Klarheit aber erst nach Streckenpräsentationen

Dumoulin möchte sich 2019 auf die Tour fokussieren

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Tom Dumoulin (Sunweb) möchte 2019 bei der Tour auf Gesamtsieg fahren. | Foto: Cor Vos

05.10.2018  | 

(rsn) - Tom Dumoulin will sich in der kommenden Saison auf die Tour de France konzentrieren. Das sagte der diesjährige Zweite der Italien- und der Frankreich-Rundfahrt dem niederländischen TV-Sender NOS. Eine endgültige Entscheidung wird sich der Kapitän des Sunweb-Teams aber bis nach der Bekanntgabe der Strecken des Giro d’Italia und der Tour vorbehalten.

"Ich würde gerne zur Tour und das Team möchte das auch, also sind wir im Grunde auf derselben Linie", sagte Dumoulin. Einen erneuten Doppelstart in Italien und Frankreich wollte der Niederländer allerdings nicht ausschließen. “Ich will die Tür noch nicht zuschlagen. Wenn ich den Kurs noch nicht einmal, kenne finde ich es immer gefährlich zu sagen, ich werde nächstes Jahr zu dieser oder zu jener GrandTour gehen.“

In dieser Saison setzte der Maastrichter als Titelverteidiger zunächst auf den Giro d’Italia, wo er sich nach großem Kampf allerdings dem am Ende groß auftrumpfenden Chris Froome (Sky) geschlagen geben musste. Bei der danach folgenden Tour de France war mit Geraint Thomas erneut ein Sky-Profi stärker - mit Rang zwei gelang Dumoulin allerdings ein Ergebnis, mit dem er selbst nicht gerechnet hatte.

Und auch im Herbst zeigte er sich in Top-Form, führte sein Team zur Silbermedaille im WM-Teamzeitfahren und wurde auch Zweiter im Einzelzeitfahren. Seine stärkste Leistung zeigte Dumoulin aber im Straßenrennen, auch wenn er als Vierter in Innsbruck knapp an den Medaillenrängen vorbei schrammte.

Sollte er sich 2019 für die Tour entscheiden, wäre auch die Teilnahme am Amstel Gold Race möglich, das in seiner Heimatstadt gestartet wird. In den beiden vergangenen Jahren absolvierte Dumoulin immer nur zum Abschluss der Ardennenklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. "Wenn ich mich auf die Tour fokussiere, dann kann ich den Monat April als Höhenpunkt angehen, und dann ist das Amstel wieder drin“, sagte er.

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