf Jungs des Teams Strassacker - Nils Kes

30.08.2026Der Ötztaler Radmarathon im Livestream

(rsn) - Der legendäre Ötztaler Radmarathon live und in voller Länge im Stream: 227 Kilometer und 5500 Höhenmeter erwarten tausende Radfahrer am Sonntag. Vier Alpenpässe müssen überwunden werden

27.08.2026Deutschland-Tour Jedermann: Wieder ganz oben am Treppchen

Das Jedermannrennen der Deutschland-Tour gehört fest zur Team-Geschichte des Teams Strassacker - war es doch Anlass für seine Gründung. Nachdem wir dabei im Vorjahr leer ausgingen, sollte in diesem

03.08.2026Team Strassacker: Vier Rennen - und viele Erfolge

Seit vielen Jahren zieht es das Team Strassacker traditionell Ende Juli in die "Grüne Hölle" der Eifel. Auf dem legendären Nürburgring starteten die Jungs des Teams dieses Jahr in unterschiedliche

30.07.2026Rad am Ring: Florian Christ triumphiert in der grünen Hölle

Meine Vorgabe als Team-Chef für das Rennen am Nürburgring war eindeutig: Individuelle Ziele werden dem Gesamtsieg untergeordnet. Mit einer klaren Taktik gingen wir ins Rennen, denn das Ziel war: Am

27.07.20263Rides Gravel Winterberg: Zehn Stunden Vollgas auf Schotter

Drei Tage feinste Gravel-Action im Hochsauerland: Das 3Rides-Gravel-Etappen-Rennen lockte viele ambitionierte Radsportler/innen nach Winterberg, so auch das Team Strassacker. Auch wenn die anspruchsvo

07.07.2026Maratona dles Dolomites: Über sieben Pässe musst Du fahr´n...

Die Maratona dles Dolomites zählt seit vielen Jahren zu den prestigeträchtigsten Granfondos in Europa: 138 Kilometer, 4230 Höhenmeter, legendäre Dolomiten-Pässe wie Pordoi, Sella, Grödner Joch,

01.07.2026Granfondo Livigno: Teamwork auf den schönsten Alpenpässen

167 Kilometer, 4300 Höhenmeter und sieben Pässe – nur zwei Wochen nach dem für uns recht erfolgreichen SuperGiro Dolomiti folgte mit dem Granfondo Alé Livigno für neun Fahrer des Team VeloLease

30.06.2026Tour Transalp: Finale furioso am Lago

Die letzte Etappe der Tour Transalp führte uns von Lavarone nach Riva del Garda. Mit 85 Kilometern war sie etwas kürzer als die der vorherigen Tage, hatte mit rund 1850 Höhenmetern aber noch einmal

29.06.2026Gravel Vianden: Mit Knallgas an der Our

(rsn) - Gravel boomt - das sieht man auch in Vianden in Luxemburg: Das UCI Eislek Gravel Race zieht jedes Jahr mehr Starterinnen und Starter an. Am vergangenen Sonntag ging es auf einer 37-km-Runde mi

28.06.2026Tour Transalp: Zwei Zeitfahren auf einer Etappe

Die vorletzte Etappe der Transalp führte uns gestern von Semonzo nach Lavarone. Pünktlich um neun Uhr ging es auf die 126 Kilometer lange Strecke mit fast 2860 Höhenmetern - die mit einem besondere

JEDERMANN-RENNEN DIESE WOCHE
  • Keine Termine