“Energiegeladen alpine Sehnsuchtsorte entdecken“

Montafon: Mit dem E-Bike zur Heilbronner Hütte

Foto zu dem Text "Montafon: Mit dem E-Bike zur Heilbronner Hütte"
| Foto: montafon.at/ Daniel Zangerl

09.04.2018  |  Die "alpinen Sehnsuchtsorte" Zeinis-Joch, der Stausee Kops, die Scheidseen und die Neue Heilbronner Hütte im Europa-Schutzgebiet Verwall werden bei der geführten E-Bike-Tour im Montafon jeden Freitag auf zwei Rädern erkundet.

Bei dem knapp sechsstündigen E-Rad-Ausflug zeigt Bike-Guide

Markus Fessler-Jenny den Teilnehmern auf dem Weg zur Neuen Heilbronner Hütte die schönsten alpinen Seiten des Montafon. Die Tour eignet sich durch tatkräftige Unterstützung der elektrisch betriebenen Mountainbikes auch für weniger trainierte Freizeitsportler.

Gleich mehrere landschaftliche Höhepunkte warten bei der geführten E-Bike-Tour zur Heilbronner Hütte. Über einen leeren Akku müssen sich die Teilnehmer des knapp sechsstündigen Abenteuers keine Sorgen machen, betont Bike-Guide Markus: „Das E-Bike-Netz im Montafon ist exzellent ausgebaut. Auch auf höchster Unterstützungsstufe schafft es jeder problemlos zur nächsten Verleih-, Lade- oder Akkutausch-Station“, weiß er aus Erfahrung.

Gestartet wird die Tour im Tal: Per Bus werden die Gäste
in verschiedenen Ortschaften abgeholt und anschließend zum Silvrettasee gefahren. Das Erlebnis beginnt dabei schon im Bus: Die Fahrt über die 23 Kehren der Silvretta-Hochalpenstraße ist beeindruckend – und für einen weiteren Wow-Effekt beim Startpunkt, dem Silvrettasee auf 2037 Metern, sorgt der Ausblick auf das hochalpine Panorama der vergletscherten Silvretta mit dem Piz Puin, Vorarlbergs höchstem Berg.

Bevor das sportliche Abenteuer losgeht, werden die Teilnehmer mit spielerischen Übungen in die Technik der E-Bikes eingeführt. Das erste Tour-Ziel ist Wirl im benachbarten Tirol, bevor es über das Zeinis-Joch wieder zurück nach Vorarlberg geht. Weitere Etappen sind der Kopssee und die Verbella-Alpe.

Eine gemütliche Pause ist auf der Neuen Heilbronner Hütte
eingeplant. Hüttenwirt Fredi Immler sorgt mit seinem Team für die notwendige Stärkung. Seit über 40 Jahren verbringt er den ganzen Sommer inmitten der eindrucksvollen, hochalpinen Landschaft des Europa-Schutzgebiets Verwall.

Die eindrucksvolle, hochalpine Landschaft des Verwall, dessen Außengrenzen an den quer durch die Scheidseen führenden Landesgrenzen verlaufen, ist aufgrund seiner großen Fläche und Ruhe ein wichtiger Baustein im "Natura 2000"-Netzwerk Vorarlbergs. Scheue, ruhebedürftige Arten wie etwa das Alpenschneehuhn finden hier noch große, unerschlossene Gebiete, die das Überleben ermöglichen.

Unumstrittener Tour-Höhepunkt sind für Guide Markus

die Scheidseen. Hier liegt die europäische Wasserscheide von Donau und Rhein. „Hier oben fühlt es sich an, als ob man in eine andere Welt eintaucht“, schwärmt Markus.

Die letzte Etappe führt abwärts Richtung Ganifertal – ein wildromantischer Ort mit schönen alten Maisäßen. Über den Ill-Radweg geht es für die Teilnehmer dann zurück zu den Startpunkten im Tal.

Insgesamt werden bei der Tour rund 800 Höhenmeter

zurückgelegt. Wie Markus betont, müssen die Ausflügler aber nur über eine gewisse Grund-Kondition verfügen, den Rest übernehmen die Bikes. Pro Tour sind maximal zwölf Teilnehmer zugelassen. „So steht das persönliche Miteinander, das uns sehr wichtig ist, im Vordergrund“, sagt Markus.

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Weitere Informationen

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