Bora-hansgrohe-Teamchef optimistisch

Denk über Kelderman: “Die Tour ist nicht in Gefahr“

Von Felix Mattis

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Wilco Kelderman (Bora - hansgrohe) | Foto: BORA - hansgrohe / Christof Kreuzer

21.01.2021  |  (rsn) - Ralph Denk hat derzeit keine Angst, dass sein niederländischer Neuzugang Wilco Kelderman im Sommer die Tour de France verpassen wird. "Die Tour ist nicht in Gefahr", sagte der Raublinger dem Sportinformationsdienst SID mit Blick auf die Verletzungen, die Kelderman bei einem schweren Trainingsunfall am vergangenen Wochenende am Gardasee davontrug.

Dort hatte eine Autofahrerin nach Angaben des Teams ein Stoppschild überfahren und war in die Trainingsgruppe von Kelderman, Andreas Schillinger, Rüdiger Selig, Maximilian Schachmann und einigen anderen hineingefahren. Kelderman und Schillinger verletzten sich schwer, der Niederländer trug eine Wirbelfraktur und eine Gehirnerschütterung davon.

"Natürlich fehlen die Wettkampfkilometer im Februar. Wir hoffen, dass Wilco im März wieder einsteigen kann. Dann ist schon noch genügend Zeit, sich auf die Tour vorzubereiten", so Denk gegenüber dem SID. "Wenn es ohne Probleme dann wieder losgeht, sind wir doch mit einem blauen Auge davongekommen. Schaut man sich die Bilder vom Unfall an, hätte alles viel schlimmer kommen können."

Kelderman soll bei der Tour de France im Juli gemeinsam mit Lennard Kämna Bora - hansgrohes Mann für die Berge und die Gesamtwertung werden, weil Emanuel Buchmann sich auf den Giro d'Italia fokussiert. Der Niederländer war drei Tage nach dem Unfall schon wieder zu Hause auf dem Heimtrainer in der virtuellen Welt von Zwift unterwegs.

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