Als Nachfolger von Turtur

O´Grady wird 2021 Renndirektor der Tour Down Under

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Stuart O´Grady bei seiner letzten Tour de France im Jahr 2013 | Foto: Cor Vos

03.12.2019  |  (rsn) - Stuart O’Grady wird 2021 neuer Renndirektor der Tour Down Under und damit Nachfolger von Mike Turtur, der die australische Rundfahrt seit ihrer erster Austragung im Jahr 1999 leitete. Der 46-jährige O’Grady, der damals die Premiere und 2001 auch noch die 3. Auflage seines Heimrennens gewinnen konnte, sammelte seit 2016 als Gast in Europa bereits Erfahrungen bei der Organisation von Radrennen. Diese will er bei Rundfahrt durch den Bundesstaat South Australia, mit der die WorldTour-Saison eingeläutet wird, erfolgreich nutzen.

"Nachdem ich wahrscheinlich mehr Radrennen gefahren bin als jeder andere auf diesem Planeten, kann ich hoffentlich einige neue Ideen und Strategien einbringen, damit es (die Tour Down Under) das Radrennen Nummer eins in diesem Land bleibt", sagte der Bahn-Olympiasieger von 2004 und Paris-Roubaix-Gewinner von 2007 laut dem Internetportal theleadsouthaustralia.com bei einer Pressekonferenz in seiner Heimatstadt Adelaide. In der Hauptstadt von South Australia beginnt die Tour Down traditionell mit einem nicht zur Gesamtwertung zählenden Kriterium. “Ich habe in den vergangenen vier Jahren mein Bestes gegeben, um alles von der anderen Seite des Zauns zu lernen“, fügte er an.

O’Grady will seine Streckenkenntnis auch dazu nutzen, in der Zukunft neue Routen in das Programm aufzunehmen. "Es gibt viele Anstiege zur Auswahl. Wir haben hier vielleicht keine hohen Berggipfel, aber im Januar tun die Anstiege in Adelaide und Umgebung schon richtig weh“, sagte er.

Die 22. Tour Down Under (21. - 26. Januar 2020) will er als “Schatten“ von Renndirektor Turtur, der die Rundfahrt 2008 in die WorldTour-Vorläuferin ProTour führte, dazu nutzen, die Abläufe des Rennens aus unmittelbarer Nähe kennenzulernen.

O’Grady, der in seinen 19 Jahren als Profi unter anderem für Crédit Agricole und CSC/Saxo Bank fuhr, beendete nach seiner 17. Tour de France im Juli 2013 seine Karriere und gestand in dem Zusammenhang EPO-Doping im Jahr 1998 ein.

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