--> -->
21.06.2026 | (rsn) - Dass bei der Tour de Suisse (2.UWT) ein Fahrer mit über 75 Kilo überhaupt in die Nähe einer Spitzenplatzierung im Gesamtklassement kommt, ist schon länger her. Zuletzt gelang dies Fabian Cancellara und Tony Martin, die 2009 auf den Plätzen eins und zwei landeten. Damals kam der Parcours den beiden Zeitfahrspezialisten jedoch deutlich mehr entgegen, als es dieses Jahr für Mathias Vacek (Lidl - Trek) der Fall war.
Der Tscheche mit seinen fast 1,90 Metern Körpergröße und rund 75 Kilogramm hatte es bei der diesjährigen Ausgabe deutlich schwerer und obwohl sich ihm am letzten Tag auf 151 Kilometern 4451 Höhenmeter in den Weg stellten, konnte er seinen dritten Platz im Gesamtklassement und das Weiße Trikot verteidigen.
“Es war wie erwartet eine harte Etappe. Ich habe mich von Beginn an wieder ziemlich gut gefühlt. Heute wollte ich wirklich bis zum Ende kämpfen und nicht aufgeben. Es war vor allem eine mentale Herausforderung. Ich musste einfach weitermachen, mich auf mich selbst konzentrieren und den dritten Platz im Gesamtklassement sowie das Weiße Trikot ins Ziel bringen“, resümierte der 24-Jährige im Ziel gegenüber Eurosport.
Decathlon – CMA CGM, das mit Matthew Riccitello ebenfalls um das Weiße Trikot kämpfte, schlug besonders auf der letzten Runde des Parcours ein hohes Tempo an. Vacek konnte diesem jedoch folgen und musste erst im letzten Anstieg bei der Attacke von Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) reißen und den späteren Etappen- und Gesamtsieger ziehen lassen. Auf die unmittelbare Konkurrenz verlor Vacek aber nicht viel Zeit. Nur 23 Sekunden büßte er auf Riccitello ein, der immerhin knapp 20 Kilo weniger den Berg hinaufschleppen musste.
“Mir war klar, dass ich Pogi und seinen Attacken nicht folgen kann. Deshalb bin ich mein eigenes Tempo gefahren und habe mit Unterstützung meines Teams versucht, so hart wie möglich weiterzufahren. Am Ende habe ich es geschafft und bin unglaublich glücklich, hier zu sein und Gesamtdritter geworden zu sein”, erklärte er seine Taktik.
Im Ziel wirkte Vacek von seiner Leistung selbst fast ein wenig überrascht. Eurosport-Moderator Jean-Claude Leclercq glaubte während der Rundfahrt an die Klassementqualitäten von Vacek. Sein Kollege Robert Bengsch hielt es vor der Etappe aber für ausgeschlossen, dass der Tscheche seinen dritten Platz verteidigen würde und sah ihn sogar aus den Top Ten fallen.
Das Fahrerprofil des Lidl-Trek-Profis deutete bisher eher auf einen guten Zeitfahrer hin und auch gewisse Klassikerqualitäten stellte er bei der Strade-Bianche-Etappe des letztjährigen Giro d’Italia unter Beweis. Bei Rundfahrten konnte er bisher zwar schon einen Podiumsplatz einfahren, allerdings kam der Parcours der Belgien-Rundfahrt 2024, die er auf Platz zwei beendete, seinen bisherigen Qualitäten deutlich näher. Vermutlich deshalb reihte er seine Platzierung bei der Tour de Suisse ganz oben in sein Palmares ein.
“Das ist wahrscheinlich eine der besten Leistungen meiner bisherigen Karriere. Die Arbeit der vergangenen Wochen hat sich wirklich ausgezahlt. Jetzt freue ich mich auf die nächsten Rennen. Ich möchte mich gut erholen und erneut um das Nationale Meistertrikot kämpfen.“
Vacek ist Tscheche, fühlt sich in Österreich aber mindestens genauso zuhause, immerhin lebt er schon lange in der Alpenrepublik und ging dort auch bereits zur Schule. Seine Zweitmuttersprache Deutsch - wenn auch mit österreichischem Einschlag - dürfte ihm bei seinem deutschen Arbeitgeber durchaus gelegen kommen. Im Sommer wird er jedoch wohl keinen passenden Gesprächspartner an seiner Seite haben.
Noch ist das Aufgebot für die Tour de France zwar nicht fixiert, derzeit steht neben Vacek aber kein weiterer deutschsprachiger Fahrer auf der vorläufigen Startliste der Equipe. Seine Vorfreude trübte dies nicht: “Das nächste große Ziel ist natürlich die Tour de France. Bis dahin werde ich den Fokus hochhalten, aufmerksam bleiben und keine unnötigen Risiken eingehen. Wir haben keinen Stress, denn die Form ist gut. Das Team und ich können selbstbewusst sein. Ich werde alles geben und freue mich schon auf die Tour.“
22.06.2026Top-Talent Widar am Col de la Croix Zweiter der Favoriten(rsn) -Paul Seixas (Decathlon – CMA CGM), Lorenzo Finn (Red Bull – Bora – hansgrohe) und Jarno Widar (Lotto – Intermarché) – diese drei Namen könnten die Rundfahrtszene der nächsten Deka
21.06.2026Die Highlight-Videos der Tour de Suisse (rsn) – Für Leser und Leserinnen, die lieber schauen statt lesen, bietet radsport-news.com die Highlight-Videos. Die Eurosport-Mitschnitte aller fünf Teilstücke der diesjährigen Tour de Suisse (
21.06.2026Pogacar zeigt keine Gnade und gewinnt die Tour de Suisse(rsn) - Auch am letzten von fünf Tagen bei der Tour de Suisse hat Tadej Pogcar (UAE – Emirates – XRG) kein Anzeichen von Schwäche gezeigt und mit seinem dritten Etappensieg Platz eins in der Ges
21.06.2026Strafe für “unangemessen bekleideten“ van der Poel (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) verpasste mit seinem unerwartet starken Zeitfahren bei der Tour de Suisse (2.UWT) nicht nur knapp den Etappensieg, er wurde von der Jury auch
20.06.2026Van der Poel durchlebt zwei Phasen der Trauer(rsn) – Nach 23,7 Kilometern auf dem Zeitfahr-Rad trennten Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) und Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) am Ende der 4. Etappe der Tour de Suisse gerad
20.06.2026Politt in der Schweiz mit “gutem Test für die DM nächste Woche“(rsn) – Wenn man negativ betrachten will, wurde Nils Politt (UAE – Emirates – XRG) auf der 4. Etappe der Tour de Suisse (2.UWT) im Zeitfahren drittschlechtester Fahrer seines Teams. Positiver
20.06.2026Pogacar im Zeitfahren einen Wimpernschlag vor van der Poel(rsn) - Eine Überraschung ist Tadej Pogacars Sieg im Zeitfahren der Tour de Suisse (2.UWT) zwar nicht gewesen. Doch dass der Mann in Gelb am Ende der 23,6 Kilometer langen 4. Etappe rund um Aarburg n
20.06.2026Alle Startzeiten für die beiden Zeitfahren der Tour de Suisse(rsn) – Auf einem 23,8 Kilometer langen, flachen Parcours mit Start und Ziel unterhalb der Festung von Aarburg direkt an der Aare werden die beiden Einzelzeitfahren der 7. Tour de Suisse Women
19.06.2026Van der Poel verpasst Siegchance, aber fühlt sich besser(rsn) – Mit dem erhofften Tagessieg hat es in Bad Ragaz am Ende der 3. Etappe der Tour de Suisse (2.UWT) für Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) nicht gereicht. Im Sprint des an die zwe
19.06.2026Meurisse vermisste bei Narvaez den Windschatten(rsn) – Das Team Pinarello – Q36.5 erlebt bisher ein erfolgreiches Heimrennen. Auch auf der 3. Etappe der Tour de Suisse (2. UWT) landete die Mannschaft mit Xandro Meurisse als Zweiter auf dem Tag
19.06.2026Narvaez schlägt in Bad Ragaz Meurisse im Ausreißerduell(rsn) - Im Zweiersprint hat Jhonatan Narvaez (UAE – Emirates – XRG) die 3. Etappe der Tour de Suisse (2.UWT) rund um Bad Ragaz gewonnen. Auf der Zielgeraden wartete der Ecuadorianer trotz des hera
19.06.2026Gianetti: “Pogacar sah vor dem Start etwas erschüttert aus“(rsn) – Am Tag nach seinem Parforceritt zum Auftakt der Tour de Suisse (2.UWT) hatte Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) im Führungstrikot einen ganz harten Tag in der Schweiz. Das lag nicht a
27.08.2026Lidl-Trek-Talent Egholm erster Neuzugang bei Uno-X (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
27.08.2026Schwere Prüfung mit 3.000 Höhenmetern inklusive Schotter (rsn) – Auch die 6. Etappe führt in einer Schleife nahe der Mittelmeerküste entlang, wenn auch weiter südlich durch die Region Valenciana. Auf 177 Kilometern sind 3080 Höhenmeter zu bewältigen.
27.08.2026Radsport live im Stream, TV und Ticker: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker?In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wicht
26.08.2026Das Strafenregister der Vuelta a Espana / 5. Etappe (rsn) – Die Liste an potenziellen Vergehen, derer Radprofis, Teammitarbeitende oder andere am Rennen Beteiligte im Laufe einer Rundfahrt bezichtigt werden können, ist lang. Genauso lang wie das Reg
26.08.2026Van Aert kontrolliert das Feld – aber nicht seine Brille (rsn) – Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) war im Ziel der 5. Etappe der Vuelta a Espana (2.UWT) glücklich. Sein Team kontrollierte das Finale, der belgische Superstar hatte daran entscheidend
26.08.2026Die Highlight-Videos der Vuelta a Espana (rsn) – Für Leser und Leserinnen, die lieber schauen statt lesen, bietet radsport-news.com die Highlight-Videos. Die Eurosport-Mitschnitte aller 21 Teilstücke der diesjährigen Vuelta a Espana (2.
26.08.2026Laporte: “Haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind“ (rsn) – Während Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) in den Bergen dominiert, sind auch die Sprints der Vuelta a Espana 2026 bisher eine klare Sache. Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike) ko
26.08.2026Brennan krönt perfekte Visma-Vorstellung mit zweitem Sieg (rsn) – Nach mustergültiger Vorbereitung seines Teams hat Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike) seinen zweiten Tagessieg bei der 81. Vuelta a Espana (2.UWT) gefeiert. Der 21-jährige Brite ließ
26.08.2026Finn gewinnt auch Schlussetappe und feiert Gesamtsieg (rsn) – Lorenzo Finn (Red Bull – Bora – hansgrohe) hat mit einem standesgemäßen Auftritt die 62. Tour de l´Avenir (2.2U) für sich entschieden. Der 19-jährige Italiener sicherte sich die abs
26.08.2026Liste der ausgeschiedenen Fahrer / 5. Etappe (rsn) - 184 Fahrer aus 23 Teams nahmen die Vuelta a Espana 2026 beim Auftaktzeitfahren in Monaco in Angriff. Nicht alle werden das Ziel an der Alhambra in Granada im Süden Spaniens erreichen. Stürz
26.08.2026Unantastbarer Pogacar: Konkurrenz fährt ihr eigenes Rennen (rsn) - Seit neun Rundfahrten ist Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) ungeschlagen. Und bei der Vuelta a España (2. UWT) dürfte sich das nicht ändern. Vielleicht konnte man nicht schon nach der 4.
26.08.2026Uijtdebroeks gibt Vuelta auf: “Halte den Schmerz nicht mehr aus“ (rsn) – Genau 26:11 Minuten nach Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) erreichte Cian Uijtdebroeks (Movistar) als 182. und damit letzter Fahrer in Andorra das Ziel der 4. Etappe der Vuelta a Espa