Baldiso Zenith

Auf der Jagd nach dem perfekten Rennrad

04.03.2026  |  Ex-Radprofi Sebastian Baldauf will es wissen: Mit dem neuen Baldiso Zenith schwebt ihm nichts Geringeres als das beste Rennrad der Welt vor. Ein hohes Ziel, doch nicht unrealistisch – schließlich kommt es „nur“ darauf an, in vier Kernbereichen eine optimale Performance zu erreichen. Und hier sieht sein neues Projekt ziemlich vielversprechend aus.

Der in Kooperation mit CarbonWorks komplett in Deutschland entwickelte und gefertigte Rahmen hat im Prototypenstadium bereits Bestleistungen im Windkanal gezeigt – ein Aspekt, der heute nicht nur im Rennsport, sondern auch zunehmend im Breitensport relevant wird.

Spitzenleistungen in den vier relevanten Bereichen sollen das Baldiso Zenith zum besten Rennrad der Welt machen.

Faktor zwei ist die Steifigkeit, die in vieler Hinsicht über Fahrverhalten und Charakter entscheidet: Eine optimale Kraftübertragung sorgt dafür, dass sich ein Rahmen dynamisch anfühlt, und die direkte Umsetzung von Lenkbefehlen sowie Richtungsstabilität bei hohem Tempo sorgen für Sicherheit und Beherrschbarkeit in jeder Fahrsituation.

Ein mit diesen beiden Bereichen kollidierendes Merkmal ist das Gewicht – der für aerodynamische Formen und hohe Steifigkeit nötige Materialeinsatz führt dazu, dass Road-Aero-Rennmaschinen meist nicht allzu leicht sind. Mit 790 Gramm in mittlerer Größe ist das Zenith in dieser Hinsicht jedoch mehr als konkurrenzfähig; ein Komplettrad weit unterm UCI-Mindestgewicht aufzubauen, ist mit dieser Basis kein Problem.

Die spezielle Form der Sattelstütze sorgt bei optimaler Aerodynamik für hohen Komfort.

Ein heutzutage ebenfalls nicht zu vernachlässigendes Feature ist der Komfort – beim Rennrad nicht mit „Bequemlichkeit“ zu verwechseln, sondern eher in Hinsicht auf Ermüdung und Verletzungsreduzierung relevant. Hier kann Sebastian Baldauf mit der eigens fürs Baldiso Zenith entwickelten Sattelstütze Erfolg vermelden, die wiederum den Zielkonflikt mit der Aerodynamik auflöst. Und nicht zuletzt ist es die Möglichkeit, 32 mm breite Reifen zu fahren, die trotz hoher Rahmensteifigkeit für geschmeidigen Lauf auf schlechtem Asphalt, optimale Reifenhaftung in Schräglage sowie maximale Übertragung der Bremskräfte sorgt.

Trotz aerodynamischer Formgebung konnte ein Rahmengewicht von 790 Gramm in Größe M realisiert werden.

Und so könnte das Baldiso Zenith wirklich zur besten Rennmaschine der Welt werden, subjektive Vorlieben mal außen vor gelassen. In drei Rahmengrößen mit ausgewogen-sportlicher Geometrie gefertigt, kann das Rahmenset entweder lackiert oder in Raw-Optik ab sofort vorbestellt werden, wobei das komplette Paket mit Gabel, Steuerlager und Aero-Stütze 6.900 Euro kosten wird. Neben individueller persönlicher Beratung durch Sebastian Baldauf und perfekter handwerklicher Fertigung kann man sich bei diesem Superbike auf eine Performance freuen, die weit über die Umsetzung hervorragender Labordaten und Messwerte hinaus gehen dürfte.

www.baldiso.com

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