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Mit den Bildern des Zielsprints darf ich mich von Ihnen für heute verabschieden. Ich bedanke mich für Ihr Interesse und hoffe, dass Sie auch morgen wieder dabei sind, wenn es mit einer Bergankunft im Skigebiet Aramon Valdelinares weitergeht.
In der Gesamtwertung hat sich nach dieser Etappe auch etwas verändert. Pogacar führt nun mit 3:34 Minuten Vorsprung auf Mas. Auf Platz drei liegt Roglic mit einem Rückstand von 4:21 Minuten. Die Plätze vier und fünf haben nach sechs Etappen Carapaz (+4:50) und Gall (+4:55) inne. Kuss und Onley liegen mit 5:36 bzw. 5:37 Minuten auf den Plätzen sechs und sieben.
Die übrigen Plätze in den Top zehn gehen im Sprint einer fünfköpfigen Gruppe an Christian Rodriguez (XDS - Astana), Clement Berthet (Groupama - FDJ United) und Skjelmose. Kuss und Onley belegen mit demselben Abstand von 1:38 Minuten die Plätze elf und zwölf.
Pogacar fährt vor Mas in den letzten Kilometer ein. Der Spanier setzt sich an sein Hinterrad. Mas zieht 250 Meter vor Ende etwas an, doch Pogacar reagiert sofort und bleibt ganz locker vor ihm und feiert damit seinen dritten Etappenerfolg bei dieser Vuelta.
Im Sprint um Platz drei setzt sich Debryune vor Carapaz und Tejada durch. Gall und Roglic belegen die Plätze sechs und sieben. Ihr Abstand beträgt am Ende 46 Sekunden.
Es wird ein Duell um den Sieg geben zwischen Pogacar und Mas. Normalerweise sollte der Slowene im Sprint den Spanier klar im Griff haben, aber wer hätte denn erwartet, dass Pogacar hier nicht alleine auf die Zielgerade fährt.
Die Verfolger um Roglic, Gall und Debruyne schaffen es im flachen Streckenabschnitt im Moment nicht, näher an die Spitze zu kommen. Der Abstand beträgt etwa 20 Sekunden. Das Duo Tejada, Carapaz konnte herankommen. Onley, Sepp Kuss (Visma - Lease a Bike) und Mattias Skjelmose (Lidl - Trek) haben im Anstieg und in der Abfahrt viel Zeit verloren. 1:30 Minuten liegen sie zurück.
Die Abfahrt ist gleich abgeschlossen. Etwa neun Kilometer sind dann noch flach bis ins Ziel nach Castello zu absolvieren. Der Abstand der Verfolger auf Pogacar und Mas beträgt nur noch 15 Sekunden. 30 Sekunden hinter der Spitze befindet sich Carapaz gemeinsam mit Harold Tejada (XDS - Astana), der sich in der Abfahrt heranschieben konnte. Onley liegt noch etwas weiter zurück.
Fehler von Pogacar in der Abfahrt!!! Der Slowene muss kurz in die Wiese hinaus, bleibt aber an Mas dran. Diese Abfahrt ist technisch sehr anspruchsvoll. Mit nur noch 30 Sekunden Rückstand der Verfolger könnten vielleicht auch Roglic, Gall und Debruyne nochmal herankommen.
An der Bergwertung haben wir nun folgende Rennsituation. Pogacar ist zusammen mit Mas an der Spitze, denn der Spanier schafft es tatsächlich nochmal hin und gewinnt sogar die Bergwertung. Schwächelt Pogacar zum ersten Mal? Dahinter befindnt sich Gall, Roglic und Debruyne zusammen mit etwa 35 Sekunden Abstand zur Spitze. Onley und Carapaz liegen 45 Sekunden zurück.
Zwei Kilometer vor dem Gipfel setzen sich Roglic und Gall nun von Onley und Carapaz ab. Der Brite versucht noch einmal hinzukommen, scheint aber nicht mehr die Energie dafür zu haben. Pogacar hat mittlerweile eine Minute auf seinen slowenischen Landsmann herausgefahren.
Pogacar übernimmt jetzt die Führung von Debruyne. Sein Vorsprung auf die Verfolgergruppe mit Onley, Primoz Roglic (Red Bull - Bora - hansgrohe), Richard Carapaz (EF Education - EasyPost) und auch wieder Gall beträgt etwa 40 Sekunden. Das wird erneut ein Meisterstück des besten Radsportlers der Gegenwart.
Dazwischen befindet sich noch Enric Mas (Movistar), der heute eine starke Leistung zeigt.
Debruyne sieht von den Ausreißern am stärksten aus und übernimmt nun im steilsten Stück mit 18 % die Führung. Dahinter hat Felix Gall (Decathlon - CMA CGM) Probleme. Oscar Onley (Netcompany - Ineos) hat es am längsten noch versucht, an Pogacar dranzubleiben. Debruyne hat nun die Schotterpiste erreicht und wird gleich von Pogacar gestellt.
Jetzt fährt der Slowene los. Zu Beginn des neuen Sektors, also auf dem Weg zur Schotterpassage, beginnt das Finale so richtig. Nur noch 30 Sekunden beträgt der Abstand zur Spitze des Rennens.
Jarno Widar (Lotto - Intermarche), der Zweitplatzierte vom Dienstag, befindet sich am Ende des Pelotons und hat Schwierigkeiten dranzubleiben. UAE - Emirates - XRG verringert den Abstand immer weiter auf noch eine Minute. Die Attacke von Pogacar wird vorbereitet.
Sieben Fahrer befinden sich nun noch in der Spitzengruppe. Neben Kron und Craps sind auch noch Buitrago, Debruyne, Diaz, Gianmarco Garofoli (Soudal - Quick-Step) und Urko Berrade (Equipo Kern Pharma) dabei. Der Abstand zum Peloton beträgt aktuell noch 1:20 Minuten.
Bilbao hat seine Arbeit getan, nimmt Tempo heraus und wird in Kürze vom Feld eingeholt werden. Buitrago muss nun die Kohlen für Bahrain Victorious aus dem Feuer holen. Die nächste Attacke setzt nun aber erneut Andreas Kron. Lars Craps (Lotto - Intermarche) setzt sich sofort an das Hinterrad des Dänen. Dahinter geht eine kleine Lücke auf.
Mit 1:40 Minuten Vorsprung beginnt die Spitzengruppe den Anstieg zum Puerto El Bartolo. Ich gehe davon aus, dass UAE - Emirates - XRG schnell Ernst machen wird und eine Attacke von Pogacar vorbereiten wird. Danach wird es interessant zu sehen sein, wer der Klassementfahrer heute vielleicht im Kampf um Platz zwei ein paar Sekunden gutmachen kann.
Andreas Kron (Uno-X Mobility) verschärft sieben Kilometer vor dem Start der letzten Steigung das Tempo. Gemeinsam mit Bilbao kann er sich etwas von seinen Fluchtgefährten absetzen, wird aber sofort wieder gestellt. 9,4 Kilometer Länge weist dieser Anstieg zum Puerto El Bartolo (1. Kat.) auf. 7,1 % Steigung hat er im Schnitt und am Ende gibt es ein etwa drei Kilometer langes Schotterstück.
Van Aert ist zurück im Peloton angekommen und fehlt jetzt als Einziger in der Spitzengruppe, denn die anderen abgehängten Fahrer haben es wieder geschafft aufzuschließen. Damit umfasst die Ausreißergruppe 15 Fahrer. Am besten am Berg haben zuletzt Diaz, Buitrago und Thomas Gloag (Pinarello - Q36.5) ausgesehen.
Diaz wird an der Bergwertung wieder eingeholt und gewinnt knapp vor Buitrago die Bergwertung und holt sich fünf Zähler. Der Kolumbianer nimmt als Zweiter noch drei Punkte mit. Der Rückstand des Pelotons beträgt nur noch 2:15 Minuten. Es sieht danach aus, als ob Pogacar auch heute gewinnen möchte. Die Entscheidung fällt dann wohl am Schotterstück.
Jose Manuel Diaz (Burgos - Burpellet BH) setzt sich von der Spitzengruppe ab und versucht solo die Bergwertung zu erreichen. Einen Kilometer hat er noch vor sich. Im Peloton macht weiterhin UAE das Tempo, aber auch Decathlon - CMA CGM zeigt sich an der Spitze.
Weitere Fahrer bekommen in der Spitzengruppe Probleme und fallen zurück. Aktuell sind nur noch zehn Fahrer gemeinsam an der Spitze. So eine Fahrt in der Ausreißergruppe kann auch dafür sorgen, dass man sich für einen neuen Vertrag empfiehlt. Das Transferkarussell dreht sich aktuell sehr stark. Alle Infos zu den Wechseln lesen Sie hier.
Das Team UAE - Emirates - XRG hat im Peloton die Tempoarbeit übernommen. Vier Kilometer sind es noch bis zur Abnahme der Bergwertung. Der Abstand bleibt nun konstant bei 2:30 Minuten. Einige Fahrer bekommen bereits Probleme, so auch der Träger des Bergtrikots Lorenzo Fortunato (XDS - Astana), der hinter Pogacar am zweiten Platz liegt. In der Spitzengruppe kann Van Aert nicht mehr mit und lässt sich zurückfallen.
Van Aert holt sich im lockeren Vorbeifahren die 20 Zähler ab und klettert damit auf Platz zwei in der Punktewertung. Mit 69 Punkten, die er jetzt auf seinem Konto hat, liegt er im Kampf um das Grüne Trikot nur noch 13 Zähler hinter Pogacar.
Nach dieser Sprintwertung beginnt dann auch sofort der vorletzte Anstieg der heutigen Etappe, der zum Teil auch mit dem letzten übereinstimmt. Die Fahrer befinden sich auf einer lokalen Runde und müssen nun acht Kilometer mit 4,9 % Steigung zum Alto del Desierto de las Palmas (2. Kat.) zurücklegen.
Noch ein Kilometer ist es für die Ausreißer bis zum Zwischensprint. Der Vorsprung ist noch einmal etwas angewachsen auf 2:30 Minuten. Noch ist der Abstand allerdings nicht genug, um reelle Chancen auf den Tagessieg zu haben.
Der Abstand der Spitzengruppe ist nun auf zwei Minuten angewachsen. Die Fahrer befinden sich gerade auf einer kurzen, nicht kategorisierten Steigung und kommen danach auch schon zum Zwischensprint nach Benicassim, an dem 20 Punkte für das Grüne Trikot zu gewinnen sind. Van Aert wird dort mit Sicherheit wieder versuchen, diese Punkte zu holen, denn der Belgier ist aktuell in dieser Sonderwertung auf dem fünften Rang platziert.
178 Fahrer sind aktuell am Weg zum Etappenzielort Castello. Mit Joshua Tarling (Netcompany – Ineos) und Markel Beloki (EF Education – EasyPost) mussten zwei Profis heute im Laufe der Etappe die Vuelta a Espana 2026 vorzeitig verlassen. Infos zu den Gründen haben wir noch keine bekommen. Sobald das bekanntgegeben wird, können Sie es hier nachlesen.
Zwei Geburtstagskinder sind heute am Start. Olivier Le Gac (Groupama - FDJ United) und der Deutsche Marco Brenner (Tudor) möchten sich heute ein Geburtstagsgeschenk machen. Für Brenner, der heute 24 Jahre alt wird, ist die Etappe bis hierhin nicht perfekt verlaufen. Denn vor wenigen Minuten war er in einen Sturz verwickelt, konnte zum Glück aber weiterfahren.
Vor der Etappe hatte er noch im Interview angesprochen, sicher ins Ziel zu kommen: ”Das Wichtigste ist, sicher ins Ziel zu kommen und heute Nachmittag einen schönen Geburtstagskuchen zu haben [lacht]. Ich denke, es wird ein sehr kniffliger Tag, vor allem wegen des Schottersektors, wenn es bergauf geht, und danach mit der Abfahrt ins Ziel. Ich denke, heute könnten wir vielleicht die erste Ausreißergruppe sehen. Wir werden mit ein paar Fahrern versuchen, in die Ausreißergruppe zu kommen, und dann schauen wir weiter. Hoffentlich können wir ein gutes Ergebnis einfahren und mir vielleicht selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk machen."
Er sprach auch die Schotterpassage an, die am Ende wohl ausschlaggebend sein kann. Alle Informationen zum Streckenverlauf können Sie hier nachlesen.
Knapp 100 Kilometer haben die Radprofis heute schon zurückgelegt. Von Alcossebre aus geht es Richtung Süden, obwohl zuvor einmal zwei Bergwertungen im Landesinneren absolviert werden mussten. Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) sicherte sich beide Bergwertungen und konnte damit insgesamt acht Punkte sammeln. Zunächst gewann er am Puerto de la Serratella (2. Kat.) fünf Zähler und nahm noch drei Punkte am Coll de la Bandereta (3. Kat.) mit.
Aktuell befindet er sich auch in einer 16-Mann großen Spitzengruppe, die mit 1:45 Minuten Vorsprung auf das Feld unterwegs ist. Diese Ausreißergruppe hatte sich nach langem Kampf erst nach etwa 80 Kilometern gebildet. Mit dabei sind hier unter anderem auch noch Wout Van Aert (Visma – Lease a Bike), Pello Bilbao (Bahrain Victorious), Patrick Konrad (Lidl – Trek), George Bennett (NSN), Hannes Wilksch (Tudor) und Ramses Debruyne (Alpecin - Premier Tech), der in der Gesamtwertung mit nur 4:44 Minuten Rückstand am besten platziert ist.
Jetzt scheint sich eine größere Gruppe um Wout van Aert (Visma) absetzen zu können, rund 15 Fahrer haben inzwischen eine Minute Abstand zum Peloton. Als deutscher Fahrer ist Hannes Wilksch (Tudor) an der Spitze dabei, auch der Österreicher Patrick Konrad (Lidl) ist vorne vertreten.
Auch die zweite Bergwertung des Tages ist erklommen und wieder gewinnt sie Santiago Buitrago, er hat also offensichtlich ein Auge auf das Kletterklassement geworfen. Es gab auch neue Ausreißversuche, aber so richtig kommt keine Gruppe weg bislang. Noch ist UAE wachsam und je weiter die Etappe fortschreitet, umso größer könnte der Appetit von Pogacar auf einen neuen Sieg werden.
Die erste Bergwertung des Tages ist bereits absolviert und bisher hat sich keine Ausreißergruppe erfolgreich absetzen können. Die Punkte am Puerto de la Serratella (2. Kategorie) gingen an Santiago Buitrago, Lorenzo Fortunato und Stefan Küng.
Derweil hat Josh Tarling heute das Rennen aufgegeben - nur zu verständlich angesichts des Dramas, das der Brite mit dem Tod seines Bruders verkraften muss.
Herzlich willkommen zur 6. Etappe der Vuelta 2026!
Heute steht ein besonders spannendes Teilstück an: Denn obwohl das Mittelmeer fast immer in Sichtweite ist, sind viele Anstiege zu meistern und das Finale hat es mit steilen Rampen und Gravel-Passage in sich. Insgesamt sind es von Alcossebre nach Castelló 177,4 Kilometer mit vier Bergwertungen.
Wir sind hier im Liveticker ab 15:30 Uhr beim Rennen dabei!