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06.10.2026 | (rsn) – Jarno Widar (Lotto – Intermarché) hat das 105. Tre Valli Varesine (1.Pro) gewonnen und sich seinen ersten Profisieg gesichert. Der Belgier setzte sich über 196,1 Kilometer von Busto Arsizio nach Varese im Sprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe souverän vor dem favorisierten Briten Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5) und dem US-Amerikaner Matteo Jorgenson (Visma – Lease a Bike) durch und wurde damit Nachfolger von Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG), der das Rennen im vergangenen Jahr gewonnen hatte.
Vierter wurde aus der Verfolgergruppe heraus Jorgensons Landsmann Quinn Simmons (Lidl – Trek), Rang fünf ging an den Schweizer Marc Hirschi (Tudor).
(rsn) – Jarno Widar (Lotto – Intermarché) hat das 105. Tre Valli Varesine (1.Pro) gewonnen und sich seinen ersten Profisieg gesichert. Der Belgier setzte sich über 196,1 Kilometer von Busto Arsizio nach Varese im Sprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe souverän vor dem favorisierten Briten Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5) und dem US-Amerikaner Matteo Jorgenson (Visma – Lease a Bike) durch und wurde damit Nachfolger von Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG), der das Rennen im vergangenen Jahr gewonnen hatte.
Vierter wurde aus der Verfolgergruppe heraus Jorgensons Landsmann Quinn Simmons (Lidl – Trek), Rang fünf ging an den Schweizer Marc Hirschi (Tudor).
"Ich wusste, dass ich meinen Sprint von hinten und mit Speed starten muss. Meine 20-Sekunden-Leistung ist recht gut, darum bin ich so früh losgefahren“, erklärte Widar im Flash-Interview, in dem er seinen schärfsten Gegner lobte: “Pidcock war heute sehr stark. Als er 12 Kilometer vor dem Ziel losgefahren ist, musste ich mich richtig strecken, um mithalten zu können. Wir beide haben gut zusammengearbeitet, Jorgensen wollte nicht, aber jeder hat seine eigene Strategie“, so der 20-jährige Neoprofi weiter.
Der erwähnte Jorgenson betonte gegenüber Eurosport, dass er sich in einer "schwierigen Situation“ mit den beiden sprintstärkeren Begleitern befunden habe. “Ich hatte nicht die Beine früher zu attackieren, ich hatte im letzten Anstieg Krämpfe. Mit dem dritten Platz bin ich also zufrieden, Gratulation an Jarno, das war ein guter Sprint“, zollte er Widar seinen Respekt.
Und auch der geschlagene Pidcock trug die überraschende Niederlage mit Fassung. "Ich habe nicht mit dem Antritt von Jarno gerechnet, ich meine, jetzt weiß ich es. Es ist gut fürs nächste Mal zu wissen, er war wirklich schnell. Ich weiß nicht, wie viel Vorsprung er vor uns rausgeholt hat, aber als er angetreten ist, bin ich sofort hinterher. Aber er hatte bereits eine Lücke und es war nicht mehr weit bis ins Ziel. Ein sehr beeindruckender Sprint von ihm, Chapeau Ich habe mich heute nicht großartig gefühlt, meine Beine fühlten sich etwas schwer an", kommentierte er sein drittes Podest bei bisher vier Starts bei den italienischen Herbstklassikern, von denen er Anfang September den GP Industria gewonnen hatte.
Eine fünfköpfige Ausreißergruppe um den Schweizer Fabian Weiss (Tudor) bekam vom Feld einen Maximalvorsprung von rund sieben Minuten zugestanden. Doch Weiss wurde bereits 60 Kilometer vor dem Ziel vom Feld eingefangen, wogegen sich der kanadische Development-Fahrer Noah Ramsay (Alpecin - Premier Tech) und der Ukrainer Kyrylo Tsarenko (Solution Tech) noch rund 15 Kilometer an der Spitze hielten.
Das Streckenprofil des 105. Tre Valli Varesine | Foto: Veranstalter
Nach mehreren Attacken formierte sich danach ein starkes Spitzentrio bestehend aus dem US-Meister Simmons, Mikkel Honoré (EF Education – EasyPost) und Davide Piganzoli (Visma – Lease a Bike). Das hatte allerdings ebenfalls nicht lange Bestand, ehe 13 Kilometer vor dem Ziel Pidcock, Jorgenson und Widar davonzogen.
Bei den Verfolgern sorgte vor allem Movistar um Vuelta-Sieger Enric Mas für Tempo, ohne zunächst den Abstand von knapp 20 Sekunden verringern zu können. Im Gegenteil: Eingangs des zwei Kilometer langen Schlussanstiegs hatte das Trio seinen Vorsprung auf mehr als eine halbe Minute ausgebaut.
700 Meter vor dem Ziel konnten die Ausreißer dann sogar Tempo rausnehmen und mit den taktischen Spielchen beginnen, die Widar mit seinem frühen Antritt beendete. Pidcock reagierte zwar prompt, kam jedoch nicht mehr an seinem Gegner vorbei, der seinen Sieg frenetisch bejubelte.
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