Tips vom “pressedienst-fahrrad“

Neues für Winter-Radsportler

Foto zu dem Text "Neues für Winter-Radsportler"
Gunnar Fehlau auf seinem Fatbike | Foto: pressedienst-fahrrad

21.11.2019  |  In den Alpen hat der Winter ja schon kräftig zugeschlagen... Aus diesem Anlaß;-) zeigt der pressedienst-fahrrad einige Produkt-Neuheiten, die das Herz des Winter-Radsportlers in dieser Saison schneller schlagen lassen.

Gunnar Fehlau, Gründer des pressedienst-fahrrad, vergleicht sein Fatbike gerne mit einem Ballkleid: "Die meiste Zeit steht es rum, aber ein paar Mal im Jahr hat es seinen großen Auftritt!"

Ein neuer Vertreter der Gattung ist das „Xduro Fullfatsix 10.0“ von Haibike. Die vier Zoll breiten Reifen („Jumbo Jim“ von Schwalbe) werden mit wenig Druck gefahren und sorgen so für ordentlich Traktion auf schneebedeckten Waldwegen oder beim Abfahrtsspaß auf präparierten Pisten. Angetrieben wird das E-Fat-Fully mit 120-Millimeter-Federweg von einem Mittelmotor von Yamaha. Geschaltet wird mit der Einfach-Schaltung „GX Eagle“ von Sram, mit zwölf Gängen. Das Bike ist ab Jahresbeginn 2020 für 4999 Euro in drei Rahmengrößen erhältlich.

Ein Fatbike macht mit den richtigen Reifen sogar im überfrorenen Wald oder auf blankem Eis eine gute Figur. Die Winter-Experten von 45Nrth bieten für die kommende Wintersaison mit dem „Wrathlorde“ einen neuen Spike-Reifen für Räder mit 4,2 Zoll Breite an. Neben einem tiefen Mittelprofil mit hohen Seitenstollen besticht der Reifen mit 300 konkaven XL-Aluminium-Karbid-Spikes. Der Wrathlorde ist in der Laufradgröße 26 Zoll erhältlich und kann auch schlauchlos gefahren werden. Er kostet 249,99 Euro pro Reifen.

Für mehr Sichtbarkeit am Mountainbike sorgt das „Nightblade“ (39,99 Euro) von SKS Germany. Dabei handelt es sich um ein Ansteck-Schutzblech fürs Hinterrad mit integriertem Rücklicht. Es bietet dank eines verstellbaren Frontspoilers und einem langen Backspoiler Schutz gegen Spritzwasser. Das StVZO-konforme Rücklicht wird per Akku betrieben, der sich herausnehmen und per USB laden lässt. Das "Nightblade" passt per Quick-Release-Befestigung an fast jede Sattelstütze und ist an Rädern mit 26, 27,5 und 29 Zoll bis zu einer Breite von drei Zoll verwendbar.

Zwei aktuelle Fahrrad-Trends, E-Mobilität und Gravelbikes, verbindet Fahrradhersteller Stevens mit dem neuen „E-Getaway“ (4999 Euro). Der elektrische Allwege-Renner steht für Rennrad-Spaß abseits von Asphalt und nimmt deshalb Anleihen an den erfolgreichen Cyclocross-Rädern des Hamburger Herstellers.

Die kommen nicht von ungefähr: Cyclocross ist gerade in Norddeutschland eine willkommene Abwechslung für Rennradfahrer und Mountainbiker, die im Winter Spaß im Gelände suchen. Für zusätzliche Unterstützung ist der neue Renner mit einem leichten E-Antrieb von Fazua ausgestattet. Dieser ermöglicht die Aufnahme einer 22-Gang-Schaltung von Shimano. Der E-Renner rollt auf profilierten „G-One-Allround“-Reifen von Schwalbe mit 35 Millimetern Breite, kann aber auch auf schmalere Rennradreifen umgerüstet werden. Stevens bietet das neue E-Getaway in vier Rahmengrößen an.

Übrigens: radsport-news.com hatte das "E-Getaway" bereits im Test: Lesen Sie hier...

 

 
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