Impey holt als Dritter Bonussekunden in Uraidla

Für den Titelverteidiger hat die Tour Down Under heute begonnen

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Daryl Impey (Mitchelton - Scott) | Foto: Cor Vos

17.01.2019  | 

(rsn) - Für Daryl Impey (Mitchelton - Scott) hat die 21. Tour Down Under mit dem dritten Tag so richtig begonnen. Jedenfalls deutete der Kommentar des Titelverteidigers darauf hin, nachdem er auf dem 146,2 Kilometer langen Abschnitt von Lobethal nach Uraidla den dritten Platz belegt hatte. “Es ist wirklich eine Wiederholung vom vergangenen Jahr, aber ich bin glücklich, dass ich einige Bonus-Sekunden geholt haben. Es ist ein schöner Start“, sagte Impey, nachdem er wieder Peter Sagan (Bora - hansgrohe) den Vortritt lassen musste. Zwischen die beiden schob sich diesmal noch der Spanier Luis Leon Sanchez (Astana).

Dank der vier Bonus-Sekunden für Platz drei schob sich Impey, der an den ersten beiden Tagen jeweils Elfter geworden war, auf Platz fünf der Gesamtwertung, wo er nun elf Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Patrick Bevin (CCC Team) hat. Der könnte noch geringer sein, wenn die Pläne von Mitchelton - Scott aufgegangen wären.

“Zu allererst wollten wir die Etappe gewinnen. Wir sind auf der letzten Runde nach vorn gezogen, so, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir waren am Ende mit dem ganzen Team vorne, was die Tiefe unseres Aufgebots zeigt“, sagte Impey, dessen Mannschaftskollegen auf dem Rundkurs von Uraidla das Kommando übernahmen, um im Anstieg so viele Konkurrenten wie möglich loszuwerden und dann dem Kapitän den Sprint vorzubereiten.

Dabei versuchte Lucas Hamilton sein bestes, doch der 22-jährige Australier lieferte Impey etwas zu früh ab. “Leider war ich schon 400 Meter vor dem Ziel vorn, so dass ich beschloss, schon von da einen langen Sprint zu fahren. Ich wusste, dass sie mich jagen würden, aber ich habe gehofft, dass Sagan nicht an meinem Hinterrad sein würde“, sagte der südafrikanische Meister, der letztlich chancenlos im Kampf um den Tagessieg war.

Da hofft er morgen erfolgreicher eingreifen zu können, denn die vierte Etappe wartet im Finale mit dem “Korkenzieher“-Anstieg ein Scharfrichter, an dem auch die Klassementfahrer attackieren dürften. “Ich hoffe, dass ich morgen vorn dabei sein werde. Es wird eine harte Etappe, die so oder so ausgehen kann. Es wird schwer, Jungs wie Richie (Porte) oder Woodsie (Michael Woods) zu folgen“, sagte Impey, der versuchen muss, vor der entscheidenden Schluss-Etappe zum Willunga Hill so viele Bonus-Sekunden wie möglich einzufahren. Heute machte der 34-Jährige den Anfang.

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