Die Weihnachtsgrüße des Strava-Künstlers

Anthony Hoyte: “Merry Christmas“ auf 127 km

Foto zu dem Text "Anthony Hoyte: “Merry Christmas“ auf 127 km "
| Foto: Strava/ Anthony Hoyte

24.12.2020  |  (rsn) - Alle Jahre wieder verbreitet der Strava-Künstler Anthony Hoyte zu Weihnachten festliche Stimmung - dieses Mal mit einer 127 km langen "Merry Christmas"-Runde. Neun Stunden lang fuhr Hoyte am ersten Dezember-Samstag durch die Straßen Londons, um seine Weihnachtsgrüße per GPS aufzuzeichnen.

Der in Cheltenham, im Südwesten Englands wohnende gebürtige Waliser hat bereits diverse Kunstwerke auf Strava
geschaffen: an Weihnachten letztes Jahr ein Rentier, 2018 einen Schneemann (rsn berichtete jeweils), dann Elefanten, einen Hund, Gänse, diverse Portraits... 

Anthony Hoyte zur Entstehung seines diesjährigen Weihnachts-Werks: " Für das Jahr 2020 beschloss ich, es mit Buchstaben zu versuchen, und zwar 'Merry Christmas'. Es war relativ einfach, einen Buchstaben zu schaffen, oder auch ein paar zusammen. Aber für  'Merry Christmas' bekam ich zunächst nur vier Buchstaben hin, und war dann nicht in der Lage, den Rest zu finden. Es gab mehrere Fehlstarts, bis ich endlich alle Buchstaben zusammen hatte."

Gestartet ist Hoyte im Londoner Stadtteil Barnsbury;
für "Merry" fuhr er durch den Norden, durchquerte Hamstead, Holloway und Highbury sowie Camden, Kentish Town und Kingsland. Um das Wort "Christmas" zu schaffen, fuhr der Rad-Künstler nach Westen: Marylebone, Mayfair und Maida Vale, durch den Regent's Park, weiter nach Osten, durch Shoreditch, Spitalfields und Stepney, und zurück nach Barnsbury.

Die Weihnachts-Strecke ist exakt 126,51 km lang, Hoyte schaffte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 13,8 km/h - durchaus beeindruckend, wenn man die komplizierte Route und den Verkehr in der englischen Hauptstadt bedenkt. Insgesamt war Anthony Hoyte knapp zwölf Stunden unterwegs, mit rund neun Stunden Fahrzeit.

Im September 2018 hat Anthony Hoyte
auf dem Bristol Cycling Festival die "Strava Art Competition" gewonnen. Wie macht er seine Kunstwerke? "Ich nehme Karten von Städten, und schaue, ob ich etwas sehe, was ich umsetzen kann. Das ist so ähnlich, wie wenn man auf Wolken schaut, und dort etwas sieht, ein Gesicht oder sonstwas."

Mehr über Strava-Kunst erfahren Sie in diesem rsn-Artikel.

 

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