Meiler holt Bergtrikot in Oberösterreich

Quereinsteiger Jasch klettert in seinem zehnten Rennen in die Top 10

Von Christoph Adamietz

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Lennart Jasch (MaxSolar Cycling) | Foto: Peter Maurer

17.06.2024  |  (rsn) – Zufriedenstellend für die deutschen Fahrer und Teams endete am Sonntag die Oberösterreich-Rundfahrt (2.2). Lukas Meiler (Vorarlberg) konnte sich am Schlusstag noch das Bergtrikot sichern, Lennart Jasch (MaxSolar Cycling) verbesserte sich durch eine starke Leistung bei der Bergankunft am Hinterstoder Höss noch vom 27. auf den zehnten Platz zehn der Gesamtwertung.

Meiler hatte sich bereits auf der 2. Etappe für den Bergpreis in Position gebracht und ging mit drei Zählern Rückstand auf den führenden Trym Brennsaeter (Tirol) auf die schwere Schlussetappe. Während der Norweger aufgeben musste, sammelte Meiler weiter fleißig Punkte.

“Nach der Etappe vom Samstag ergab sich die Möglichkeit, auf das Bergtrikot zu fahren. Ich hatte für mich da bessere Chancen gesehen als auf eine vordere GC-Platzierung zu fahren. Der Plan ging, auch dank der Unterstützung meiner Teamkollegen auf“, so Meiler, dessen Landsmann und Teamkollege Jannis Peter die Rundfahrt auf Rang 18 beendete.

Ex-Eisschnellläufer Jasch rast noch in die Top Ten

Ebenfalls in den Top 20 im Endklassement landete Jonas Rapp (Hrinkow Advarics): Der Pfälzer schloss die Rundfahrt auf Rang 19 ab, zehn Positionen hinter dem weithin unbekannten Jasch. “Lennart war bis letztes Jahr noch Eisschnellläufer und hat erst sein zehntes Radrennen bestritten. Er hat direkt eine Topleistung gebracht und ist auch taktisch gut gefahren. Insgesamt hat das Team eine tolle Arbeit gemacht“, bilanzierte Teamchef Heinz Kargl gegenüber radsport-news.com.

Die Maloja Pushbikers konnten zumindest mit der 1. Etappe einigermaßen zufrieden sein. Da nämlich sprinteten Flilippo Fortin und Fabian Steininger auf die Plätze neun und zehn. An den beiden schweren letzten Tagen spielten die Pushbikers aber keine Rolle mehr, so dass Patrick Reißig auf Platz 74 mit 21 Minuten Rückstand bester Fahrer war seines Teams.

Bei rad-net Oßwald verpasste Tobias Müller mehrmals die Top Ten. Im Bergaufprolog belegte er Rang 14, auf den Etappen eins und zwei folgten die Platzierungen 13 und 16. Am schweren Schlusstag war die aus Bahnfahrern und Sprintern zusammengestellte Equipe erwartungsgemäß chancenlos, Müller als Teambester schloss die Rundfahrt auf Rang 35 ab, 7:35 Minuten hinter Gesamtsieger Adrien Maire (TdT Unibet).

“Vom Auftreten her haben wir jeden Tag eine starke Präsenz gezeigt. Gerade Roger Kluge und Theo Reinhardt haben überzeugt. Einzig das gute Ergebnis auf einer Etappe hat gefehlt“, urteilte der Sportlcihe Leiter Ralf Grabsch gegenüber RSN.

Santic – Wibatech, die dritte deutsche KT-Mannschaft am Start hatte im Endklassement Nick Bangert auf Rang 26 als Teambesten vorzuweisen. Bangert, zuletzt Sieger des Bundesligalaufs in Gippingen, lag 5:20 Minuten hinter Maire. Sein 26. Platz an der Hinterstoder Höss war zugleich auch das beste Tagesergebnis der Passauer.

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