Stimmen zur 7. Tour-Etappe

Bernal: “Das Weiße Trikot ist bereits eine Ehre“

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Egan Bernal (Ineos Grenadiers) | Foto: Cor Vos

04.09.2020  |  (rsn) - Wir sammeln für Sie nach jeder Etappe der 107. Tour de France die ersten Kommentare der Protagonisten, die Sie wenige Minuten nach dem Zieleinlauf hier nachlesen können.

Wout Van Aert (Jumbo - Visma / Etappensieger): "Ich bin sehr stolz auf diesen Sieg. Bora hat am Anfang viele Sprinter abgehängt. Danach war es immer hektisch. Ich war mit Primoz die ganze Etappe vorn dabei. Ich sollte ihn eigentlich nur beschützen heute, aber wir hatten nicht damit gerechnet, dass die Gruppe so klein sein würde. Da musste ich es natürlich probieren. Ich habe den Sprint dann perfekt getimet, denke ich. Dass es so eine harte Etappe werden würde, war eine Überraschung für alle."

Jasper Stuyven (Trek - Segafredo / Fünfter): "Meine Position war gut und ich habe den richtigen Moment gewählt, dann hatte ich einen Zusammenstoß mit Alaphilippe. Das ist echt eine verpasste Chance. Ich hätte mich gern mit Wout gemessen. Dann hätte ich vielleicht auch verloren, aber jetzt weiß ich es nicht genau. Wout ist phänomenal. Hut ab. Es muss Spaß machen, mit solchen Beinen rumzufahren."

Peter Sagan (Bora - hansgrohe / Grünes Trikot): "Ich bin enttäuscht, weil wir haben den ganzen Tag das Feld kontrolliert. Alles schien gut, aber dann hatte ich genau im Sprint Probleme mit der Kette. Ich habe viele Punkte verpasst, aber so ist der Radsport. Ich bin sehr stolz, was die Jungs heute gezeigt haben. Es war eine starke Leistung. Von Beginn an war es hart, dann kam der Seitenwind. Auch Buchmann war in der ersten Gruppe".

Emanuel Buchmann (Bora - hansgrohe / 19.): "Heute war der Plan, dass wir am Anfang die Sprinter abhängen. Zunächst wollten wir, dass Peter in die Gruppe geht, das Rennen richtig schwer machen. Damit die Sprinter richtig Probleme haben. Als wir die Sprinter schon am ersten Berg abgehängt hatten, sind wir einfach weitergefahren. Wir wussten, dass es nach der Ortschaft gefährlich wird, wo Ineos auf die Kante gegangen ist. Da war ich ganz vorne und hatte keine Probleme. Es war ein richtig guter Tag, ein paar GC Fahrer haben auch Zeit verloren. Es geht nach vorne, das ist ein guter Schritt gewesen"

Adam Yates (Mitchelton - Scott / Gelbes Trikot): "Am Ende war es ein sehr schwerer Tag. Bis zum Schluss konnten wir uns nie ausruhen. Wir mussten ständig alles geben. Es wäre gut gewesen, sich vor den Pyrenäen etwas zu erholen, aber das war nicht möglich. Es werden zwei schwere Tage in den Pyrenäen werden. Wir haben die zwei Etappen vor der Tour abgefahren. Wir werden alles geben, um das Trikot behalten zu können.

Egan Bernal (Ineos - Grenadiers / Weißes Trikot): "Ich bin bereits sehr zufrieden, das Weiße Trikot zu haben. Das ist bereits eine Ehre für mich. Ich will auch das genießen. Wir haben noch einen weiten Weg zu gehen. Das Hochgebirge kommt erst noch. Aber für den Moment bin ich zufrieden. Es stimmt, dass wir dachten, es würde eine schwere Etappe werden. Aber wir hatten eher gedacht, dass es am Ende schwer werden würde. Wir waren sicher, dass es am Kilometer 132 extrem wichtig sei, bei den zwei Kreisverkehren vorne zu sein. Wir haben das gut geschafft und wir haben keine Zeit verloren.

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