RSN-Rangliste, Platz 58: Niklas Märkl

Trotz weniger Renntage gelang der Sprung in die WorldTour

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "Trotz weniger Renntage gelang der Sprung in die WorldTour"
Niklas Märkl (Sunweb Development) | Foto: Cor Vos

21.11.2020  |  (rsn) – Niklas Märkl ist ein weiterer in der mittlerweile langen Reihe von Fahrern, die beim Sunweb-Rennstall den Sprung vom Development-Team in die WorldTour-Mannschaft geschafft haben. Der 21-Jährige erhielt einen Profivertrag und gehört ab 2021 zum WorldTour-Aufgebot.

Bei Sunweb weiß man also um das Potenzial des jungen Deutschen, auch wenn Märkl sich aufgrund der Corona-Pandemie in dieser Saison nur wenig in Szene setzen konnte: Der junge Pfälzer brachte es auf gerade einmal zehn Renntage.

“Zu Jahresbeginn haben wir uns alle viel mehr vorgenommen, aber da wussten wir noch nicht, dass 2020 durch die Corona-Pandemie ein ganz spezielles Jahr werden würde. Die U23-Klasse beziehungsweise die Kontinental-Klasse, die nicht so viele große, vom Fernsehen begleitete Rennen haben, wurden mit am meisten getroffen. Dadurch hatten wir unterm Strich am wenigsten Radrennen“, erklärte Märkl gegenüber radsport-news.com seine dürre Bilanz.

Die ersten Einsätze verliefen allerdings verheißungsvoll. In Kroatien wurde Märkl im März Dritter der Trofej Umag (1.2), bei der Trofej Porec (1.2) ließ er noch einen zehnten Rang folgen. “Das war mein erstes Highlight“, kommentierte er die Ergebnisse, die er dann jedoch nicht bestätigen konnte, weil danach die Corona-Pandemie die Unterbrechung der Saison zur Folge hatte.

Auch wenn er ab Mitte August noch weitere Rennen bestreiten konnte, so gelang Märkl dabei kein nennenswertes Resultat mehr. Dennoch war er “zufrieden, wie es lief“. Denn im Jahr 2020 konnte er “physisch einen nächsten Schritt machen, da ich über die Corona-Zeit gut trainiert habe.“ Vor allem aber wurde Märkl mit einem Profivertrag ausgestattet und konnte schon im Herbst erste Erfahrungen auf WorldTour-Niveau sammeln, unter anderem beim Sprinterklassiker Paris – Tours, den sein Teamkollege Casper Pedersen gewann.

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