--> -->
05.09.2026 | (rsn) - Georg Steinhauser (EF Education - EasyPost) hat die drittmeisten Renntage unter den WorldTour-Fahrern überhaupt. Trotz großer Müdigkeit kämpft er sich dennoch in die Fluchtgruppen der Vuelta a Espana. Auf der 14. Etappe führte er sogar für einige Zeit im Finale und erreichte am Ende als 34. den Zielstrich.
Am Ergebnis sollte aber niemand herumkritisieren. Denn Steinhauser ist in dieser Saison eines der gewaltigsten Arbeitstiere im Peloton. 76 Renntage notiert die Plattform Procyclingstats schon jetzt für ihn. Weil die Spanien-Rundfahrt noch eine Weile geht, und die Männer, die vor ihm liegen, gerade pausieren, dürfte ihm der Spitzenplatz nicht zu nehmen sein. Jedenfalls dann nicht, wenn er das finale Ziel in Granada erreicht. So eine Art Preis für Unermüdlichkeit sollte sich das Team dann schon einfallen lassen.
___STEADY_PAYWALL___Die große Arbeitsmoral fordert aber auch seinen Tribut. Steinhauser wirkt bei weitem nicht so unternehmungslustig wie noch 2024, als er eine Giro-Etappe gewann und zwei weitere Male auf dem Tagespodium stand. Auch von der Leichtigkeit im Frühjahr, als er bei der Fernfahrt Paris - Nizza (2.UWT) auf einen starken dritten Gesamtrang fuhr, scheint er jetzt weit entfernt.
Früh in Form: Marathon-Mann Georg Steinhauser glänzte nicht nur durch den Regen auf der 4. Etappe bei Paris-Nizza. | Foto: Cor Vos
“Es läuft bei der Vuelta nicht so gut“, schätzte er selbst gegenüber RSN vor dem Start der 14. Etappe ein. Eine ganz einfache Ursache dafür findet er nicht, eher ein ganzes Bündel an Faktoren. “Schon die Tour lief ja auch nicht so wie erhofft. Ich glaube, mittlerweile bin ich einfach ein bisschen drüber. Ich bin ganz schön müde“, sagte er – und verwies auch die “fast 80 Renntage“, die zum ganz großen Teil bei WorldTour-Rennen zusammenkamen.
Aber der Wurm ist schon länger drin beim Allgäuer. “Die Vorbereitung auf die Tour war eigentlich richtig gut, aber die Tour selbst dann schon nicht mehr“, blickte er zurück. Und eigentlich hatte er sich nach der Tour auf etwas Erholung eingerichtet. Dann aber kam der doch etwas überraschende Ruf zum Vuelta-Start nach Monaco. “In Polen sind zwei Fahrer von uns ausgefallen und dann noch bei der Burgos-Rundfahrt. Deshalb musste ich einspringen“, erzählte er und verbesserte sich schnell: “Oder ich durfte einspringen.“
Denn trotz der kumulierten Erschöpfung ist Steinhauser ja Rennfahrer und er freut sich über jede dreiwöchige Rundfahrt, die er fahren kann. “Bei einer Grand Tour zu starten ist immer etwas Cooles. Das mache ich dann auch gern“, sagte er. Aber es war eine etwas wilde Kurzvorbereitung auf diese Vuelta. “Sie war jetzt wirklich nicht so, wie ich das gewohnt bin, dass man sich zwei, drei Monate ganz speziell darauf vorbereitet. Ich habe mich von der Tour erholt und dann noch eine Woche Training eingeschoben.“
Die Tour de France fuhr Steinhauser bis zum Ende in Paris. | Foto: Cor Vos
Dass das nicht unbedingt die beste Basis für gute Resultate ist, ist dem EF-Profi natürlich bewusst. Aber er nimmt es dann eben auch, wie es ist: “Es hilft ja nichts, und man muss das Beste draus machen“, befand er. Das Beste war dann der Tag in der Fluchtgruppe an seinem 76. Diensttag in dieser Saison. Dort fühlte er sich offensichtlich so wohl, dass er etwa 20 km vor dem Ziel aus der Gruppe heraus die Verfolgungsjagd auf den bis dahin führenden Solisten zu starten.
Etwa fünf Kilometer später hatte er Kevin Vermaerke (UAE – Emirates – XRG) eingeholt. Die Phase ganz vorn währte aber nicht lang. Von hinten schob sich eine Fünfergruppe um den späteren Etappensieger Brenner näher und näher. Steinhausers Akku war spätestens in dem Moment leer, als diese Männer an ihm vorbeizogen. Er musste anschließend viele andere Fluchtkameraden des Tages passieren lassen, und auch noch die sehr reduzierte Favoritengruppe. Mit fast sechs Minuten Rückstand auf Landsmann Brenner überquerte er als 34. des Tages schließlich die weiße Zielmarkierung auf der Sierra de la Pandera.
Quantitätsrekordhalter der letzten zehn Jahre auf WorldTour-Niveau sind mit jeweils 99 Renntagen übrigens Thomas De Gendt (2022) und Luis Leon Sanchez (2019). Dieser 99er Klub wäre ja auch ein Ziel. Super scharf auf solche Rekorde wirkt Steinhauser allerdings nicht. Auch bei der WM in Montreal würde gern frischeren Kräften den Vortritt lassen. “Ich glaube, ich bin zwar auf der Longlist für die WM. Aber um ehrlich zu sein, denke ich, dass es keinen Sinn mehr macht. Lieber den Platz an jemanden, der noch frischer und motivierter ist als ich geben“, teilte er mit.
06.09.2026Mageres “Fluchtgruppen-Geschäft“ in der Hitzeschlacht(rsn) – In der Gesamtwertung der Vuelta a Espana spielt USE – Emirates – XRG schon längst keine Rolle mehr. Nach dem Ausscheiden von Teamleader Pogacar ist auch die Ausbeute aus Fluchtgruppen h
06.09.2026Liste der ausgeschiedenen Fahrer / 15. Etappe(rsn) - 184 Fahrer aus 23 Teams nahmen die Vuelta a Espana 2026 beim Auftaktzeitfahren in Monaco in Angriff. Nicht alle werden das Ziel an der Alhambra in Granada im Süden Spaniens erreichen. Stürz
06.09.2026Brennan: “Wir wollen noch mehr“(rsn) – Bei den flachen Zielankünften der Vuelta a Espana 2026 macht Visma – Lease a Bike weiterhin kaum einer etwas vor. Vor dem zweiten Ruhetag holte sich Wout van Aert auf der hitzebedingt ver
06.09.2026Die Highlight-Videos der Vuelta a Espana(rsn) – Für Leser und Leserinnen, die lieber schauen statt lesen, bietet radsport-news.com die Highlight-Videos. Die Eurosport-Mitschnitte aller 21 Teilstücke der diesjährigen Vuelta a Espana (2.
06.09.2026“Wow“ van Aert schlägt Romele und Nys bei über 40 Grad(rsn) - Der Belgier Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) hat die Hitzeschlacht von Cordoba gewonnen und in der andalusischen Metropole die auf 110 Kilometer verkürzte 15. Etappe der Vuelta a Espana
06.09.2026Temperaturen über 40 Grad: Grenze des Machbaren erreicht?(rsn) – Auch bei der Vuelta a Espana (2.UWT) leiden die Fahrer unter der extremen Hitze. Nachdem für den heutigen Sonntag in Andalusien Temperaturen jenseits der 40-Grad-Marke vorhergesagt wurden,
06.09.2026Der fünfte Gesamtsieg scheint für Roglic in weite Ferne gerückt(rsn – Nach dem Sturz-Aus seines Landsmanns Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) war die Vuelta a Espana wieder zu einer offeneren Angelegenheit geworden – und auch Primoz Roglic (Red Bull –
05.09.2026Decathlon bestätigt: Mühlberger zog sich Gehirnerschütterung zu(rsn) - Gregor Mühlberger hat sich bei seinem Sturz auf der 13. Etappe der Vuelta a Espana eine Gehirnerschütterung zugezogen. Das bestätigte seine Decathlon-Equipe in einem Update zum Gesundheitsz
05.09.2026Wie fit sind die Sprinter am Ende der zweiten Woche noch?(rsn) – Zum Abschluss der zweiten Woche steht eine weitere hügelige Übergangsetappe an. Die Fahrer müssen auf ihrem Weg durch Andalusein allerdings nur 110 statt der ursprünglich vorgesehenen 19
05.09.2026Brenner nach Sturz und Krankheit endlich am Ziel(rsn) – Marco Brenner (Tudor) wirkte im Finale der 14. Etappe der Vuelta a Espana immer in Kontrolle. Als Bergkönig Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) die Überbleibsel der Spitzengruppe attac
05.09.202615. Vuelta-Etappe wird wegen extremer Hitze verkürzt(rsn) – Unipublic, der Veranstalter der Vuelta a Espana, hat bekanntgegeben, dass die 15. Etappe der Spanien-Rundfahrt wegen der extremen Hitze verkürzt wird. Das Teilstück wird wie geplant in Pa
05.09.2026Mas: “Hatte keine guten Erinnerungen an diesen Anstieg“(rsn) - Marco Brenner (Tudor) hat auf der 14. Etappe der Vuelta a Espana für den ersten deutschen Grand-Tour-Sieg seit Nico Denz beim Giro d´Italia 2025 gesorgt. Bei der Bergankunft an der Sierra d
06.09.2026Red Bull Rookies mit vier starken Tagen im Sauerland (rsn) – Abwechslungsreiche Profile, vier kurzweilige Etappen und die gesamte deutsche Elite unterhalb der Profiebene am Start: Die Premiere der Sauerlandrundfahrt (2.2) kann trotz der Probleme be
06.09.2026Mageres “Fluchtgruppen-Geschäft“ in der Hitzeschlacht (rsn) – In der Gesamtwertung der Vuelta a Espana spielt USE – Emirates – XRG schon längst keine Rolle mehr. Nach dem Ausscheiden von Teamleader Pogacar ist auch die Ausbeute aus Fluchtgruppen h
06.09.2026Liste der ausgeschiedenen Fahrer / 15. Etappe (rsn) - 184 Fahrer aus 23 Teams nahmen die Vuelta a Espana 2026 beim Auftaktzeitfahren in Monaco in Angriff. Nicht alle werden das Ziel an der Alhambra in Granada im Süden Spaniens erreichen. Stürz
06.09.2026Brennan: “Wir wollen noch mehr“ (rsn) – Bei den flachen Zielankünften der Vuelta a Espana 2026 macht Visma – Lease a Bike weiterhin kaum einer etwas vor. Vor dem zweiten Ruhetag holte sich Wout van Aert auf der hitzebedingt ver
06.09.2026Die Highlight-Videos der Vuelta a Espana (rsn) – Für Leser und Leserinnen, die lieber schauen statt lesen, bietet radsport-news.com die Highlight-Videos. Die Eurosport-Mitschnitte aller 21 Teilstücke der diesjährigen Vuelta a Espana (2.
06.09.2026“Wow“ van Aert schlägt Romele und Nys bei über 40 Grad (rsn) - Der Belgier Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) hat die Hitzeschlacht von Cordoba gewonnen und in der andalusischen Metropole die auf 110 Kilometer verkürzte 15. Etappe der Vuelta a Espana
06.09.2026Devo-Fahrer Henry Hobbs düpiert die Profis (rsn) – Nicht der schon der bei der Deutschland Tour (2.Pro) erfolgreiche Alessio Magagnotti (Red Bull – Bora – hansgrohe), sondern Henry Hobbs (Visma – Lease a Bike) hat auf der Schlussetappe
06.09.2026Politt vergoldet UAE-Traumtag und widmet Sieg seinem Großvater (rsn) – Nach einer dominanten Vorstellung seines Teams UAE – Emirates – XRG hat Nils Politt die Schlussetappe der 22. Tour of Britain (2.Pro) für sich entschieden. Der Deutsche Zeitfahrmeister
06.09.2026“Gar nicht so schlecht!“ – Pidcock findet Straßenbeine schnell wieder (rsn) - Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5) hat seinen ersten Einsatz nach dem Titel bei der MTB-WM erfolgreich abgeschlossen. Beim GP Industria & Artigianato (1.Pro) setzte sich der Brite im letzten A
06.09.2026Fietzke gewinnt Sauerlandrundfahrt, Wallenborn holt Schlussetappe (rsn) – Arno Wallenborn (Lotto - Kern-Haus - Outlet Montabaur) hat die abschließende 4. Etappe der neuen Sauerlandrundfahrt (2.2) gewonnen. Auf dem 132,9 Kilometer langen Abschnitt von Arnsberg zur
06.09.2026Temperaturen über 40 Grad: Grenze des Machbaren erreicht? (rsn) – Auch bei der Vuelta a Espana (2.UWT) leiden die Fahrer unter der extremen Hitze. Nachdem für den heutigen Sonntag in Andalusien Temperaturen jenseits der 40-Grad-Marke vorhergesagt wurden,
06.09.2026Der fünfte Gesamtsieg scheint für Roglic in weite Ferne gerückt (rsn – Nach dem Sturz-Aus seines Landsmanns Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) war die Vuelta a Espana wieder zu einer offeneren Angelegenheit geworden – und auch Primoz Roglic (Red Bull –