Tirreno und Suisse statt Nizza und Dauphiné

Porte setzt auf dem Weg zur Tour auf neues Rennprogramm

Von Felix Mattis

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Richie Porte (BMC) auf dem Weg zu seinem fünften Sieg in Folge am Willunga Hill. | Foto: Cor Vos

21.01.2018  |  (rsn) - Zum fünften Mal in Folge hat Richie Porte (BMC) am Samstag die Mini-Bergankunft der Tour Down Under am Willunga Hill gewonnen. Doch während er in Sachen Saisonauftakt auch 2018 auf Kontinuität gesetzt hat, will der Tasmane auf dem Weg zu seinem großen Saisonziel, der Tour de France, diesmal einiges anders machen - obwohl er 2017 so fit wie nie nach Frankreich gereist war, bevor er durch einen schweren Sturz aus der Tour ausschied.

"Es gibt eine kleine Veränderung im Rennprogramm", erklärte Porte am Sonntag in Adelaide. Anstelle von Paris-Nizza wird Porte im März die gleichzeitig stattfindende Fernfahrt Tirreno-Adriatico in Italien bestreiten. Außerdem setzt der Australier im Juni auf die Tour de Suisse, anstatt zum Critérium du Dauphiné zurückzukehren. "Ich liebe Paris-Nizza, und es hat mir in den letzten Jahren gut getan, aber es ist schön, mal etwas anders zu machen", so Porte.

Während die Entscheidung für Tirreno-Adriatico und gegen Paris-Nizza eine ist, um neue sportliche Reize zu setzen, hat der Tausch im Juni private Gründe. "Das hat mehr mit dem Baby zu tun", erklärte er. Denn Portes Frau erwartet im Juni das erste gemeinsame Kind. Die Tour de Suisse zu fahren passt besser zum vorausgesagten Geburtstermin. Dementsprechend scheint diese Entscheidung aber nicht in Stein gemeißelt zu sein.

Von der Tour Down Under reist Porte trotz der knapp verpassten Titelverteidigung mit guten Eindrücken ab. "Am Willunga zum fünften Mal in Folge gewonnen zu haben fühlt sich ziemlich gut an", sagte Porte, der hinter Daryl Impey (Mitchelton-Scott) Zweiter wurde. Die Beiden lagen nach sechs Etappen zwar in derselben Sekunde, Impey gewann aber dank der in Addition besseren Etappenresultate. "Natürlich wäre es als Titelverteidiger schön gewesen, wieder den Gesamtsieg zu feiern. Aber ich denke wir haben als Team alles getan, um zu gewinnen. Alles in allem bin ich ziemlich happy mit dem zweiten Platz. Daryl ist ein fantastisches Rennen gefahren und fuhr die ganze Woche sehr clever. Er ist in großartiger Form."

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